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Erfolgreicher Börsenindikator mit frischem Kaufsignal für den Dax

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die einfachsten Dinge bringen an der Börse oftmals den größten Erfolg. Wie wir hier in der abgelaufenen Woche ausführlich analysiert haben, lässt sich zum Beispiel mit Hilfe eines simplen gleitenden Durchschnitts das Risiko eines klassischen Aktienindex-Investments erheblich reduzieren, ohne dass Anleger dabei große Einschnitte bei den Renditechancen in Kauf nehmen müssen. Ebenfalls sehr viel versprechend und gleichzeitig einfach umsetzbar ist das Agieren nach dem so genannten „Gebert-Indikator“, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert und langfristig eine deutliche Outperformance gegenüber dem Dax ermöglicht hätte.

Für die Umsetzung der Strategie müssen einmal im Monat folgende vier Fragen geklärt werden, wobei die Antworten ganz einfach im Internet abrufbar sind: War der letzte Zinsschritt der EZB eine Zinssenkung? Liegt die Inflation in Euroland unter dem Stand vor einem Jahr? Notiert der US-Dollar gegenüber dem Euro höher als vor zwölf Monaten? Befinden wir uns in der für die Aktienmärkte „guten“ Jahreszeit zwischen November und April? Für jedes „ja“ gibt es einen Punkt, so dass der Indikator immer zwischen null und vier Zählern pendelt. Bei drei oder vier Punkten soll das Kapital in den Dax investiert und bei null oder einem Punkt am Geldmarkt angelegt werden. Ein Stand von zwei Punkten bedeutet eine „neutrale“ Positionierung, was zur Folge hat, dass sich an der bisherigen Investment-Form nichts verändert.

Anfang Juli war der Indikator wegen der auf Jahressicht höheren Inflationsrate auf einen Punkt gefallen, wodurch ein Verkaufssignal generiert wurde. Da stand der Dax bei rund 12200 Punkten. Im Anschluss stieg der Index zwar noch einige Wochen, danach ging es aber bekanntlich steil bergab. Dieser Rückschlag wäre Anlegern also erspart geblieben, wenn sie sich an den Gebert-Indikator gehalten hätten. Ende der vergangenen Woche hat der Indikator nun ein Kaufsignal generiert. Der schon im September höher stehende Euro und der jetzt erfolgte Beginn der „guten“ Jahreszeit haben Anfang November zu einem Stand von drei Punkten geführt.

Umsetzen lässt sich die Strategie zum Beispiel über ein im Mai 2013 emittiertes Indexzertifikat auf das wikifolio „Gehebelte Strategie nach Gebert“, das von einem Trader namens André Janisch bereut wird. Statt in klassische Dax-Produkte investiert dieser in den LevDax, der die tägliche Entwicklung des Index mit einem Hebeleffekt abbildet. Seit Auflegung wurde hier ein Plus von 85 Prozent erzielt, während der Dax ein Plus von 40 Prozent generieren konnte. Aufgrund des Hebeleffektes sind allerdings auch die Kursschwankungen relativ groß, wie der 2015/16 entstandene Drawdown von über 55 Prozent verdeutlicht (WKN: LS9AXX; Emittent: Lang & Schwarz).

Thomas Koch

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LINDE PLC EO 0,001 138,30 +1,65%
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Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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