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Evotec blickt vorsichtig in die Zukunft – vorerst

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Evotec blickt wegen der aktuellen Coronavirus-Pandemie vorsichtig in das neue Jahr. Anleger verunsichert das nicht, denn der Wirkstoffforscher hat bereits 2019 gezeigt, dass man die Prognose mehrfach anheben und immer noch übertreffen kann.

Die Ziele für 2020 seien kritisch geprüft und leicht angepasst worden, teilte die im MDax gelistete Firma am Donnerstag mit. Der genaue Einfluss auf Umsatz und Ergebnis sei aktuell aber noch schwer vorhersagbar. "Evotec wird die weitere Entwicklung in dieser Ausnahmesituation weiterhin sehr genau beobachten und die Prognose aktualisieren, falls sich die Situation ändert", kündigte das Unternehmen an.

Nach derzeitigem Stand peilt das Management um Firmenchef Werner Lanthaler einen Umsatz zwischen 440 und 480 Millionen Euro an. Das um Sonderposten bereinigte Ebitda wird zwischen 100 und 120 Millionen Euro erwartet. Damit bleibt der Konzern am oberen Ende der Spanne in Reichweite seines Vorjahresergebnisses.

Eigene Erwartungen übertroffen

Im vergangenen Jahr hatte Evotec mehrfach die Prognosen angehoben und am Ende noch übertroffen: Unter anderem dank Meilensteinzahlungen und der Übernahme des US-Biologika-Experten Just Biotherapeutics kletterten die Erlöse um 19 Prozent auf 446 Millionen Euro.

Das bereinigte Ebitda stieg um 29 Prozent auf 123 Millionen Euro. Unter dem Strich ging das Ergebnis allerdings um mehr als die Hälfte auf rund 37,2 Millionen Euro zurück. 2018 hatten – allerdings auch wegen eines positiven Einmaleffekts – noch 84 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Das macht die Aktie von Evotec

Die Evotec-Aktie -4,85% reagierte positiv auf die Veröffentlichung der Zahlen und die stabile Prognose. Im vorbörslichen Handel legt das Papier des Wirkstoffforschers um rund drei Prozent auf 21,80 Euro zu. Damit kommt die 200-Tage-Linie bei 22,20 Euro wieder in Reichweite. Die Unterstützungszone im Bereich von 18 Euro scheint im Corona-Abverkauf vorerst gehalten zu haben und bildet nun die untere Basis für eine Bodenbildung.

Mit Material von dpaAFX.
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