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INTERVIEW/DSGV-Chef Schleweis will schnell Sparkassen-Spitzeninstitut

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Von Andreas Kißler

WASHINGTON (Dow Jones)Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Helmut Schleweis, dringt auf eine möglichst schnelle Umsetzung der von ihm angestoßenen Pläne für ein Sparkassen-Spitzeninstitut. "Da solche Transaktionen nicht unbedingt im Wochen-, sondern eher im Monatsmaßstab zu sehen sind, wird es schon die Zeit benötigen, die man eben für solche komplexen Strukturen benötigt. Ich glaube aber, dass wir gut beraten sind, es bei aller notwendigen Sorgfalt zügig umzusetzen", sagte Schleweis in einem Interview mit Dow Jones Newswires am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington.

Das Zentralinstitut solle kommen, bekräftigte der Sparkassen-Präsident. Die Zeit sei gekommen, diese Idee umzusetzen. "Wir sprechen jetzt über die notwendigen Schritte." Ein erster Schritt seien Gespräche von Dekabank und Helaba über eine vertiefte Zusammenarbeit. "Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass diese Zusammenarbeit sehr weitgehend sein wird", sagte er.

Fusionen einzelner Sparkassen sieht der DSGV-Chef dann kritisch, wenn sie durch regulatorische Anforderungen erzwungen werden. "Es gibt nicht so viele Fusionen, wie immer vorhergesagt wurde", sagte Schleweis. Der Druck zu Fusionen komme "derzeit eher nicht aus dem Markt, sondern aus dem regulatorisch-bürokratischen Druck" heraus. "Es ist falsch, wenn Regulatorik größere Kreditinstitute erzwingt", monierte Schleweis.

Mit Blick auf die in Brüssel laufende Beihilfeprüfung für die NordLB über 3,6 Milliarden Euro wollte Schleweis in dem Interview nicht darüber spekulieren, wann die Entscheidung der EU-Kommission getroffen wird. "Aber wir hoffen natürlich, dass diese möglichst zeitnah kommt", sagte der Präsident des DSGV.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/hab

END) Dow Jones Newswires

October 19, 2019 07:58 ET ( 11:58 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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