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EZB: Ökonomen senken Inflationsprognosen für Euroraum weiter

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)Die regelmäßig von der Europäischen Zentralbank (EZB) befragten Ökonomen haben ihre Inflationsprognosen für den Euroraum erneut leicht gesenkt. Wie aus dem aktuellen Survey of Professional Forecasters der Europäischen Zentralbank (EZB) hervorgeht, wurde außerdem die Wachstumsprognose für das laufende Jahr leicht angehoben und die für das nächste Jahr leicht gesenkt.

Laut EZB prognostizieren die Ökonomen jetzt für 2020 einen Anstieg der Verbraucherpreise um 0,3 (bisher: 0,4) Prozent. Für 2021 und 2022 werden Teuerungsraten von 0,9 (1,0) und 1,3 (1,3) Prozent erwartet. Langfristig sehen die Experten die Inflation bei 1,7 (1,6) Prozent.

Für die Verbraucherpreise ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak werden Steigerungsraten von 0,7 (0,8), 0,8 (0,9) und 1,1 (1,1) Prozent prognostiziert. Längerfristig sehen die Volkswirte die Kerninflation bei 1,5 (1,5) Prozent.

Zudem erwarten die Ökonomen für 2020 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 7,8 (8,3) Prozent. Die Prognose für 2021 wurde auf plus 5,3 (plus 5,7) Prozent geändert. Für 2022 prognostizieren die Experten jetzt 2,6 (2,4) Prozent Wachstum. Längerfristig sehen die Ökonomen das Wachstum im Euroraum bei 1,4 (1,4) Prozent.

Deutlich optimistischer als zuletzt waren die Experten im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit. Sie erwarten Arbeitslosenquoten von 8,3 (9,1), 9,1 (9,3) und 8,4 (8,5) Prozent. Langfristig sehen sie die Arbeitslosigkeit bei 7,6 (7,7) Prozent.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/apo

END) Dow Jones Newswires

October 30, 2020 05:00 ET ( 09:00 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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