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Johnson & Johnson erhält in Puder-Prozess Milliardenstrafe

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Jonathan D. Rockoff und Sara Randazzo

NEW YORK (Dow Jones)Im Gerichtsprozess um mutmaßlich krebserregendes Puder des Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson ist der Konzern zu einer Zahlung von 4,69 Milliarden US-Dollar verdonnert worden. Eine Geschworenenjury in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri kam zu dem Schluss, dass das Unternehmen nicht davor gewarnt habe, dass sein Talkumpuder das Risiko von Eierstockkrebs erhöht habe.

Insgesamt sollen 22 Frauen entschädigt werden, die im Prozess geltend gemacht hatten, durch die Produkte an Eierstockkrebs erkrankt zu sein. Die Gesamtsumme setzt sich aus 550 Millionen Dollar Entschädigung und einer Strafzahlung von 4,14 Milliarden Dollar zusammen. Johnson & Johnson zeigte sich "zutiefst enttäuscht" und kündigte eine Berufung gegen das Urteil an.

Strafschäden, insbesondere solche, die um ein Vielfaches höher sind als der Schadenersatz, werden oft in einem Berufungsverfahren gedrückt oder sogar aufgehoben. Johnson & Johnson setzt sich gegen mehr als 9.000 Klagen im Zusammenhang mit dem Talkum-Pulver zur Wehr, der Erfolg war bislang allerdings durchwachsen. Nach Aussage des Konzerns aus New Brunswick ist sein Puder schon immer sicher und asbestfrei gewesen. Dem Unternehmen ist es gelungen, einige Urteile in der Sache zu kippen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/cbr/jhe

END) Dow Jones Newswires

July 13, 2018 00:39 ET ( 04:39 GMT)

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