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Goldige Zukunft voraus?

| Quelle: FIN_BLOG | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Das wertvolle Edelmetall scheint in Zeiten von Bitcoin ein wenig aus der Mode geraten zu sein. Die einstige Krisenvorsorge Nummer eins hat es bisher nicht geschafft, einen schwungvollen Ausbruch in Richtung alter Höhen auszubilden. Im September 2017 erreichte es kurzzeitig 1.350 USD, nur um zum Ende des Jahres wieder unter die 1.300 USD Marke zu fallen.

Doch von dort ging es dann auch wieder sehr rasch in Richtung Norden. Mit der Zunahme der Unsicherheiten an den Märkten und auch den geopolitischen Risiken hielt sich der Preis bis dato über 1.300 USD.

 

 

Neben allgemeiner Unsicherheit und geopolitischen Risiken ist der Goldpreis allerdings auch von speziellen Faktoren wie der Inflationserwartung abhängig. Denn wie bekannt, ist das Edelmetall auch und vor allem eine Absicherung gegen Inflation. Der Chef des weltweit größten Anleihehedgefonds DoubleLine Capital, Jeff Gundlach, legte unlängst in einer Ansprache vor Investoren seines Fonds dar, dass er aufgrund der letzten Konsumentenpreisdaten sowie des Inflationsmaßes der New York Federal Reserve Bank, eher eine noch höhere Inflation in der nahen Zukunft sieht. Gleichzeitig glaubt er nicht, dass 10-jährige US-Staatsanleihen die 3% Renditemarke stark überschreiten werden. Zusätzlich sieht er aber auch nicht, dass sich die Zinskurve vor einer nächsten Rezession invertieren wird (kurzfristige Zinsen höher als langfristige) und somit würde es keine Flucht aus Aktien in Anleihen geben. Das heißt, es könnte zu einem Ausverkauf bei Aktien und Anleihen gleichzeitig kommen, was natürlich auch die vielen Fonds trifft, die mit Anleihen ihre Aktienpositionen risikomäßig diversifizieren. Ein „Bailout“ des Marktes, also ein Rettungspaket durch FED-Chef Jerome Powell, hält er für unwahrscheinlich.

Die nächste große Bewegung wird wahrscheinlich im Gold zu sehen sein, ergänzt Gundlach. Der Goldpreis hat bereits seinen Abwärtstrend überwunden und erscheint reif für einen Ausbruch. „Es wird richtig spannend… etwas Großes braut sich zusammen“. Zu guter Letzt verriet er sein Preisziel für Gold. Der Chart und die „explosive potentielle Energie“ eines riesigen „Kopf-Schulter-Bodens“ signalisiere eine Aufwärtsbewegung von 1.000 USD. „Gold bleibt nach wie vor in seinem Aufwärtsmuster und steigt über die 200-Tage-Line, was extrem gut ist.“

Ob man diesen Vorstellungen des „Bondgurus“ Jeff Gundlach vertrauen will, sei dahingestellt. Sicherlich ist es jedoch denkbar, dass Gold in einer nächsten Rezession ein Comeback als „sicherer Hafen“ feiern könnte, insbesondere wenn die Projektionen Gundlachs einer ausbleibenden Anleihenrally zutreffen sollten.

Einen Teil seines Portfolios im gelben Edelmetall zu halten, ist auf jeden Fall nie ein schlechter Rat gewesen. Wenn das von Jeff Gundlach vorgestellte Szenario eintreffen sollte, kann man sich dann umso mehr freuen.

Viel Erfolg bei der Geldanlage wünscht Ihnen,

 

Ihr finanztreff.de Team

Bildquelle mit CC0-Lizenz: pixabay.com/de/gold-ingots-golden-schatz-513062/

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