DAX ®13.434,45+1,15%TecDAX ®2.703,04+0,72%S&P 500 I2.805,68-0,21%Dow Jones26.071,72+0,21%NASDAQ 1006.834,33+0,34%
finanztreff.de

Eine aktuelle Studie zeigt: Senioren haben heute mehr Geld als früher. Und das trotz einer rückläufigen gesetzlichen Rente. Wie geht das?

| Quelle: DWS RSS-Newsfeed
07.06.2017

Was Arbeitnehmer von Ruheständlern lernen können

Eine aktuelle Studie zeigt: Senioren haben heute mehr Geld als früher. Und das trotz einer rückläufigen gesetzlichen Rente. Wie geht das?

Ältere Menschen haben heute im Schnitt mehr Geld zur Verfügung als jemals zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Das belegt eine neue Auswertung von Daten des Sozio-oekonomischen Panels durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Das Ergebnis der Untersuchung verblüfft, schließlich sinkt in Deutschland seit Jahren das Rentenniveau.

Grund für das höhere Einkommen  älterer Menschen ist laut der Studie denn auch nicht ein höheres Rentenniveau. Hauptgründe sind Weitsicht und Sparsamkeit während des Berufslebens. Als Folge profitieren heute viele Ruheständler stärker als früher von ihrer privaten und betrieblichen Altersvorsorge.

Rentenniveau sinkt, Einkommen steigt

Wie viel private Vorsorge bringt, verdeutlichen die Berechnungen der IW-Wirtschaftsforscher. Demnach wuchs das verfügbare Einkommen der 65- bis 74-Jährigen seit der Wiedervereinigung um 25 Prozent. Damit stiegen die Einkommen der Ruheständler sogar stärker als die der Berufstätigen. Das verfügbare Einkommen von Menschen unter 45 Jahren erhöhte sich im gleichen Zeitraum nur um zehn Prozent. 

Auch aus einer anderen Sicht zeigt sich, dass finanzielle Vorsorge fürs Alter sich lohnt: 1984 gehörte noch knapp ein Drittel der Ruheständler zum untersten Einkommensdrittel, 2014 waren es nur noch 19 Prozent. Immer mehr Senioren leben der Studie zufolge im mittleren Einkommensbereich.

Zentrale Erkenntnis: Private Vorsorge lohnt sich

Ohne mehr private und betriebliche Altersvorsorge wäre dieser Wohlstandszuwachs wohl nicht zu schaffen gewesen. Die gesetzliche Rente spielt zwar in Bezug auf die Altersvorsorge immer noch eine wesentliche Rolle. Doch ihre Bedeutung sinkt. Im Jahr 1970 lag das Rentenniveau bei 55,2 Prozent des durchschnittlichen Bruttogehalts, im Jahr 2015 waren es noch 47,7 Prozent.

Ein weiteres interessantes Ergebnis der IW-Untersuchung: Frauen sind heute weniger auf die Rente ihrer Männer angewiesen als früher. So trugen Männer Mitte der 1980er Jahre in Westdeutschland noch rund 83 Prozent zu den selbst erwirtschafteten gesetzlichen Renten eines Paarhaushalts bei. 2014 lag ihr Anteil nur noch bei knapp 71 Prozent – „Tendenz fallend“, berichten die IW-Forscherinnen Susanna Kochskämper und Judith Niehues.

Vorsorge mit Fondssparplänen

Insgesamt macht die Untersuchung aber vor allem eines deutlich: Mit privater Vorsorge lässt sich die im Alter drohende Einkommenslücke schließen. Zukünftig wird dabei private Vorsorge noch wichtiger, denn auch in den nächsten Jahrzehnten wird das Niveau der gesetzlichen Rente weiter sinken.

Mit einem Fondssparplan können Anleger für den Ruhestand vorsorgen. Wer etwa regelmäßig in einen global anlegenden Aktienfonds wie den DWS Akkumula  investiert, hat im Ruhestand Aussicht auf ein gutes Zusatzeinkommen.

Weiterer Pluspunkt: Die finanzielle Flexibilität, die bei solch einem Fondssparplan gewahrt bleibt. Sparer können jederzeit pausieren und bei Bedarf auch ohne Strafgebühren auf das gesamte Ersparte zugreifen.

Fazit für Anleger:

  • Ältere Menschen sind heute wohlhabender als früher
  • Ein wesentlicher Grund für die verbesserte finanzielle Situation von Ruheständlern ist private Vorsorge
  • Mit einem Fondssparplan auf den renditeorientierten, weltweit anlegenden Aktienfonds DWS Akkumula können Berufstätige sich ein Polster für den Ruhestand aufbauen   

 

Siehe auch:

Betriebsrente: Verborgene Untiefen

Studie: Das oft verkannte Risiko bei der Altersvorsorge

 

 



http://www.dws.de/Themen/Themen-im-Fokus/Altersvorsorge/Was-Arbeitnehmer-von-Ruhestaendlern-lernen-koennen/Themenstory

DWS Akkumula LC

INVF 1.054,44 -0,18%
EUR 19.01.2018 -1,86

zum Kursportrait

DWS Investments

Deutsche Asset ManagementMit 955 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen (Stand 30. Juni 2014) ist Deutsche Asset einer der führenden Vermögensverwalter weltweit. Deutsche Asset Management bietet Privatanlegern und Institutionen weltweit eine breite Palette an traditionellen und alternativen Investmentlösungen über alle Anlageklassen.

» weitere Informationen zu DWS Investments
Werbung
Werbung
Charttechnischer Ausblick auf die Finanzmärkte 2018
Werbung

Werbung
schliessen
Börse Stuttgart Anlegerclubschliessen
Börse Stuttgart

Corning, Bechtle, Geely Automotive etc.

Das neue Anlegermagazin gibt wieder
spannende Einblicke in vielversprechende Unternehmen verschiedenster Branchen. Hier kostenfrei lesen!

Jetzt kostenlos Mitglied werden
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 4 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen