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Klöckner – Profiteur von Trumps Strafzöllen auf Stahl

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Ob dem Donald das gefällt? Die Tinte unter dem Beschluss Importe von Stahl und Aluminium mit Strafzöllen zu belegen war noch nicht getrocknet, da hatten die Börsianer schon die ersten Profiteure der amerikanischen Abschottungspolitik ausgemacht. Das allein wäre ja noch nicht so schlimm, aber zumindest einer der potenziellen Strafzoll-Gewinner kommt nach Einschätzung vieler Analysten  nicht etwa aus den USA, sondern ausgerechnet aus Deutschland und damit aus einem der von Trump besonders argwöhnisch betrachteten Länder.

Bei dem auf den Stahlhandel spezialisierten S-Dax Titel Klöckner erwarten die Beobachter jedenfalls durchweg positive Sondereffekte. Denn die auch in den USA tätige Klöckner verkaufe vor allem lokale Produkte, sodass im US-Geschäft 95 Prozent von dort ansässigen Unternehmen stamme, die von den Strafmaßnahmen nicht betroffen wären, heißt es etwa bei Hauck & Aufhäuser. Zudem wirkten sich die Pläne der Importzölle bereits in der Realwirtschaft aus und sorgen in einigen Marktsegmenten für deutliche Preisanstiege. So seien die Preise für warmgewalzten Stahl auf dem US-Markt laut H&A seit dem Jahreswechsel bereits um 27 Prozent gestiegen. Klöckner könne dies nutzen um die Lagerbestände jetzt mit einem Sondergewinn abzuverkaufen.

Auch andere Häuser haben bereits auf die positiven Effekte hingewiesen, wobei die ebenfalls von der Trump-Administration angekündigten Infrastruktur-Investitionen auch über die Strafzoll-Thematik hinaus für eine erfreuliche Entwicklung bei Klöckner sprechen. Damit steigt die Hoffnung, dass nach dem guten Jahr 2017 nun ein weiteres erfreuliches Jahr folgen könnte. Beleg für die gute Entwicklung im letzten Jahr waren die zuletzt vorgelegten Geschäftszahlen und eine um 50 Prozent erhöhte Dividende von 30 Cent je Aktie.  

Für ein abgesichertes Investment mit einem Rückschlagpuffer von mehr als 20 Prozent bieten sich als Alternative zur Aktie Capped-Bonuszertifikate an, bei denen auch ohne weitere Kursgewinne der Aktie zweistellige Renditen möglich sind. Bei einem bis Juni 2019 laufenden Papier der BNP Paribas etwa werden am Ende 13 Euro zurückgezahlt (Rendite 13,2% p.a.) wenn die Aktie nie unter 8,50 Euro abrutscht (PP41MK).

Noch etwas sicherer ist ein Papier der Citigroup mit einer Barriere bei 7,50 Euro. Hier kann die Aktie sogar um gut 30 Prozent abtauchen, ohne dass die Maximalrückzahlung von 12 Euro gefährdet wäre. Die erzielbare Rendite ist dabei mit rund 8,5 Prozent pro Jahr ebenfalls ansprechend (CQ1X8V).

Wem das zu wenig ist oder wer lieber auf einen starken Kursanstieg bei Klöckner setzen will, für den könnte ein Long-Turbo mit aktueller KO-Marke um 9 Euro interessiert sein. Das von der UBS angebotene Hebelpapier bildet die Aktienbewegung um das fünf-fache verstärkt nach (UT90BH).

Ralf Andreß

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WKN Bezeichnung Hebel
DM83PQ Klöckner WaveXXL L 9.4 (DBK) 7,169
DS4J41 Klöckner WaveUnlimited S 10.9798 (DBK) 9,695

Im Artikel erwähnt...

KLOECKNER
KLOECKNER - Performance (3 Monate) 10,20 +0,29%
EUR +0,03
Porträt - Chart - Kennzahlen - Firmenprofil
Fundamentale Analysen Urteil
07.06. UBS Neutral
11.05. HAUCK & AUFHÄUSER Positiv
04.05. NORDLB Positiv
Nachrichten

19.06.
Deutsche Bank X-markets
Klöckner : Kreuzen des GD 20 nach unten (10.31 Euro, Short)

19.06.
Deutsche Bank X-markets
Klöckner : Kreuzen des GD 200 nach unten (10.35 Euro, Short)

19.06.
Deutsche Bank X-markets
Klöckner : Kreuzen des GD 38 nach unten (10.39 Euro, Short)
Weitere Wertpapiere...
Klöckner Turbo L 8.82979 open end (UBS) 1,410 +0,71%
EUR +0,010
Klöckner BonusCap 7.5 2019/06 (CIT) 10,78 ±0,00%
EUR ±0,00
Klöckner BonusCap 8.5 2019/06 (BNP) 10,84 -1,19%
EUR -0,13
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Investmentecke

Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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