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Geschlossene Immobilienfonds: Wenig Auswahl, wenig Transparenz

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Offene Immobilienfonds werden mit Geld überschüttet, geschlossene Immobilienfonds dagegen ringen um jeden Euro. Lange vorüber sind die Zeiten, als Anlegern parallel mehrere deutsche Bürogebäude angeboten wurden und die Anteile binnen weniger Wochen ausverkauft waren. Zahlen sagen mehr als Worte: Diejenigen offenen Immobilienfonds, die die Krise vor acht Jahren überlebten, sammelten 2016 rund 6,9 Milliarden Euro frisches Geld ein. Die geschlossenen Fonds boten zur gleichen Zeit Anteile für rund 820 Millionen Euro in Form von Kommanditeinlagen an. Doch die wurden bei weitem nicht komplett verkauft. Dabei versprechen geschlossene Fonds sogar höhere Renditen als offene Fonds, allerdings bei höherem Risiko. Wer sich als Kommanditist an einem geschlossenen Fonds beteiligt, haftet mit seiner Einlage. Geht der Fonds pleite, etwa weil die Mieteinnahmen nicht mehr ausreichen, um Gebäudeinstandhaltung sowie Zins und Tilgung zu bezahlen, ist das investierte Geld weg. Eine Situation, die Tausende Anleger in den vergangenen Jahren erlebt hatten. Christoph Kahl, geschäftsführender Gesellschafter des Emissionshauses Jamestown, sieht deshalb wirtschaftliche Misserfolge als Hauptgrund für das Desinteresse der Anleger. „Die meisten Veranstalter hatten die Fonds nicht für die Kunden, sondern für sich gemacht.“ Für das eigene Haus versichert der langjährige Anbieter von US-Immobilienfonds, dass Anleger mit seinen Fonds noch nie Geld verloren haben. Wenngleich er zugibt, dass es auch einmal fast so weit gekommen wäre. Als die Bundesregierung im Juli 2013 das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft setzte, wurde aus dem unregulierten Graumarkt-Produkt „Geschlossener Fonds“ der staatlich regulierte „Geschlossene AIF“. Unseriöse Anbieter wurden ausgegrenzt, doch auch viele seriöse scheuten den hohen Regulierungsaufwand sowie das langwierige Genehmigungsverfahren bei der Finanzaufsicht Bafin und stellten das Geschäft ein. ...

Quelle: handelsblatt.com

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