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Höchste wöchentliche Abflüsse aus Rohstoffkorb-ETPs seit sechs Monaten

| Quelle: ETF Securities

Höchste wöchentliche Abflüsse aus Rohstoffkorb-ETPs (A0KRKC) seit sechs Monaten: 80 Mio. USD. Bei Rohstoffkorb-ETPs (A0KRKC) kam es zu den höchsten wöchentlichen Abflüssen seit November 2016. Die steigenden Lagerbestände hielten einzelne Rohstoffe wie Rohöl, Eisenerz und Zucker schon seit Jahresanfang zurück. Als Moody’s Chinas staatliche Kreditratings um eine Stufe absenkte, weil der Agentur die Bruttoverschuldung und die Abkühlung der Konjunktur Sorgen bereiten, lief das Fass über,  zumal Rohstoffe den großen Vermögensklassen in diesem Jahr ohnehin hinterher hinkten. Am stärksten büßten im Mai die Subsektoren Energie, Weichwaren und Landwirtschaft ein, während Lebendvieh und Edelmetalle noch am besten abschnitten. An der Positionierung an der Rohstoffbörse CFTC ließ sich bereits Ende Februar 2017 ablesen, dass der Optimismus einen Höhepunkt erreicht hatte. „Das optimistische Sentiment ließ seither deutlich nach, sodass es sich derzeit nur noch knapp über seinem langfristigen Durchschnitt zwischen Hausse und Baisse befindet“, sagt Jan-Hendrik Hein, Director – Head of German Speaking Regions von ETF Securities.

Abflüsse aus Gold- (A0LP78) und Silber-ETPs (A0N62F): 52 Mio. USD bzw. 26 Mio. USD. Nach der in diesem Jahr starken überdurchschnittlichen Entwicklung kam es bei Silber- (A0N62F) und Gold-ETPs (A0N62G) zu Gewinnmitnahmen.  Immerhin hat der Goldpreis seit Jahresanfang um 11 Prozent und der Silberpreis um 8 Prozent zugelegt. „Ein weiterer Grund für die Gewinnmitnahmen ist die mögliche Zinsanhebung auf der Fed-Sitzung am 14. Juni, die der Markt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eingepreist hat“, so Hein.

Industriemetalle (A0SVX7) reagieren auf die Herabstufung chinesischer Anleihen. Aus dem Industriemetallkorb flossen in der vergangenen Woche 30 Mio. USD ab. Nachdem Chinas staatliche Kreditratings von Moody’s herabgestuft worden waren, verloren Industriemetalle im Schnitt 2 Prozent. „Daneben erwartet der Konsens, dass die Mai-Daten für Industrieproduktion und Investitionstätigkeit eine Abkühlung des chinesischen Wachstums andeuten werden“, erläutert Hein.

Die Zuflüsse in Aktien beruhen in erster Linie auf Technologie- und Europa-ETPs: 20 Mio. USD bzw. 19 Mio. USD. Die Technologie-ETPs der Bereiche Cybersicherheit (A14ZT8) und Robotik (A12GJD) verzeichneten in der zwölften Woche in Folge Zuflüsse, die sich seit Jahresanfang auf 395 Mio. USD betragen. Das Interesse der Anleger an Technologie ist weiterhin hoch, was sich daran zeigt, dass die Technologieindizes die Rekorde der Dotcom-Blase gebrochen haben. „In der vergangenen Woche kam es ferner zu Zuflüssen bei europäischen Long- und Short-ETPs, da es in Italien zu vorgezogenen Wahlen kommen könnte und die Anleger entsprechend reagierten. Blickt man auf die Einkaufsmanagerindizes und andere Umfragedaten, so wirkt die europäische Wirtschaft von allen Wirtschaftsräumen weltweit immer noch am dynamischsten“, so Hein.

Opportunistische Zuflüsse in Rohöl: 15 Mio. USD. Nach dem Treffen der OPEC am 25. Mai gaben die Rohölpreise nach, da der Markt aggressivere Förderkürzungen erwartet hatte. Im Zuge des Preiseinbruchs kam es aber auch zu opportunistischen Zuflüssen.

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