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Jahresendrallye nun endgültig abgeblasen?

| Quelle: FIN_BLOG | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am Montag, nach dem Treffen der Präsidenten der USA und China am Wochenende und entsprechenden Hoffnungen auf ein Ende des Handelsstreites, sowie in der Vorwoche nach den vermeintlich zurückgefahrenen Aussichten auf mehr Zinserhöhungen durch die Aussagen von FED-Chef Powell (wir berichteten) sah es noch so aus, als ob eine Jahresendrallye an den Aktienmärkten doch noch möglich wäre.

Doch schon am Dienstag gaben die US-Märkte alle Aufschläge vom Montag mehr als wieder ab. Am Mittwoch waren die US-Märkte wegen der Trauerfeier für den Ex-US Präsidenten George Walker Bush geschlossen.

Doch am Donnerstagmorgen kam dann ein Paukenschlag. Schon am 01. Dezember wurde die Finanzchefin des chinesischen Huawaikonzerns in Vancouver/Kanada auf Geheiß der USA bzw. des amerikanischen Justizministeriums verhaftet. Die Meldung wurde allerdings erst jetzt verbreitet.  Der Vorwurf lautet, sie habe die Iran-Sanktionen nicht beachtet. Eine Auslieferung an die USA droht.

Futures für den Dow Jones fielen nach dieser Meldung 500 Punkte:

 

Die rote Linie im Chart stellt den 200-Tage-Durchschnitt im Dow Jones dar, an dem sich die Futures zuvor noch entlang bewegten. Dieses wichtige charttechnische Level dürfte im heutigen regulären Handel deutlich unterschritten werden.

Der Dax eröffnete heute entsprechend schwächer und fiel unter die 11.000 Punkte-Marke und damit auf neue Jahrestiefs – kurz vor Ende des Jahres.

Die Meldung von der Verhaftung der Finanzchefin Huawais Meng Wanzhou ist natürlich ein schwerwiegender Dämpfer für Hoffnungen zur Beilegung des Handelsstreites zwischen den USA und China.

 

Und die charttechnische Situation an den Aktienmärkten hat damit eine Wendung zum schlechten genommen, so dass eine Jahresendrallye mit heutigem Stand nicht mehr sehr wahrscheinlich erscheint.

Die Märkte sind und bleiben volatil, natürlich kann es ebenso überraschend wieder aufwärts gehen.

Vielleicht gibt es sogar, wenn auch höchst unwahrscheinlich, eine Überraschung durch die US-Notenbank, von der erwartet wird, dass sie in ihrer Sitzung am 19. Dezember die Zinsen um erneute 25 Basispunkte erhöht. Eine Überraschung dahingehend, dass diese Zinserhöhung ausfallen könnte, wenn die Märkte bis zur FED-Sitzung noch weiter signifikant abfallen.

 

Viel Erfolg,

 

Ihr finanztreff.de Team

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