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Keine Lust mehr auf (renten-)ETFs

| Quelle: ARD Boersennews | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Fast "geachtelt" haben sich die Nettomittelzuflüsse am europäischen ETF-Markt im letzten Berichtsmonat März. Flossen im Februar 2018 noch fast acht Milliarden Euro netto in die boomende Produktgattung, waren es im März "nur" 992 Millionen Euro. Das hat eine Auswertung des ETF-Anbieters Lyxor ergeben. Weiter klar vorne in der Beliebtheitsskala bei den Indexfonds sind bei Anlegern Aktien-ETFs. Ihnen flossen im März netto insgesamt 1,3 Milliarden Euro zu. Bei Anleihen-ETF dagegen gab es erstmals seit Ende 2016 wieder netto Mittelrückflüsse in Höhe von 334 Mio. Euro. Die schwachen Renditen in der Dauerniedrigzinsphase haben Anleger offenbar zunehmend abgeschreckt. Den schlechtesten Monat überhaupt verzeichneten ETF auf Unterehmensanleihen mit Investment Grade. Hier flossen netto 1,2 Milliarden Euro im März ab. Abflüsse verzeichnete auch eine noch junge Variante von Indexfonds: ETFs mit "Smart-Beta"-Ansätzen verzeichneten netto ein Minus von 88 Millionen Euro. Auch bei japanischen Aktien-ETF...
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