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IWF fordert Deutschland zu öffentlichen Investitionen auf

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Deutschland zu höheren öffentlichen Investitionen aufgefordert. In den wirtschaftspolitischen Empfehlungen des IWF an die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) argumentiert der IWF, dass höhere öffentliche Ausgaben auch helfen würden, den deutschen Leistungsbilanzüberschuss zu verringern.

In einigen Industrieländern sollten finanzielle Spielräume stärker genutzt werden, um die Produktionslücke zu schließen (Korea) oder die öffentlichen Investitionen zu erhöhen (Deutschland)", heißt es in dem im Vorfeld der IWF-Jahrestagung veröffentlichten Bericht. Eine solche Politik würde auch dabei helfen, die exzessiven Überschüsse und Defizite in einigen Ländern zu verringern.

Der IWF verweist in dem Papier allerdings nicht nur auf den deutschen Leistungsbilanzüberschuss, sondern auch auf die anhaltenden Defizite der USA und Großbritanniens und auf die hohe Staatsverschuldung der USA, Italiens und Japans. Diese Länder bräuchten ehrgeizigere Pläne zum mittelfristigen Schuldenabbau.

Allen G20-Staaten rät der IWF, mit Strukturreformen die langfristigen Wachstumsaussichten zu verbessern. Je koordinierter diese Maßnahmen umgesetzt würden, desto größer wäre ihr Effekt.

Ende nächster Woche beginnt in Washington die Jahrestagung von IWF und Weltbank. Im Vorfeld dieses Ereignisses treffen sich die Finanzminister und Notenbankgouverneure der G20 - zum vorerst letzten Mal unter deutscher Präsidentschaft.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/sha

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October 06, 2017 10:00 ET (14:00 GMT)

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