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HSBC Deutschland von Wertberichtigungen belastet

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Matthias Goldschmidt

FRANKFURT (Dow Jones)Die HSBC Deutschland hat trotz Wachstums in allen Geschäftsbereichen im ersten Halbjahr weniger verdient. Wie die deutsche Tochter der HSBC Holdings plc mitteilte, haben Einzelwertberichtigungen und außerordentliche Aufwendungen den Gewinn gedrückt. Ein höheres Vorsteuerergebnis als im Vorjahr ist 2019 angesichts der konjunkturellen Eintrübung nicht in Sicht.

Weil der Gegenwind von der Zins- und Konjunkturseite heftiger wird, werden wir unsere Kosten an das schwächer als geplante Erlöswachstum anpassen", sagte Carola von Schmettow, Sprecherin des Vorstands von HSBC Deutschland. Das Geschäftsmodell bewähre sich aber auch in einem schwierigen Marktumfeld, das habe die Ertragssteigerung im ersten Halbjahr gezeigt.

Die Bank steigerte ihre Erträge im ersten Halbjahr um 6,6 Prozent auf 385 Millionen Euro. Während der Provisionsüberschuss um 5,2 Prozent auf 222 Millionen Euro zulegte, stieg der Zinsüberschuss trotz niedriger Zinsen um gut 10 Prozent auf knapp 114 Millionen Euro.

Das Vorsteuerergebnis brach allerdings um 43,5 Prozent auf 47,2 Millionen Euro ein. Der Jahresüberschuss sackte um knapp 44 Prozent auf 31 Millionen Euro ab. Geschuldet war dies unter anderem einem höheren Verwaltungsaufwand, der um 10 Prozent auf 320 Millionen Euro zulegte. Außerordentliche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Effizienzprogramm sowie Neueinstellungen trugen dazu bei.

Zudem lag die Risikovorsorge nach einer ergebniswirksamen Auflösung im Vorjahr wegen Wertberichtigungen bei 29,2 Millionen Euro.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mgo/cbr

END) Dow Jones Newswires

August 28, 2019 03:31 ET ( 07:31 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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Quelle: Dow Jones Newswire Web
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