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Japans Exporte sinken nicht so stark wie befürchtet

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Quelle: dpa-AFX

Japans Exportunternehmen profitieren von der Erholung der Wirtschaft in China, aber die Ausfuhren in die USA sind nach wie vor stark rückläufig.

Tokio (dpa) - Japans Exporte erholen sich weiter vom Einbruch infolge der Corona-Krise, liegen aber noch deutlich unter den Werten des Vorjahres.

Im August seien sie im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 Prozent auf 5,2 Billionen Yen (42 Mrd Euro) gefallen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Dies ist der geringste Rückgang seit März und zudem etwas weniger als Experten erwartet hatten. Den stärksten Rückgang hatte es im Mai gegeben - damals waren die Ausfuhren um 28 Prozent auf 4,2 Billionen Yen gefallen.

Im August profitierten die Exportunternehmen vor allem von der Erholung der Wirtschaft in China, dem wichtigsten Handelspartner des stark von Ausfuhren abhängigen Landes. Das Volumen der Exporte nach China zog im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent auf knapp 1,3 Billionen Yen an. Chinas Wirtschaft hatte als erste große Volkswirtschaft vor allem zum Jahresbeginn unter den Folgen der Corona-Pandemie gelitten - zuletzt besserte sich die Lage dort wieder.

Weiter stark rückläufig waren dagegen Japans Ausfuhren in die Vereinigten Staaten. Hier sank das Volumen um etwas mehr als ein Fünftel auf 937 Milliarden Yen. Die USA ringen nicht nur mit den Corona-Folgen, sondern auch mit der jüngsten Dollar-Schwäche. Dadurch kommt bei Exportunternehmen wie Sony oder Toyota bei gleichen Verkaufspreisen vor Ort weniger in der eigenen Bilanz an.

Weiter sehr schwach entwickeln sich die Importe. Diese gingen im August im Vergleich zum Vorjahr um 20,8 Prozent auf knapp fünf Billionen Yen zurück. Das Minus fiel damit nur minimal geringer aus als im Juli, als sie um 22,3 Prozent absackten. Volkswirte hatten zudem mit einem etwas geringeren Rückgang gerechnet. Die Importe geben einen Hinweis auf die Stärke des Binnenkonsums.

Der Handelsbilanzüberschuss lag im August bei 248 Milliarden Yen. Hier hatten Experten mit einem kleinen Defizit gerechnet.

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