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Expresszertifikate: Bei diesen Einzelaktien wird es richtig spannend

| Quelle: INV

Im vierten und letzten Teil unserer kleinen Serie zu den im aktuellen Umfeld besonders attraktiven Expresszertifikaten widmen wir uns heute den Produkten auf einzelne Aktien. Da es bei der Funktionsweise gegenüber den Euro Stoxx-Zertifikaten keinen Unterschied gibt, verweisen wir an dieser Stelle auf die Artikel der vergangenen Tage, in denen die Grundstruktur der hier besprochenen „Express Step-Down“-Strukturen mehrfach im Detail erklärt wurde. So können wir uns heute auf einzelne Kandidaten konzentrieren. Klar ist natürlich, dass das Risiko bei Einzelaktien ungleich höher ist als bei einem Index, weshalb Anleger auch nicht alles auf eine Karte setzen, sondern sich vielleicht ein kleines Express-Portfolio aus mehreren Zertifikaten bauen sollten.

In Frage kommen könnte dafür zum Beispiel ein ganz frisch emittierter Deep-Express der LBBW auf den Autobauer Daimler mit einer Laufzeit von maximal sechs Jahren. Bei einer jedes Mal um 5 Prozentpunkte sinkenden Rückzahlungsschwelle liegt die Expressprämie bei jährlich 7,25 Prozent. Für den finalen Bewertungstag wurde zudem ein Risikopuffer von 40 Prozent eingebaut. Der kommt zum Tragen, wenn es zuvor nie für eine vorzeitige Rückzahlung gereicht hat. Sofern die Aktie im Januar 2022 nicht unter 39,73 Euro notiert, erhalten Investoren trotzdem noch den Maximalbetrag von dann 1435 Euro (WKN: LB071K).

Sehr interessant sieht ein seit Ende November börsengehandelter Relax-Express der Deka Bank auf die Aktie von RWE aus. Bei einer Maximallaufzeit von insgesamt vier Jahren gibt es auch hier jedes Jahr die Chance auf eine 7,25-prozentige Prämie, während die Rückzahlungsschwelle mit jedem Bewertungstag um fünf Prozentpunkte sinkt. Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten wird das Absenken hier schon direkt zum ersten Stichtag im November 2016 angewendet, wo die relevante Marke daher bei 10,33 Euro (95 Prozent des Startwertes) liegt. Die zum Schluss womöglich entscheidende Barriere ist bei 5,44 Euro (50 Prozent des Startwertes) platziert und sichert im Erfolgsfall Ende 2010 einen Höchstbetrag von 1362,50 Euro. Da der Kurs der Aktie aktuell bei fast 13 Euro steht, ist bis Ende November sogar noch ein Rückgang von gut 15 Prozent erlaubt, ohne dass der vorzeitigen Rückzahlung (dann zu 1072,50 Euro) etwas im Wege stände. Der Risikopuffer bis zur Barriere beträgt aktuell 57 Prozent (WKN: DK0F7B).

Für Anleger, die gerne auf amerikanische Basiswerte setzen und den Währungseinfluss nicht scheuen, hat die Deutsche Bank ein renditestarkes Express-Zertifikat auf Tesla Motors im Angebot, das spätestens im Oktober 2010 fällig wird. Besonderheit ist hier, dass das Produkt in US-Dollar notiert und dementsprechend auch alle Angaben zu Prämie und Rückzahlung in der US-Währung angegeben sind. So liegt die Jahresprämie zum Beispiel bei 9 Dollar. Die Rückzahlungsschwelle startet hier sogar bei 90 Prozent des Startwertes von 219,25 US-Dollar und sinkt zu jedem Stichtag um weitere 10 Prozentpunkte. Sollte es im Herbst 2020 zum finalen Showdown kommen, entscheidet die Marke von 109,625 Dollar (50 Prozent des Startwertes) darüber, ob Anleger den Maximalbetrag von 145 Dollar erhalten oder eins zu eins an den Verlusten der Aktie beteiligt werden. Aktuell notiert Tesla Motors bei rund 186 Dollar und damit zwar 6 Prozent unter der ersten Rückzahlungsschwelle, aber immer noch 43 Prozent oberhalb der Barriere. Das Zertifikat ist derweil drei Monate nach Auflegung auf rund 87 Dollar gefallen, was die Renditechancen natürlich noch mal erheblich vergrößert (WKN: DB2G0S).

Thomas Koch

Schlagworte:
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Daimler Express 2022/01 (LBBW)

Euwax 977,82 +0,37%
EUR 26.08.2016 +3,58

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