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EUR/USD Analyse: Der Schuldenberg wächst und wächst

| Quelle: admiralmarkets.de

Die Staatsverschuldung der USA ist auf ein historisches Hoch auf über 20 Billionen Dollar geklettert. Die in 2016 größte Wirtschaftsmacht der Welt gemessen an dem Bruttoinlandsprodukt lebt heute auf Kosten der zukünftigen Generationen und ein plausibler Plan, wie man aus der Verschuldung rauskommen möchte, existiert nicht wirklich. Außenpolitisch hapert es ebenso. In dem UN-Sicherheitsrat konnte man sich mit Forderungen gegen Nordkorea nicht durchsetzen. Auch wenn die aktuellen Sanktionen historisch gesehen die stärksten sind, musste die USA Diplomaten einiges an Wünschen und Forderungen aufgeben. Alles zusammen - ein enormer Druck auf den US Dollar, während der Euro weiterhin als stark und stabil auftritt.



Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

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Rückblick (06.09.2017 - 12.09.2017)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1925. Damit notierte er unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR konnte sich zunächst nicht überzeugend von der 1,1925 lösen. Dies gelang dann erst am Donnerstagvormittag. Er konnte sich am Nachmittag über die 1,2000 schieben und sich dort auch festsetzen. Die Erholung setzte sich am Freitag weiter fort. Dem EUR gelang es am Freitagmorgen bis fast an die 1,2000 zu laufen. Diese Marke wurde jedoch nicht ganz erreicht. Der EUR setzte im Nachgang dessen dann zunächst vergleichsweise dynamisch zurück. Diese Schwäche hielt am Montag an. Der EUR rutschte unter die 1,2000 und konnte sich am Abend erst im Bereich der 1,1950 stabilisieren. Eine wirkliche Erholung gelang dann auch nicht am Dienstag. Der EUR kam nicht weiter als 1,1975/80 und gab von hier aus wieder nach. Die Stabilisierung gelang im Bereich der 1,1930. Im späteren Handel gelang es dem EUR wieder sich über die 1,1950 zu schieben.

Das Hoch lag im Betrachtungszeitraum deutlich über dem Wert der Vorperiode. Der EUR konnte sich wieder über die 1,2000 schieben und auch das Hoch von Ende August überwinden. Er schaffte es aber nicht an die 1,2100. Positiv, aus Bullensicht, ist auch, dass der EUR sein Tief im Betrachtungszeitraum über der 1,19000 ausbilden konnte. Die Range in den letzten fünf Handelstagen lag deutlich unter der der Vorperiode und in etwa im Jahresdurchschnitt 2017.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,2063/65 bis maximal an die 1,2078/80 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, dass Anlaufziel wurde in der Bewegung am Freitagmorgen leicht überschritten. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1920 knapp unter unser nächstes Anlaufziel bei 1,1910/08. Hier waren es 2 Pips mehr als berechnet.



  • Wochenhoch*: 1,2092 Vorwoche 1,1980
  • Wochentief*: 1,1906 Vorwoche 1,1823
  • Wochen-Range*: 186 Pips Vorwoche 157 Pips



Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1989......1,2006/40/96.....1,2126/52/85
  • EUR/USD-US: 1,1952....1,1862/29....1,1798/57/39/07....1,1658/45....1,1545/04.....1,1401

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden



Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

Der EUR hat sich in den letzten fünf Handelstagen weiter festigen können. Mittlerweile hat er sich verbindlich über der 1,1900 etablieren können. Damit kann er sich auch seit gut 2 Handelswochen über der 20 Tage Linie im Daily halten. Diese Linie verläuft aktuell bei 1,1875. Rücksetzer hätten in diesem Bereich gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Sollte es, beispielsweise bei dynamischen Rücksetzern, unter das Level bei 1,1875 kommen, so wären die 1,1850 und die 1,1830/20 weitere Haltebereiche. Auf der Oberseite muss der EUR die 1,2090 überwinden. Denkbar ist, dass wenn es zu einem erneuten Anlaufen dieses Bereichs kommt, sich hier Rücksetzer einstellen könnten.



