DAX ®12.157,67+0,51%TecDAX ®2.907,62+0,12%Dow Jones26.246,96+0,71%NASDAQ 1007.494,40+0,80%
finanztreff.de

EU-Energiekommissar regt hochrangige Gespräche über Nord Stream 2 an

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Liebe Nutzer, die Seite steht aufgrund technischer Probleme vorübergehend nicht zur Verfügung. Bitte entschuldigen Sie die Störung und versuchen Sie es in Kürze noch einmal.
BERLIN (Dow Jones)Bei einem Besuch in Berlin hat EU-Energiekommissar Maros Sefcovic hochrangige Gespräche zwischen Brüssel, der Ukraine und Russland über die umstrittene Gasröhre Nord Stream 2 vorgeschlagen. Ein Gespräch auf höchster Ebene könnte die Probleme lösen, sagte Sefcovic bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Die EU-Kommission lehnt den Bau der Leitung ab, die Deutschland und Russland direkt verbinden soll. Altmaier (CDU) bekannte sich trotz des Widerstands der USA, aus Osteuropa und von der EU-Kommission in einem Interview zum Bau der Röhre unter der Ostsee. Nord Stream 2 "ist ein privates Projekt in einem hochpolitischen Kontext", sagte der CDU-Politiker. Zuvor hatte er in einem Interview mit der Bild-Zeitung zu dem Thema Stellung bezogen.

Die schwere politische Krise mit Russland wegen seiner aggressiven Außenpolitik in der Ukraine und in Syrien ändere nichts an der Unterstützung Deutschlands für die Leitung. "Beide Dinge sollte man nicht vermischen." Er versprach der Ukraine, dass ihre Interessen berücksichtigt werden.

Kiew fürchtet einerseits, dass Moskau den Gashahn zudrehen könnte und andererseits, dass es die rund 2 Milliarden Euro an jährlichen Transitgebühren verliert, wenn Nord Stream 2 den Betrieb aufnimmt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte in der vergangenen Woche betont, dass die Ukraine nicht einfach übergangen werden dürfe.

An der Finanzierung der rund 10 Milliarden Euro teuren Pipeline sind auch die deutschen Konzerne Wintershall und Uniper beteiligt, die jeweils 950 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Hauptlast trägt der russische Energieriese Gazprom, der ab Anfang 2020 auch das Gas liefern soll.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/sha

END) Dow Jones Newswires

April 16, 2018 05:35 ET ( 09:35 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

BASF SPONS. ADR 1/4
BASF SPONS. ADR 1/4 - Performance (3 Monate) 18,91 -1,53%
EUR -0,29
Porträt - Chart
Nachrichten
10.09. EU entscheidet bis 18. Dezember über Nylon-Deal von BASF und Solvay
10.09. PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
05.09. Chemische Industrie bestätigt Wachstumsprognose
Weitere Wertpapiere...
E.ON SE O.N. ADR 8,90 +1,71%
EUR +0,15
GAZPROM ADR SP./2 RL 5L 5 3,98 +2,45%
EUR +0,10
E.ON 8,92 +0,68%
EUR +0,06
BASF SE NA O.N. 78,73 +1,27%
EUR +0,98
UNIPER SE NA O.N. 26,46 +0,95%
EUR +0,25
+ alle anzeigen
Werbung
Werbung

News-Suche

Suchbegriff:
Werbung
Werbung

Werbung
Börse Stuttgartschliessen
Börse Stuttgart

Gewinnen Sie pures Gold!

Unter allen Teilnehmern an der Anlegerumfrage verlost der Börse Stuttgart Anlegerclub Gold im Gesamtwert von über 1000 Euro.

Jetzt kostenlos anmelden und mitmachen!
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Huawei will nächstes Jahr ein faltbares Smartphone herausbringen. Glauben Sie, dass das wirklich kommt?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen