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Hannover Rück verdient im vierten Quartal deutlich mehr

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Matthias Goldschmidt

FRANKFURT (Dow Jones)Die Hannover Rück hat das ungewöhnlich schadensreiche Jahr 2017 auch dank eines unerwartet deutlichen Gewinnanstiegs im Schlussquartal gut weggesteckt. Die Anfang Februar genannte Gewinnprognose von mehr als 1 Milliarde Euro nach Steuern bestätigte der MDAX-Konzern.

Im Gesamtjahr 2017 sank der Gewinn der Hannover Rück um 18 Prozent auf 959 Millionen Euro. Vorläufig hatte der Konzern bereits ein Ergebnis von rund 950 Millionen Euro genannt. Grund war die hohe Schadensbelastung vor allem durch die Hurrikane Harvey, Irma und Maria im dritten Quartal. Sie trieben die Großschadensbelastung auf 1,13 Milliarden Euro und damit deutlich über den Erwartungswert.

Im vierten Quartal legte der Konzerngewinn um 8 Prozent auf 410 Millionen Euro zu, obwohl die Waldbrände in Kalifornien eine Schadensbelastung von gut 100 Millionen Euro verursachten. In der Schaden-Rückversicherung stieg der Gewinn um 16,4 Prozent auf 389 Millionen Euro. Auf Gesamtjahressicht sackte er um 12 Prozent auf 837 Millionen Euro ab.

Die Schaden-Kosten-Quote stieg im Gesamtjahr auf 99,8 von 93,7 Prozent, im vierten Quartal war sie auf 87,1 von 89,9 Prozent rückläufig. Je niedriger die Quote ist, desto profitabler arbeitet eine Versicherung.

Einem relativ guten Schaden-Unfall-Geschäft stand ein schwächeres Abschneiden in der Personen-Rückversicherung gegenüber. Hier sank der Gewinn im Quartal um 16 Prozent auf 37 Millionen Euro, im Gesamtjahr um fast ein Drittel auf 173 Millionen Euro. Hannover Rück musste hier einmalige Belastungen von 45 Millionen Euro aus der Ablösung von verlustträchtigen Verträgen auf sich nehmen.

Das Kapitaanlageergebnis legte im Gesamtjahr kräftig zu. Es stieg um 14 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Nach den Katastrophen in Nordamerika hatte die Hannover Rück die Aktienbestände geplündert, um einen Verlust im dritten Quartal zu vermeiden. Im vierten Quartal gab das Ergebnis aus Kapitalanlagen leicht nach.

Der Ausblick für 2018 steht unter der Prämisse, dass die Großschadensbelastung den Erwartungswert von 825 Millionen Euro nicht übersteigt. Die Kapitalanlagerendite soll bei 2,7 Prozent legen. 2017 lag die Rendite bei 3,8 Prozent. Die Bruttoprämien sollen wechselkursbereinigt im einstelligen Prozentbereich zulegen. Im vergangenen Jahr lag das Prämienaufkommen bei 17,8 Milliarden, ein bereinigter Anstieg von 11,2 Prozent.

Eine Dividende auf Vorjahresniveau von 5,00 Euro je Aktie hatte Hannover Rück bereits bekanntgegeben.

Kontakt zum Autor: matthias.goldschmidt@wsj.com

DJG/mgo/jhe

END) Dow Jones Newswires

March 13, 2018 03:17 ET ( 07:17 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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