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In der laufenden Saison ist die T-Aktie der wahre Abwehrchef im Dax

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Gerade in Zeiten der Verunsicherung wird an der Börse gerne darüber diskutiert, welche Aktien man nun am besten kaufen sollte. Bevorzugt werden dabei zumeist Titel mit einem „defensiven“ Charakter. Darunter versteht der geneigte Börsianer Unternehmen, deren Geschäfte möglichst wenig von konjunkturellen Schwankungen oder politischen Entscheidungen tangiert werden. Auch eine hohe Dividendenrendite wird schon mal als Kennzeichen einer starken Defensive aufgeführt, wobei sich das schon oft als Trugschluss herausgestellt hat. Nicht zuletzt die Deutsche Telekom gilt hier als mahnendes Beispiel, dass es bei Dividendenrenditen genauso wie beim Kurs-Gewinn-Verhältnis oder anderen Bewertungskennzahlen keine Ober- bzw. Untergrenze gibt, die eine Aktie nach unten absichert. Die Historie hat oft genug gezeigt, dass Aktien deutlich länger steigen oder eben fallen können als die meisten Anleger es sich vorstellen.

Zur Wochenmitte hat es mit Fresenius und der Tochter FMC mal wieder zwei vermeintliche Defensiv-Spezialisten erwischt. Die beiden Aktien zählen zwar nicht zu den Ausschüttungs-Königen, ihre Ergebnisse galten bislang aber als relativ unabhängig von der Wirtschaftsentwicklung. Trotzdem mussten die Umsatz- und Gewinnziele für das laufende Jahr nach unten revidiert werden, was die Kurse massiv einbrechen ließ. Auch die Aktie von Danone kam unter die Räder, nachdem die Erwartungen bei den Quartalszahlen verfehlt wurden und der Ausblick enttäuschte. Dabei heißt es bei solchen Werten doch stets „Gegessen und getrunken wird immer“…

Anleger müssen bei der Aktienauswahl also noch genauer hinsehen. Und dabei dient gerade der Kursverlauf oft als guter Indikator, denn in der Regel gibt es gute Gründe, warum eine Aktie in der jüngeren Vergangenheit besonders gut oder schlecht abgeschnitten hat. Womit wir wieder bei der Deutschen Telekom wären, die mit einem Plus von rund 5 Prozent auf Monatssicht zu den wenigen Gewinnern im Dax zählt und auch gestern in einem letztlich sehr schwachen Gesamtmarkt zulegen konnte. Mit dem Sprung über das August-Hoch sieht es charttechnisch mittlerweile nach einer erfolgreich vollendeten Bodenbildung aus. Marktteilnehmer machen für die positive Entwicklung vor allem die Hoffnung auf einen erfolgreichen Zusammenschluss der US-Mobilfunktochter T-Mobile US mit dem Wettbewerber Sprint verantwortlich. Die Analysten der DZ Bank schätzen das mögliche Synergiepotenzial einer Fusion auf rund 3,30 Euro (bezogen auf den Aktienkurs). Zudem könnte die anstehende Mobilfunkfrequenz-Auktion (5G) der Aktie neue Impulse verleihen.

Weil die Telekom immer noch ein starker Dividendenzahler ist, bieten Bonuszertifikate nach wie vor eine interessante Alternative zum Direktinvestment. Charttechnisch sinnvoll könnte dabei eine Barriere um die 12 Euro (17 Prozent Puffer) sein. Bei einer Laufzeit bis Ende des kommenden Jahres und einem moderaten Aufgeld können Anleger zwischen einem klassischen Bonuszertifikat (WKN: GM65HY, Bonuslevel: 16 Euro) und einem Bonus mit Cap (WKN: CA2KBB; Bonuslevel: 16,50 Euro) wählen. Durch den höheren Bonuslevel garantiert die Cap-Version im Erfolgsfall (Barriere wird nie gerissen) eine um ca. 3 Prozentpunkte bessere Bonusrendite (13 vs. 10 Prozent). Dafür bietet der Klassiker unbegrenzte Gewinnchancen bei stark steigenden Kursen. Von Vorteil ist das, wenn die T-Aktie am Ende der Laufzeit (nach Abzug der nächsten Dividende!) höher als ca. 16,60 Euro steht.

Thomas Koch

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