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HeidelbergCement: So kann's weiter gehen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am deutschen Aktienmarkt geht es am Montag nach dem G20-Gipfel und dem überraschend freundlichen Ton zwischen USA und China in Sachen Handelsstreit deutlich nach oben. Zwar gibt es noch keine Lösung, sondern "nur" einen "Waffenstillstand". Doch an den Börsen steigen vor allem Papiere, die nach der angstvollen Lähmung nun profitieren. Spitzenreiter im Dax war am Vormittag die Aktie von Chip-Produzent Infineon -2,36% mit einem Kursplus von über fünf Prozent.

Auch Aktien von konjunkturabhängigen Titeln waren wegen der Aussicht weiterer geldpolitischer Lockerungen gesucht. So lagen mit Thyssenkrupp -1,39%, Continental -0,72%, Volkswagen -0,52% und Covestro -0,23% gleich mehrere "Zykliker" mit Kursgewinnen von jeweils über zwei Prozent auf den vorderen Plätzen.

Die Aktie von HeidelbergCement +0,16% kam auf ein Tagesplus von 2,3 Prozent. Sie profitierte zusätzlich von guten Aussichten im Baugeschäft. Mit dem aktuellen Anstieg hat die HeidelCement-Aktie einen kurzfristigen Abwärtstrend überwunden, der sich seit Ende April gebildet hatte. Nun dürfte bald der technische Widerstand bei 73,50 Euro in Angriff genommen werden, wo der Kurs vor ein paar Wochen mehrmals scheiterte.

"HeidelbergCement ist sehr gut in das Jahr 2019 gestartet", hatte HeidelCement-Chef Bernd Scheifele bereits im Mai gesagt. Eine anhaltend gute Nachfrage und Preiserhöhungen sollten die positive Entwicklung weiter stützen. Zudem macht das Unternehmen bei seinem Sparprogramm und beim geplanten Verkauf von Geschäften Fortschritte.

Im laufenden Jahr Profitieren will HeidelbergCement von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung in den Industriestaaten profitieren, vor allem in den USA, Kanada, Australien, Deutschland und Frankreich. Zudem dürften sich nach Einschätzung des Vorstands einige Wachstumsländer weiter wirtschaftlich erholen. Die Entspannung im Handelskrieg sollte sich ebenfalls positiv auswirken.

Scheifele, der sein Amt 2020 an seinen Nachfolger Dominik von Achten übergeben wird, rechnet deshalb im laufenden Jahr mit steigenden Absatzzahlen für Zement, Zuschlagsstoffe und Transportbeton. Zudem will er weitere Preiserhöhungen durchsetzen, um die im vergangenen Jahr verlorenen Margen wieder aufzuholen. Den Sparkurs will er fortsetzen und weitere Geschäftsbereiche verkaufen.

Mit Material von dpa-AFX

12-Monats-Chart HeidelCement (in Euro, Xetra)
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WKN Bezeichnung Hebel
Long  DC2MAF Heidel.Cement Wave L 53 2019/09 (DBK) 7,037
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