DAX®15.459,75+1,34%TecDAX®3.525,62+0,24%Dow Jones 3034.200,67+0,48%Nasdaq 10014.041,91+0,11%
finanztreff.de

Globale Geschäftsaussichten deutscher Firmen auf Tiefpunkt

| Quelle: dpa-afx topthem... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Quelle: dpa-AFX

Nur 17 Prozent der deutschen Firmen erwarten in den kommenden zwölf Monate bessere Geschäfte als im vergangenen Jahr. Hoffnung macht das internationale Geschäft in Europa und China.

Berlin (dpa) - International tätige deutsche Unternehmen beurteilen die Aussichten für ihre globalen Geschäfte einer Umfrage in der Corona-Pandemie so schlecht wie nie.

Lediglich 17 Prozent der Firmen erwarten in den kommenden zwölf Monate bessere Geschäfte als im Krisenjahr 2020, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 2400 Betrieben hervorgeht. Dagegen rechnen 27 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit bewerten die Firmen die Perspektiven auf den Weltmärkten den Angaben zufolge so schlecht wie nie zuvor seit Beginn der Befragung im Jahr 2012.

Mehr als drei Viertel der Unternehmen berichtete den Angaben zufolge von Reiseeinschränkungen, 69 Prozent leiden unter abgesagten Messen und Veranstaltungen. Fast die Hälfte muss wegen der Pandemie Investitionen streichen oder verschieben, 44 Prozent verzeichnen eine geringere Nachfrage.

Die Erwartungen an das internationale Geschäft in Europa und China sind überwiegend positiv. Vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Großbritannien sehen die deutschen Unternehmen dagegen schlechte Perspektiven.


Besonders groß sind die Probleme aus Sicht der Firmen derzeit im Handel mit China und dem übrigen Asien-Pazifik-Raum, vor alle
m wegen gestiegener Transportkosten in der See- und Luftfracht. Auch Unsicherheiten über die künftigen Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien und Verzögerungen an den Grenzen innerhalb der Europäischen Union, insbesondere die strikten Einreisebeschränkungen an den Grenzen zu Tschechien und Österreich, bereiten den Befragten Sorge.

Der Umfrage zufolge suchen 47 Prozent der Unternehmen mit Logistik-Problemen neue oder zusätzliche Lieferanten für ihre Produkte. Mehr als 40 Prozent erhöhen ihre Lagerhaltung, was zu höheren Kosten führen könnte. Ein Teil der Betriebe sucht zudem nach Lieferanten, die näher an ihren Produktionsstätten sind, manche verlagern Teile der Fertigung in den eigene Betrieb oder an Standorte in Europa.

Schlagworte:
, , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 16 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen