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Keine Vorsorge grenzt an Fahrlässigkeit

| Quelle: Lars Brandau | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Angesichts des bewegten ersten Halbjahres und der zu befürchtenden zweiten Corona-Welle scheint in diesem Jahr die Sommerflaute an den Börsen auszufallen. Darüber hinaus gibt es weiterhin politische Unsicherheiten über Geldgeschenke innerhalb Europas und den latenten Streit zwischen den USA und China. Beides verunsichert die Marktteilnehmer.

„Sell in May“ wäre in diesem Jahr das falsche Gebot gewesen.

Nur, wer weiterhin mit seinem Geld arbeitet, es also stetig investiert, wird sein Vermögen im Alter vermehrt haben. Und scheinbar beherzigt ein stetig wachsender Teil der Sparer dieses Mantra. Denn in Bezug auf die Handelstätigkeiten der Anleger mit strukturierten Wertpapieren scheint sich der positive Trend an den Aktienmärkten fortzusetzen. Sowohl die Umsätze als auch die Kundenorders mit Zertifikaten und Hebelprodukten nahmen im Juni erneut signifikant zu. Dennoch fehlt bei vielen Anlegern weiterhin der eigene Antrieb, sich eingehend mit ihren Kapitalanlagen zu beschäftigen.

Ein Dilemma, auf das Finanzexperten gebetsmühlenartig hinweisen. Bislang ist es trotz der umfangreichen Bemühungen der gesamten Finanzbranche noch viel zu wenig gelungen, Deutschlands Sparer von Wertpapieren wie Aktien, Fonds und auch strukturierten Wertpapieren zu überzeugen. Die Diskussionen um eine tragfähige Rentenreform in Deutschland werden unaufhaltsam zunehmen. Die geburtenstarken Jahrgänge nähern sich in großen Schritten ihrem Ruhestand; und nach wie vor ist rein rechnerisch nicht klar, wie die wenigen Jungen für die vielen Alten die Rentenansprüche bezahlen sollen. Wer also jetzt nicht endlich aufwacht und eigenständig vorsorgt, für den wird es in absehbarer Zeit ein böses Erwachen geben.

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Lars Brandau

Lars Brandau Lars Brandau ist seit Gründung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) Geschäftsführer und vertritt den DDV auch in den Arbeitsgruppen des europäischen Dachverbands EUSIPA. Der studierte Germanist und Politologe gilt als ausgewiesener Kommunikationsprofi. Zuvor war er unter anderem in verschiedenen leitenden Funktionen beim Nachrichtensender n-tv; zuletzt als Chefmoderator. In dieser Zeit berichtete er als Reporter aus Kriegs- und Krisengebieten, kommentierte zahlreiche Landtags- und Bundestagswahlen und moderierte drei Jahre lang die Telebörse. Weitere Informationen unter: www.derivateverband.de

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