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GSK/Curevac weiten Kooperation bei Covid-19-Impfstoff aus

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Glaxosmithkline und Curevac weiten ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Herstellung von Covid-19-Impfstoffen aus, auch um kurzfristig die Produktion anzukurbeln. Die Kooperation hat einen Wert von 150 Millionen Euro. Wie der britische Pharmakonzern und das deutsche Biopharmazie-Unternehmen mitteilten, wird Glaxosmithkline Curevac 2021 bei der Herstellung von bis zu 100 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs CVnCoV der ersten Generation unterstützen. Dafür werde GSK seine Produktionskapazitäten in Belgien nutzen. Der Impfstoff werde voraussichtlich im zweiten Quartal 2021 bei den Behörden zur Prüfung eingereicht.

Zudem wollen beide Unternehmen gemeinsam einen mRNA-basierten Impfstoff der nächsten Generation gegen Covid-19 entwickeln. Dieser basiert auf dem von Curevac entwickelten Impfstoff der ersten Generation, der derzeit in einer klinischen Phase-2b/3-Studie untersucht wird, und soll einen breiteren Schutz und schnellere Reaktion gegen potenziell aufkommende Virusvarianten bewirken.

Beide Unternehmen wollen Ressourcen und Expertise bündeln, sie peilen an, einen Impfstoffkandidaten 2022 verfügbar zu haben, vorbehaltlich der Zulassung durch die Behörden.

Die Covid-19-Impfstoffe der nächsten Generation sollen noch nicht geimpfte Menschen schützen oder als Auffrisch-Impfung dienen. Darüber hinaus wollen die Konzerne zusammen weitere Möglichkeiten prüfen, um neuartige mRNA-Impfstoffe zum Schutz gegen mehrere Atemwegs-Viren inklusive Covid-19 zu entwickeln.

Der Impfstoff soll so optimiert werden, dass eine ausreichende Immunantwort generiert wird, der Impfstoff gut herstellbar und bei Temperaturen von 2 bis 8 Grad Celsius stabil ist. Laut Mitteilung sei die Plattform von Curevac besonders dafür geeignet, multivalente Impfstoffe zu entwickeln, die bei geringer mRNA-Menge eine ausgewogene Immunantwort hervorrufen.

GSK werde Zulassungsinhaber für den Impfstoff der nächsten Generation sein mit Ausnahme der Schweiz und werde den Impfstoff in allen Ländern mit Ausnahme von Deutschland, Österreich und der Schweiz vermarkten. Im Rahmen der Kooperation leistet GSK eine Vorauszahlung von 75 Millionen Euro. Weitere 75 Millionen Euro sollen gezahlt werden, wenn bestimmte Meilensteine erreicht werden.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/cbr

END) Dow Jones Newswires

February 03, 2021 02:46 ET ( 07:46 GMT)

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