DAX ®12.595,00-0,27%TecDAX ®2.272,77-0,14%S&P FUTURE2.410,20-0,15%Nasdaq 100 Future5.787,50-0,08%
finanztreff.de
Werbung

Geschlossene Immobilienfonds: Wenig Auswahl, wenig Transparenz

| Quelle: HANDELSBLATT ONLINE_FE
In Kooperation mit
Offene Immobilienfonds werden mit Geld überschüttet, geschlossene Immobilienfonds dagegen ringen um jeden Euro. Lange vorüber sind die Zeiten, als Anlegern parallel mehrere deutsche Bürogebäude angeboten wurden und die Anteile binnen weniger Wochen ausverkauft waren. Zahlen sagen mehr als Worte: Diejenigen offenen Immobilienfonds, die die Krise vor acht Jahren überlebten, sammelten 2016 rund 6,9 Milliarden Euro frisches Geld ein. Die geschlossenen Fonds boten zur gleichen Zeit Anteile für rund 820 Millionen Euro in Form von Kommanditeinlagen an. Doch die wurden bei weitem nicht komplett verkauft. Dabei versprechen geschlossene Fonds sogar höhere Renditen als offene Fonds, allerdings bei höherem Risiko. Wer sich als Kommanditist an einem geschlossenen Fonds beteiligt, haftet mit seiner Einlage. Geht der Fonds pleite, etwa weil die Mieteinnahmen nicht mehr ausreichen, um Gebäudeinstandhaltung sowie Zins und Tilgung zu bezahlen, ist das investierte Geld weg. Eine Situation, die Tausende Anleger in den vergangenen Jahren erlebt hatten. Christoph Kahl, geschäftsführender Gesellschafter des Emissionshauses Jamestown, sieht deshalb wirtschaftliche Misserfolge als Hauptgrund für das Desinteresse der Anleger. „Die meisten Veranstalter hatten die Fonds nicht für die Kunden, sondern für sich gemacht.“ Für das eigene Haus versichert der langjährige Anbieter von US-Immobilienfonds, dass Anleger mit seinen Fonds noch nie Geld verloren haben. Wenngleich er zugibt, dass es auch einmal fast so weit gekommen wäre. Als die Bundesregierung im Juli 2013 das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft setzte, wurde aus dem unregulierten Graumarkt-Produkt „Geschlossener Fonds“ der staatlich regulierte „Geschlossene AIF“. Unseriöse Anbieter wurden ausgegrenzt, doch auch viele seriöse scheuten den hohen Regulierungsaufwand sowie das langwierige Genehmigungsverfahren bei der Finanzaufsicht Bafin und stellten das Geschäft ein. ...

Quelle: handelsblatt.com

Handelsblatt

Handelsblatt

HANDELSBLATT ONLINE: SCHNELL, VERLÄSSSLICH, KOMMUNIKATIV

Handelsblatt Online ist das führende Wirtschaftsportal in Deutschland und berichtet rund um die Uhr aus den relevanten Wirtschafts- und Finanzzentren der Welt.

Als multimediales Angebot erreicht Handelsblatt Online mit aktuellen Nachrichten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Finanzen sowie informativen Videoformaten, wie „Dirk Müllers Cashkurs“ und „Wall Street Exklusiv“ monatlich bis zu 22 Millionen Visits und rund 100 Millionen Page Impressions.

Von 2012 bis 2014 wählten die Leser Handelsblatt Online drei Mal in Folge zur besten Finanzen-Website des Jahres.

» Alle News von Handelsblatt
Werbung
Werbung
Werbung
1,00% p.a. aufs Tagesgeld bei monatlicher Zinsgutschrift! |Bid & Ask Newsletter kostenlos lesen! |Das ATB Tagesgeldkonto - Transparenz für Ihr Geld
Top Baufinanzierung bei der Degussa Bank |Jetzt Wünsche erfüllen mit dem PrivatKredit der Degussa Bank. |Advanzia-Tagesgeld mit 1,00% p.a.!
Werbung
Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Werden die Bitcoins bald alltagstauglich?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen
Börse Stuttgart Anlegerclubschliessen

Attraktive Preise zu gewinnen!

Der Anlegerclub der Börse Stuttgart
verlost beim Gewinnspiel "Trade & Win"
regelmäßig attraktive Preise. Außerdem profitieren Mitglieder von lehrreichen Live-Webinaren, einem informativen Anlegermagazin und vielem mehr.

Jetzt kostenlos Mitglied werden