DAX ®13.515,75-0,30%TecDAX ®3.179,83+0,30%Dow Jones29.186,27-0,03%NASDAQ 1009.188,57+0,24%
finanztreff.de

E.ON strebt Zwangsabfindung von Innogy-Aktionäre an

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Der Energiekonzern Eon will die RWE-Tochter Innogy nach Genehmigung durch die zuständige EU-Wettbewerbsbehörde zügig integrieren und strebt einen Squeeze-out an. Wie Eon am Mittwoch mitteilte, soll zur Durchführung des umwandlungsrechtlichen Squeeze-out mit Innogy Verhandlungen über einen Verschmelzungsvertrag aufgenommen werden. Zur genauen Höhe der Barabfindung bei dem geplanten Ausschluss der verbliebenen Innogy-Minderheitsaktionäre machten die Düsseldorfer keine Angaben.

Dieser wird durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ermittelt. Anschließend wird die Angemessenheit der Barabfindung durch einen gerichtlich bestellten Prüfer überprüft", so Eon weiter. Eon und RWE hatten vor über einem Jahr eine umfangreiche Vereinbarung getroffen, wonach Eon die bisherige RWE-Tochter übernehmen will. Dazu haben Eon und RWE einen Tausch von Geschäften vereinbart. Am Ende soll die gesamte Stromproduktion aus fossilen und erneuerbaren Energie zu RWE gehen, Eon will sich künftig auf die Stromnetze und den Vertrieb konzentrieren. RWE soll zudem mit knapp 16,7 Prozent an Eon beteiligt werden.

Eon erklärte weiter, nach den Freigaben aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich zu einzelnen Schritten und Maßnahmen des mit RWE vereinbarten Pakets fehle noch die Erlaubnis der EU-Kommission. Man sei aber zuversichtlich, diese noch in diesem Monat zu erhalten, hieß es weiter von Eon.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/cbr/raz

END) Dow Jones Newswires

September 04, 2019 13:06 ET ( 17:06 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

RWE ST
RWE ST - Performance (3 Monate) 31,07 -0,29%
EUR -0,09
Porträt - Chart - Kennzahlen - Firmenprofil
Fundamentale Analysen Urteil
20.01. UBS Positiv
17.01. NORDLB Positiv
17.01. MORGAN STANLEY Positiv
Nachrichten
22.01. ROUNDUP/Kritik am Kohleausstieg - Altmaier: 'Meine Telefonnummer ist bekannt' RWE ST 31,07 -0,29%
22.01. PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen RWE ST 31,07 -0,29%
22.01. Industrieverband BDI kritisiert Gesetzentwurf zum Kohleausstieg RWE ST 31,07 -0,29%
Weitere Wertpapiere...
E.ON SE O.N. ADR 10,20 +0,99%
EUR +0,10
E.ON 10,29 +0,61%
EUR +0,06
RWE AG ADR 1 30,80 -0,65%
EUR -0,20
INNOGY SE INH. O.N. 43,56 -0,23%
EUR -0,10
+ alle anzeigen

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Der Wohnungsmarkt zeigt Zeichen der Entspannung, da scheinbar der Zuzug in die Großstädte nachlässt. Glauben Sie, dass es nun besser wird am Wohnungsmarkt oder sehen Sie das nur als kurzfristige Entspannung?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen