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Funklöcher sollen bald der Vergangenheit angehören

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Mit einem zusätzlichen Ausbau des Netzes sollen ärgerliche Funklöcher für Handynutzer in Deutschland vor allem auf dem Land verringert werden. Der Bund schloss dazu Verträge mit den Mobilfunknetzbetreibern Telekom, Vodafone +3,81%, Telefónica und 1&1 Drillisch -0,62%, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete.

Im vergangenen Sommer hatten die Betreiber und der Bund in einer Vereinbarung die Absicht erklärt, dass bis Ende 2021 durch neu zu errichtende Mobilfunkstandorte künftig 99 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland eine LTE-Versorgung erhalten sollen. Diese Zusage wurde nun durch die am Donnerstag geschlossenen Verträge rechtlich verbindlich gemacht.

Im Gegenzug ermöglicht der Bund den Netzbetreibern nun laut Ministerium, ihre Zahlungspflichten aus der 5G-Frequenzauktion 2019 mit jährlichen Raten über einen Zeitraum bis 2030 zu strecken. Im Juni waren 5G-Frequenzblöcke versteigert worden, und zwar an die vier Provider Deutsche Telekom +0,24%, Vodafone, Telefónica -0,66% und 1&1 Drillisch. Sie zahlten insgesamt 6,55 Milliarden Euro.

12-Monats-Chart Deutsche Telekom in Euro

Das sagen die Chefs

Der Vorstandsvorsitzende von Telefónica Deutschland, Markus Haas, sprach von einer guten Nachricht für die 45 Millionen Telefónica-Kunden im O2-Netz. "Für eine digitale Vernetzung Deutschlands auf Weltniveau müssen wir jetzt mutig weitere Schritte gehen", sagte Haas.  

Der Vorstandschef von 1&1 Drillisch, Ralph Dommermuth, sagte, dass der Ausbau in Kooperation mit den drei anderen Netzbetreibern geschehe, sei ein erster und wichtiger Schritt. "Denn kein Netzbetreiber wird ein leistungsstarkes 5G-Netz für ganz Deutschland alleine bauen können." Der Chef von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, sagte, mit dem Mobilfunkpakt werde die Ausbaugeschwindigkeit deutlich erhöht. 

Telekom-Deutschlandchef Dirk Wössner betonte: "Ein Jahr nach dem Mobilfunkgipfel haben wir einen entscheidenden Schritt gemacht, um Funklöcher zu schließen." Im Gegenzug bestehe Einigkeit über die Zahlungsmodalitäten für die Vergabe der 5G-Lizenzen. "Das ist wichtig. Denn nun haben wir Planungssicherheit und können mit 5G loslegen.

Mit Material von dpa-AFX.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Deutsche Telekom.

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