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Europas Börsen im Bann der USA

| Quelle: PLT | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Abhängigkeit der europäischen Aktienmärkte von den USA ist nicht neu. Doch dieser Tage wird sie besonders augenscheinlich, da viele Faktoren zusammenkommen. So gerät die Fusion von Linde mit Praxair überraschend unter Druck, da die US-Kartellbehörde FTC den Verkauf weiterer Unternehmensteile verlangt. Der Kurs des DAX-Papiers brach daraufhin ein. Größere Spuren bei den Indizes hat diese Entscheidung zumindest bisher noch nicht hinterlassen, das Gebaren des US-Präsidenten aber schon.

Mit Strafzöllen und Sanktionen versucht Donald Trump, die Welt nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Europas Autowerte gerieten unter Druck, als Trump höhere Importzölle ankündigte. Erst ein „Deal“ mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ließ den Sektor aufatmen. Der Stoxx Europe 600 Automotive machte einen Sprung von 2,7%. Aufkeimende Hoffnung bei Börsianern wird unter Trump regelmäßig zerstört.

So drückten die US-Sanktionen gegen Iran die sich zaghaft erholenden Leitindizes DAX und Eurostoxx 50 seit Monatsbeginn jeweils erneut deutlich. Europäische Unternehmen fürchten sich vor US-Strafen, wenn sie in Iran aktiv bleiben. Die Blocking-Verordnung der EU soll sie davor schützen – eine Maßnahme, deren Erfolg keinesfalls sicher ist, die die Börsen aber mit Kursgewinnen goutierten.

Dieses sich zur Wehr setzen gegen den Trumpschen Aktionismus macht Schule. China schließt sich den Anti-Iran-Maßnahmen genauso wenig an wie die ebenfalls sanktionierte Türkei. Auch Russland wird nach neuen Strafen kein Interesse haben, Washington zu unterstützen. Je stärker die USA auf globaler Ebene isoliert werden, desto mehr schadet Trump der eigenen Wirtschaft. Den ohnehin hochbewerteten US-Aktienmarkt bringt das in Gefahr. Europäische Papiere sollten hingegen profitieren. Ein Zusammenrücken der Welt verringert die Abhängigkeit von Amerika.

 

Quelle: PLATOW Medien GmbH

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