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Höhere Personalkosten drücken Gewinn bei Home Depot

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Matt Grossman

NEW YORK (Dow Jones)Die US-Baumarktkette Home Depot ist mit einem höher als erwartetem Umsatz ins Jahr gestartet, allerdings drückten die im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie höheren Personalkosten den Gewinn unerwartet deutlich.

Für sein Erstquartal bis zum 5. Mai wies Home Depot einen Nettogewinn von 2,25 Milliarden US-Dollar bzw 2,08 Dollar je Aktie aus, nach 2,51 Milliarden Dollar oder 2,27 Dollar je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten im Factset-Konsens Home Depot einen Nettogewinn von 2,30 Dollar je Aktie zugetraut. Der Umsatz kletterte unterdessen auf 28,26 Milliarden Dollar von zuvor 26,38 Milliarden Dollar und übertraf die Analystenschätzung von 27,56 Milliarden Dollar.

Home-Depot-CEO Craig Menear sieht seinen Konzern in der Krise gut gerüstet. Man habe sich dank der robusten und flexiblen vernetzten Infrastruktur schnell auf veränderte Kundenpräferenzen anpassen können, so Menear. Als Grund für die höheren Personalkosten führte der Manager an, Mitarbeiter, die nach Stunden bezahlt werden, hätten eine bezahlte Freistellung gewährt bekommen und auch die Wochenprämien seien weiter gezahlt worden. Auch habe Home Depot die Bezahlung der Überstundenzuschläge verdoppelt und die Leistungen für die Pflege von Angehörigen ausgeweitet. Alles in allem bezifferte Home Depot den Aufwand aus diesen Maßnahmen auf 850 Millionen Dollar vor Steuern.

Das Unternehmen zog seine Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr mit der Begründung zurück, wegen der Pandemie gebe es anhaltende Unsicherheiten.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/cbr/mgo

END) Dow Jones Newswires

May 19, 2020 06:41 ET ( 10:41 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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