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Geteiltes Echo auf Spahns Positionierung zu Homöopathie-Kosten

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (dpa-AFX) - Der Streit um homöopathische Arzneimittel auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen geht auch nach einer Positionierung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) weiter. Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Kordula Schulz-Asche begrüßte die "unaufgeregte Haltung" des Ministers in der momentan wieder emotional geführten Debatte. "Die Komplementärmedizin ist eine wichtige Ergänzung zur Schulmedizin", sagte sie am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die Erstattung etwa über freiwillige Leistungen der Kassen sei derzeit gut geregelt.

Die designierte SPD-Fraktionsvize Bärbel Bas sagte der dpa, alternative Heilmethoden, für die es keine oder nur unzureichende Studien gebe, seien aus gutem Grund nicht Teil der Regelversorgung der gesetzlichen Kassen. Gebe es die Nachweise, könnten Therapien wie Akupunktur zu Regelleistungen werden. Bei der Homöopathie lägen diese Nachweise aber nicht vor. "Es fehlt daher die Grundlage für eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen."

Spahn hatte am Dienstagabend in Berlin beim "Berliner Salon" des Redaktionsnetzwerks Deutschland erläutert, dass die Kassen bei Arznei-Ausgaben von rund 40 Milliarden Euro im Jahr etwa 20 Millionen für Homöopathie zahlten. Darüber könne man emotional diskutieren und dabei viele vor den Kopf stoßen. Oder man könne sich fragen, ob es das angesichts der gesamten Größenordnung wert sei. "Ich habe mich entschlossen zu: Es ist so okay, wie es ist", sagte der Minister./sam/DP/stw


Quelle: dpa-AFX
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