Fundamentale Betrachtung:

Die USA haben ein wesentliches Problem nicht gelöst, aber auf den 15.12.2017 verschoben. Erst dann soll über die Erhöhung der Schuldenobergrenze entschieden werden. Die Diskussionen über den neuen Haushalt sind aktuell in vollem Gange. In der kommenden Woche wird die FED, bei ihrer nächsten Sitzung, entscheiden, ob die Zinsen weiter angehoben werden. Auf Basis der Konjunkturdaten müsste die FED die Zinsen weiter erhöhen, könnte aber ohne weiteres aber noch zögern. Aktuell notiert der Dollar so schwach wie seit fast drei Jahren. Dies hat natürlich positive Effekt auf die amerikanische Wirtschaft. Somit könnten auch politische Überlegungen eine Rolle spielen. Auf der anderen Seite wird der aktuelle Wert des EUR mittlerweile zur Belastung der Unternehmen. Die EZB hat zwar in der vergangenen Handelswoche versucht, den EUR schwach zu reden, gelungen ist es ihr allerdings nicht.



Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

Der EUR könnte zunächst versuchen, sich über der 1,1970 zu stabilisieren und dort zu etablieren. Gelingt dies, so könnte der EUR dann versuchen, die 1,1982/84 und im Nachgang dessen die 1,1992/94 zu erreichen. Bereits hier besteht die Gefahr, dass sich Rücksetzer einstellen. Gelingt es dem EUR sich über die 1,1992/94 zu schieben, so wären die 1,2004/06, die 1,2018/20 und die 1,2029/31 die nächsten relevanten Anlaufmarken. Bei dynamischen Impulsen könnte der EUR auch die 1,2046/48, die 1,2058/60 und die 1,2067/69 erreichen. Über der 1,2069 wäre der Weg dann an die 1,2079/81 und an die 1,2090/92 frei. Läuft der EUR erneut das Level bei 1,2090/92 an, so könnten sich speziell hier Rücksetzer ausbilden, bzw. die Aufwärtsbewegung könnte hier zunächst beendet sein. Schafft es der EUR über die 1,2092 wären die 1,2099/1,2102 und dann die 1,2112/14 die nächsten Anlaufmarken.

Kann sich der EUR nicht über der 1,1970 etablieren, so wäre mit Rücksetzern zu rechnen die zunächst bis 1,1952/50 bzw. bis 1,1943/41 gehen könnten. Bereits im Bereich der 1,1950/41 bestehen Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Rutscht der EUR unter die 1,1941 wäre mit weiteren Abgaben zu rechnen, die bis 1,1932/30, bis 1,1918/16 und dann weiter bis 1,1906/04 bzw. auch direkt bis 1,1896/94 und dann weiter bis 1,1888/86 gehen könnten. Setzt der EUR bis 1,1888/86 zurück, so hat er auch hier vergleichsweise gute Chancen auf Erholung. Geht es beispielsweise bei dynamischen Abgaben unter die 1,1886, so wären die 1,1872/70, die 1,1863/61 und die 1,1854/52 weitere Anlaufmarken. Unter der 1,1852 könnte der EUR dann die 1,1841/39, die 1,1827/25 und dann die 1,1811/09 anlaufen. Ein TS unter der 1,1850 würde das Chartbild kurzfristig eintrüben.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/ aufwärts



Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 14.09.2017 – USA: Kern-Verbraucherpreisindex (Aug)
  • 15.09.2017 – USA: Kernrate der Einzelhandelsumsätze (Aug)
  • 15.09.2017 – USA: Einzelhandelsumsätze (Aug)
  • 18.09.2017 – EUR: Verbraucherpreisindex (Aug)
  • 19.09.2017 – GER: ZEW-Konjunkturerwartungen (Sep)
  • 20.09.2017 – USA: Bekanntmachung zum Zinssatz der US-Notenbank


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RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert EUR/USD, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Sie können im Extremfall Ihr komplettes Investment verlieren! Die Nachschusspflicht für Kunden mit Hauptwohnsitz in Deutschland entfällt. Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Dieser Artikel erfüllt nicht alle gesetzlichen Anforderungen an eine Analyse und soll deshalb als Marketing-Information verstanden werden. Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen:Eigenanalyse: genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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