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EZB-Geldpolitk: Höhere Strafzinsen für Banken

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Kurse der Banken aus der Eurozone haben nach dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) munter geschwankt. Höhere Strafzinsen setzen Deutsche Bank und Commerzbank zu – doch es könnte eine Entlastung geben.

Das Ende der Rallye

Seit Anfang September war der Stoxx Europe 600 Banks in der Spitze um mehr als zehn Prozent geklettert, weite Teile davon in den vergangenen drei Handelstagen. Die Papiere der Deutschen Bank -1,50% hatten seit Anfang September um bis zu 20 Prozent zugelegt, ausgehend vom Rekordtief im August sogar um bis zu einem Drittel.

Doch das Ziehen aller geldpolitischen Register durch die EZB setzte die Bankaktien erneut unter Druck. Nach dem Zinsentscheid rückten die Aktien der Deutschen Bank zuerst um 3,5 Prozent vor, tauchten dann aber mit bis zu zwei Prozent ins Minus ab. Zuletzt pendelten sie sich dann bei einem Verlust von einem halben Prozent ein. Ein ähnliches Kurssprung-Szenario zwischen Gewinnen und Verlusten zeigte sich branchenweit. Die Aktien der Commerzbank -2,73% standen zuletzt etwa ein Prozent tiefer.

Staffelzins könnte entlasten

"In den Banktürmen dürfte die Zinsentscheidung mit Wohlwollen aufgenommen werden", sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Zwar sank der Einlagesatz für die Banken mit minus 0,5 Prozent noch weiter ins Negative, wie erwartet kündigte die EZB aber Entlastung mittels eines Staffelzinsmodell an. "Wenn die Banken in Zukunft Freibeträge erhalten, ist der Nutzen wohl größer als der zusätzliche Schaden", so der Experte.

Etwas niedriger als ursprünglich erhofft ist laut Altmann das monatlich 20 Milliarden Euro schwere Anleihenkaufprogramm ausgefallen. Nachdem es hier in den vergangenen Tagen jedoch Spekulationen gab, dass der interne Widerstand gegen das Vorhaben steige, konnte auch dies am Markt als Erfüllung gewertet werden. Altmann fasste daher zusammen, dass der scheidende Notenbankchef Mario Draghi "noch einmal einen ganz großen Wurf" gewagt habe. Für den Notenbankchef sei das Ergebnis ein Sieg auf ganzer Linie.

Seit Anfang September war der Stoxx Europe 600 Banks in der Spitze um mehr als zehn Prozent geklettert, weite Teile davon in den vergangenen drei Handelstagen. Die Papiere der Deutschen Bank -1,50% hatten seit Anfang September um bis zu 20 Prozent zugelegt, ausgehend vom Rekordtief im August sogar um bis zu einem Drittel.

Mit Material von dpaAFX.

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