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Girokonto - von teuer bis kostenlos

| Quelle: BIALLO | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Kontoführung



Kontoführungsgebühren, Kosten für Girocard oder Überweisungen – Banken und Sparkassen erhöhen ihre Gebühren fürs Girokonto weiterhin massiv und in vielfältiger Weise. Im ersten Halbjahr dieses Jahres verzeichnete das Verbraucherportal biallo.de bereits Preiserhöhungen bei 497 Geldhäusern. Im gesamten vergangenen Jahr 2019 waren es 550 Geldhäuser, die ihre Preise für Girokonten erhöht haben. Darunter haben 301 von 806 Volks- und Raiffeisenbanken sowie 180 von 380 Sparkassen ihre Preise angehoben. Aber auch Direktbanken, regionale Privatbanken, Sparda- und PSD-Banken haben ihre Konten verteuert. Die Geldinstitute begründen die Gebührenerhöhungen meist mit der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Schließlich müssen die Geldinstitute für ihre Einlagen bei der EZB Negativzinsen zahlen, die sie an ihre Kunden weiterreichen.



Monatliche Gebühren von fünf Euro oder mehr sind keine Seltenheit. Die Zahl kostenloser Girokonten sinkt. Noch aber fand das Verbraucherportal biallo.de 39 kostenlose Girokonten. Es nimmt regelmäßig circa 1.300 Banken mit unterschiedlichsten Kontomodellen unter die Lupe. Als kostenlos im Sinne der Verbraucherschützer gelten Girokonten, wenn keine Kosten für Kontoführung, Girocard und Überweisungen anfallen und auch kein Mindestgeldeingang nötig ist.



Direktbanken mit kostenlosen Girokonten




Kostenlose Internetkonten bieten Direktbanken wie die DKB, Consorsbank und Comdirect an. Deren Girocard ist genauso kostenfrei wie Online-Überweisungen und die Bargeldversorgung in der Eurozone, zum Teil auch weltweit. 1822 direkt, ein Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse, hat ebenfalls ein kostenloses Girokonto im Angebot. Beim Kontomodell „1822MOBILE“ können Kunden viermal pro Monat kostenlos Bargeld an Sparkassen-Geldautomaten abheben. Die Raiffeisenbank im Hochtaunus (Meine Bank) bietet ihr Onlinekonto bundesweit an und ermöglicht eine weltweit gebührenfreie Bargeldversorgung über die kostenlose Kreditkarte.



Gut zu wissen: Bei der weltweiten Bargeldversorgung gilt in der Regel, dass unter Umständen die Geldautomatenbetreiber vor Ort eine Gebühr erheben können. Diese muss der Kunde tragen.



Kostenloses Filialkonto



Auch wer Wert darauf legt, einen Ansprechpartner in einer Filiale bei sich vor Ort zu finden, muss nicht zwingend Kontoführungsgebühren zahlen. So verspricht zum Beispiel die Hypovereinsbank, dass für ihr „HVB Plus Konto“ fünf Jahre lang keine Gebühren anfallen. Aber auch viele regionale Banken haben kostenlose (Online-)Girokonten im Angebot – zum Beispiel die Sparda-Bank Hessen, die PSD Bank München und die PSD Rhein Ruhr.



Kostenlose Smartphone-Girokonten




Neben den weit verbreiteten Onlinekonten finden sich auch vermehrt Kontomodelle, die auf die Nutzung via Smartphone oder Tablet abzielen. Anbieter sind zum Beispiel die Edekabank, das Mobilfunk-Unternehmen O2, N26, Tomorrow und auch die zur Santander-Gruppe gehörende spanische Openbank.



Knapp 50 fast kostenlose Konten




Zusätzlich zu den kostenlosen Girokonten ermittelte biallo.de weitere 44 Kontomodelle, bei denen unter bestimmten Bedingungen keine Kontoführungsgebühren anfallen. Zum Beispiel verlangen die Geldhäuser, dass monatlich ein bestimmter Geldbetrag auf dem Konto eingeht. So sind das bei der ING mindestens 700 Euro pro Monat. Andernfalls fällt eine monatliche Kontoführungsgebühr von 4,90 Euro an. Für Kunden unter 28 Jahren ist das Girokonto bedingungslos kostenlos. Die Commerzbank fordert ebenfalls 700 Euro Geldeingang im Monat. Die Targobank verlangt 600 Euro monatlichen Gehaltseingang oder ein kontinuierliches Guthaben von 10.000 Euro. Einen deutlich höheren Geldeingang müssen Kunden der Postbank für eine kostenlose Kontoführung aufweisen. Gehen nicht mindestens 3.000 Euro monatlich ein, werden 9,90 Euro Gebühr pro Monat fällig.



Andere Geldhäuser verzichten auf monatliche Gebühren, aber verlangen dafür jährlich maximal 20 Euro Gebühr für die Girocard oder ein paar Cent pro Überweisung.


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Foto: Capricorn Studio / Shutterstock.com



Quelle: Biallo & Team GmbH
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