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Freenet-Wünsche an künftigen Ceconomy-CEO sorgen für Gesprächsbedarf

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Bei den Eigentümern von Media-Markt und Saturn sorgen die Vorstellungen eines Ceconomy-Großaktionärs von den Aufgaben des zukünftigen Ceconomy-CEOs für Gesprächsbedarf. Die Media-Saturn-Holding gehört zu 80 Prozent der Ceconomy. Die restlichen 20 Prozent gehören dem Unternehmen Convergenta, das allerdings auch Veto-Rechte bei bestimmten Entscheidungen hat.

Der zukünftige Ceconomy-Chef, nach dem das Unternehmen derzeit sucht, soll nach Vorstellungen des drittgrößten Ceconomy-Aktionärs Freenet im Unterschied zum Vorgänger auch "operative Verantwortung" bei der Media-Saturn-Holding (MSH) übernehmen, der wichtigsten Beteiligung der Ceconomy-Holdinggesellschaft. Er oder sie solle die Elektronikmarktkette im Team mit deren Chef führen. Man brauche einen "Macher, der sich einmischt, der das Unternehmen gestalten will", sagte Freenet-Chef Christoph Vilanek dem Manager Magazin in einem Interview. Der Chef von Media-Markt und Saturn solle für das "stationäre Geschäft" verantwortlich sein, der Ceconomy-CEO für "Transformation und Digitalisierung".

Convergenta reagierte mit Verwunderung auf das Interview. "Wir wundern uns über die Aussage von Herrn Vilanek, dass der künftige CEO der Ceconomy auch das operative Geschäft der Media-Saturn-Holding führen soll", sagte ein Convergenta-Sprecher. Die Media-Saturn-Holding sei eine "rechtlich eigenständige Gesellschaft", die von den zwei Gesellschaftern Convergenta und Ceconomy kontrolliert würde. Gemeinsam habe man erst vor wenigen Wochen mit Ferran Reverter einen neuen MSH-CEO bestimmt.

Freenet hält seit August 9,1 Prozent an Ceconomy. Bei MSH sei Vilanek allerdings kein Gesellschafter, so der Convergenta-Sprecher. Convergenta stehe zur Verfügung, "falls er oder andere wesentliche Aktionäre der Ceconomy sich zur MSH mit deren Gesellschaftern austauschen möchten".

Vilanek forderte auch, dass ein neuer Ceconomy-CEO von außen kommen müsse, um die "fundamentalen Veränderungen" anzugehen, die bei Ceconomy anstünden.

Vilanek bekräftigte, dass Ceconomy weiterhin für Freenet ein strategisches Investment ist. Händler hatten am Mittwochmorgen diese Aussagen als stützend für den Ceconomy-Kurs gewertet. Um 13:36 Uhr notierte die Aktie 3,1 Prozent, oder 0,12 Euro im Plus bei 3,88 Euro. Freenet war im Sommer 2018 über eine Kapitalerhöhung für 8,50 Euro je Aktie bei Ceconomy eingestiegen.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/sha

END) Dow Jones Newswires

January 23, 2019 08:05 ET ( 13:05 GMT)

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