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Fresenius & FMC: Doppelschlag an der DAX-Spitze

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Solide Geschäftsberichte, zuversichtliche Prognosen und attraktive Dividendenerhöhungen heben die Aktien von Fresenius und dessen Tochter Fresenius Medical Care an die DAX-Spitze.

Gegen Mittag gewannen die Anteile von Fresenius -1,47% an der Spitze im leicht schwächelnden Dax 5,4 Prozent auf 51,26 Euro. Bei zeitweise 51,54 Euro waren sie zuvor noch auf den höchsten Stand seit Mai 2019 geklettert. Die FMC-Papiere -0,07% stiegen zuletzt um 4,5 Prozent auf 78,14 Euro, nachdem sie rund eine Stunde nach Handelsstart bei 81,10 Euro erstmals wieder den höchsten Stand seit Oktober 2018 erklommen hatten.

Im bisherigen Jahresverlauf beträgt der Kursgewinn der FMC-Aktie nun bereits knapp 20 Prozent, womit sie zu den Top 5 im DAX zählt. Die Aktie der Muttergesellschaft hat dagegen im selben Zeitraum bislang nur um 2,5 Prozent zugelegt – und damit unterdurchschnittlich performt.

Dies sei wohl auch der Grund, warum die Fresenius-Aktie aktuell etwas kräftiger steige als die der Tochter, hieß es dazu am Markt. Denn unisono lobten Analysten vor allem die Quartalszahlen von FMC, da sie die Erwartungen übertroffen hatten. Zugleich fiel das Urteil über die Quartalszahlen des Mutterkonzerns gemischt aus. Analyst James Vane-Tempest von Jefferies verwies hier als Enttäuschung vor allem auf die Margen der Infusionstochter Kabi.

Die von den beiden Dax-Unternehmen bekannt gegebenen Dividendenvorschläge kamen gut an. Die Vorschläge von 1,20 Euro je FMC-Aktie und von 0,84 Euro je Fresenius-Aktie lagen über den Erwartungen.

Die veröffentlichten Ziele für 2020 wurden von den Experten insgesamt als "konservativ" bezeichnet. Damit sehen die Analysten mit Blick auf die Erwartungen von Fresenius und FMC noch Potenzial nach oben. Goldman-Analystin Veronika Dubajova merkte zwar an, dass die Ziele von Fresenius unterhalb der mittelfristigen Konzernvorgaben lägen. Dies sei aber bekannt, schrieb sie. Zudem seien die Mittelfristprognosen bestätigt worden. Für 2020 träfen die Prognosen von Fresenius zugleich den Mittelwert der Konsensschätzungen, ergänzte Dubajova.

Noch positiver als für Fresenius sind die Experten allerdings für die Tochter FMC gestimmt. Berenberg-Analyst Tom Jones etwa sprach von einem "ermutigenden Ausblick auf 2020" und sieht "noch mehr Potenzial im Jahr 2021". Es gebe aktuell eine Menge Positives rund um FMC, schrieb er und verwies dabei insbesondere auf das US-Geschäft.

Mit Material von dpaAFX.
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