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Expresszertifikate: Im aktuellen Umfeld mit unschlagbaren Vorteilen

| Quelle: INV

Nachdem sich die Aktienmärkte zum Wochenschluss wieder etwas erholen konnten, stellt sich die wichtige Frage, ob die Talfahrt damit bereits beendet ist oder uns noch ein weiterer Abwärtsschub bevorsteht. Die Meinungen der Experten gehen dabei wie so oft auseinander. Die meisten fundamental orientierten Analysten zeigen sich zumindest mittel- bis langfristig weiterhin zuversichtlich. Begründet wird der Optimismus vor allem mit der relativ günstigen Bewertung europäischer Aktien und den nach wie vor fehlenden Anlagealternativen. Zudem dürften der schwache Euro und die deutlich gesunkenen Rohstoffpreise die Gewinne der meisten Unternehmen beflügeln (Investmentecke vom 20. Januar). Kurzfristig halten aber selbst viele der Optimisten weitere Abschläge an den Börsen für möglich, auch weil die Anleger weltweit Aktien aus Europa immer noch stark übergewichtet haben und somit das Potenzial für zusätzliche Nachfrage relativ gering erscheint. Das könnte sich allerdings ändern, wenn es zu der von einigen Charttechnikern prognostizierten Beschleunigung des Ausverkaufs kommt und panikartig auch die letzten Bullen das sinkende Börsenschiff verlassen. Mit Blick auf die dabei genannten Kursziele droht den großen Indizes in diesem Szenario ein weiterer Rückgang von 15 bis 20 Prozent.

In den Köpfen der renditesuchenden Investoren läuft in diesen Tagen das gewohnte Spiel ab. Während man vor wenigen Wochen noch sehnsüchtig auf eine baldige Korrektur wartete, um endlich einsteigen zu können, herrscht nun große Unsicherheit. Keiner will in das berühmte „fallende Messer“ greifen. Also wird erst einmal gewartet. Das Problem an diesem typisch menschlichen und damit auch nachvollziehbaren Verhalten ist, dass Anleger den perfekten Zeitpunkt zum Kaufen so niemals finden werden. Irgendwelche Gründe sprechen fast immer gegen einen Einstieg und wenn das irgendwann mal nicht der Fall sein sollte, ist es in der Regel bereits zu spät. Wer die bei Aktien möglichen hohen Renditen generieren will, der muss also bereit sein, auch die dazugehörigen Risiken in Kauf zu nehmen und irgendwann zuschlagen.

Für entsprechend risikofreudige Investoren mit einem nicht zu kurzfristigen Anlagehorizont bieten solche Crashphasen fast immer günstige Einstiegschancen. Erst recht, wenn man auf intelligente Wertpapiere setzt, die für den Fall der Fälle auch noch einen ansprechenden Risikopuffer bieten. Prädestiniert dafür sind im aktuellen Umfeld Expresszertifikate mit einem „Step-Down-Mechanismus“ und einer mehrjährigen Laufzeit. Im Vergleich zu vielen anderen Produkten besteht hier der große Vorteil, dass die Renditechancen während der Haltedauer nicht durch kurzfristige Kursrückschläge verloren gehen können. Es gibt also kein durchgängiges Barriere-Risiko wie zum Beispiel bei klassischen Bonuszertifikaten. Abgerechnet wird immer nur an den jeweiligen Stichtagen sowie am finalen Bewertungstag. Hinzu kommt, dass einmal im Jahr die Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung besteht, wobei die Voraussetzungen dafür mit jedem Mal einfacher werden, indem die relevante Rückzahlungsschwelle sinkt. Und zu guter Letzt sichert am Ende der Laufzeit ein zum Teil sehr ansehnlicher Risikopuffer in vielen Fällen auch bei stark gefallenen Kursen noch die Auszahlung des festgelegten Maximalbetrags. Wir werden hier deshalb in den kommenden Tagen einige spannende Zertifikate aus diesem Segment vorstellen und die Chancen und Risiken im Detail erläutern.

Thomas Koch

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Investmentecke

Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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