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EZB: Bei schwächerem Wachstum kein rascher Aufbau von Kapitalpuffern

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Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)Die Europäische Zentralbank (EZB) erwägt offenbar, den Banken noch mehr Zeit als bisher geplant für den Wiederaufbau ihrer Kapitalpuffer zu geben, sollte das Wirtschaftswachstum schwächer als bisher angenommen ausfallen. Darauf lässt ein Aufsatz von EZB-Volkswirten im halbjährlichen Finanzstabititätsbericht schließen. "Ein unerwartet schwaches makroönonomisches Szenario würde einen späteren und langsameren Wiederaufbau der Kapitalpuffer rechtfertigen", heißt es in dem Bericht.

Die EZB hat die Banken dazu ermutigt, ihre Eigenkapitalpuffer für die Kreditvergabe zu nutzen. Sie hat ihnen in Aussicht gestellt, dass sie wenigstens bis Ende 2022 weniger Kapital als in der Pillar-2-Guidance und den gesamten Eigenkapitalanforderungen (combined buffer requirement - CBR) vorgeschrieben vorhalten müssen. Ein exakter Zeitplan soll nach dem Stresstest 2021 festgelegt werden.

In dem Bericht legen die EZB-Analysten dar, dass die Banken des Euroraums auf ein bestimmtes Wirtschaftswachstum angewiesen sind, wenn sie Eigenkapital generieren wollen. Falle das Wachstum schwächer als erwartet aus und bestehe die EZB auf einem Wiederaufbau, könnte das negativen Folgen haben.

Modellsimulationen zeigen, dass ein vorgezogener Wiederaufbau der Puffer zu Rückkopplungseffekten führen könnte, etwa zu einem um 1 Prozent niedrigeren Bruttoinlandsprodukt Ende 2024", heißt es in dem Bericht. In solch einem Szenario legten Modellsimulationen nahe, dass die Wiederherstellung der Kapitalpuffer erst Ende 2023 oder Anfang 2024 beginnen sollte.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/rio

END) Dow Jones Newswires

November 25, 2020 11:54 ET ( 16:54 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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