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Frankreich: Nach der Wahl ist vor der Wahl

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Frankreich: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Emmanuel Macron ist die neue Hoffnung der EU. Dennoch heißt es für Anleger: Augen auf und flexibel bleiben.

En Marche! Nur ein Jahr nach der Gründung seiner Partei, die Emmanuel Macron selbst als Bewegung bezeichnet, wird der 39-Jährige in den Pariser Élysée-Palast einziehen. Die positive Nachricht: Damit ist die Angst vor einer Präsidentschaft Marine Le Pens, Vorsitzende des europafeindlichen Front National, ad acta gelegt.

Mit Macron hat sich Frankreich für Europa entschieden. „En Marche!“ steht für Aufschwung, doch in diesem Fall auch für das „Neue“ – und genau diese Neuheit kann Macron noch zum Verhängnis werden.

Zwar verfügt der französische Präsident über eine vergleichsweise große Macht. Er sitzt dem Ministerrat vor, ist Oberbefehlshaber der Armee und hat im Falle des Staatsnotstandes die alleinige Entscheidungsbefugnis. Das sichert ihm aber noch keine Mehrheit im französischen Parlament.

Parlamentswahlen in Frankreich: Macron braucht die Mehrheit

Das neue Parlament wird Mitte Juni gewählt. Diese Wahl ist vielleicht eine viel größere Hürde für den politischen Shooting-Star. Der neue französische Präsident braucht eine regierungsfähige Mehrheit im Parlament, um seine politischen Pläne zu verwirklichen und um die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Dass seine En Marche!-Bewegung diese aber unmittelbar bei ihrer ersten Wahl erreicht, gilt als unwahrscheinlich.

Von den bislang 428 Kandidaten, mit denen Macron die Parlamentswahlen am 11. und 18. Juni gewinnen will, „kommen mehr als jeder Zweite aus der Zivilgesellschaft und sei noch nie in ein politisches Amt gewählt worden“, sagte der Generalsekretär von La République en Marche, Richard Ferrand.

„Unsere Kandidaten bedeuten die Rückkehr der Bürger ins Herz unseres politischen Lebens“, sagte Ferrand vielsagend. Macron setzt damit sein erstes Wahlversprechen in die Tat um. Er braucht aber weiterhin die Unterstützung aus anderen politischen Lagern. Bei der Stichwahl im Kampf um das Präsidentenamt standen die Gegner von Marine Le Pen relativ geschlossen hinter Macron. Bei der Parlamentswahl werden die Traditionsparteien jedoch um eigene Sitze kämpfen – es geht schließlich um ihr politisches Überleben.

Kompromisskultur: Breites Bündnis für Reformen

Macron wird sich deshalb als Vermittler beweisen müssen, ohne seine politische Linie zu verlassen. Ein Drahtseilakt. Experten warnen deshalb vor vorzeitiger Euphorie, Pessimisten sogar vor einem möglichen „verspäteten Sieg“ Le Pens.

Die Wahl Macrons zum französischen Präsidenten war also nur ein Etappensieg. Neben der Sorge einer verspäteten Schlappe im Parlament, bleiben weitere Stolpersteine: Frankreichs Wirtschaft steckt in einer Krise, die Arbeitslosenquote ist hoch. Die Wirtschaftsdaten zeigen ein gespaltenes Europa und die Brexit-Verhandlungen laufen weiterhin. Vieles ist nach wie vor offen, ungeahnte Wendungen jederzeit vorstellbar. Für Anleger bedeutet das: flexibel bleiben.

Deutsche Concept Kaldemorgen: Flexibilität und Risikokontrolle

Investments in einen flexiblen Mischfonds, etwa den Deutsche Concept Kaldemorgen , bieten sich in diesem Umfeld an. Der mehrfach ausgezeichnete Fondsmanager Klaus Kaldemorgen setzt auf eine flexible Allokation von Aktien und Anleihen in Verbindung mit dem Einsatz von Edelmetallen und Devisen.

Je nach Marktlage werden die Gewichte der verschiedenen Anlageklassen variiert. Kaldemorgen strebt so eine angemessene Beteiligung an steigenden Börsen an. In schwierigen Marktphasen sollen die Verluste durch eine intelligente Anlagestrategie und ein spezielles Risikomanagement auf weniger als zehn Prozent begrenzt werden.

Ein Blick auf die Wertentwicklung zeigt, dass Kaldemorgen seine ambitionierten Ziele in der Vergangenheit erfüllen konnte. Sein Fonds bleibt damit gerade in Zeiten der Unsicherheit eine interessante Anlage.

Fazit für Anleger:

  • Emmanuel Macron und Europa sind noch nicht am Ziel. Der französische Präsident braucht eine Mehrheit im Parlament
  • Die wirtschaftliche Entwicklung Frankreichs, einige Konjunkturdaten innerhalb der Euro-Zone und die Brexit-Verhandlungen belasten ebenfalls
  • Durch seine hohe Flexibilität und sein aktives Risikomanagement eignet sich der Mischfonds Deutsche Concept Kaldemorgen gerade auch in unsicheren Zeiten für eine langfriste Anlage
http://www.dws.de/Themen/Themen-im-Fokus/Mischfonds/Frankreich-Nach-der-Wahl-ist-vor-der-Wahl/Themenstory
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