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Kommt nun der Bitcoin ETF?

| Quelle: FIN_BLOG

Das Thema ist nicht neu und wurde schon mehrfach lanciert. Denn Anleger sind weiterhin stark am Kursverlauf der Kryptowährungen interessiert. Die Nummer 1 nach Marktkapitalisierung ist hierbei Bitcoin. So stark das Interesse auch ist, es schwingt immer das Risiko mit. Wie erwerbe ich Bitcoins? Wie transferiere ich Bitcoins? Und letztlich: Wie versteuere ich die Erträge aus Bitcoins?

 

Viele Fragen, die sich mit einem börsengehandelten und standardisierten Finanzprodukt erübrigen würden. Denn, so ist im Handelsblatt Online zu lesen:

Viele institutionellen Investoren ist es aufgrund von Vorschriften der Finanzaufsicht nicht gestattet, Bitcoins zu kaufen. Über indirekte Finanzprodukte (Derivate), die an regulierten Börsen gehandelt werden, könnte ihnen der Zugang erleichtert werden.

 

Folglich gibt und gab es Bestrebungen, einen indexbasierten Fonds, also einen ETF auf Bitcoin, am Markt zu platzieren. Dies muss in den USA jedoch von der Börsenaufsicht SEC genehmigt werden. Entsprechende Anträge aus dem Jahr 2017 scheiterten allesamt. In den Begründungen stand unter anderem, dass es keinen spezifischen und beaufsichtigten Markt für die Preisfindung gibt. Eine Vielzahl an Bitcoin-Börsen taxiert nach ihrem Angebots- und Nachfragepool den jeweiligen Preis und bestimmt damit letztlich den Kursverlauf für alle Anleger, die an diesem Handelsort agieren. Entsprechende Schwankungen sind vorprogrammiert, wie man auch im Kursverlauf der vergangenen drei Monate im Candlestick-Chart sehen kann:

 

 

 

Mit der Einführung der Bitcoin-Futures in den USA an zwei Terminbörsen (CME und CBOE) hat sich die Ausgangssituation jedoch verändert. Tokio und die Nasdaq wollen nachziehen, wie wir schon in einem entsprechenden Blogbeitrag im Dezember berichteten. Auf dessen Preisbasis könnte zukünftig ein Bitcoin-ETF aufgelegt werden. Aktuellen Berichten zufolge liegt der SEC auch ein solcher Antrag vor. Konkret von der New Yorker Börse NYSE selbst, wie auf btc-echo zu lesen ist. Geplant sind hierbei sogar 5 verschiedene Produkte, mit denen Anleger auf die Entwicklung des Bitcoin-Preises spekulieren können.

 

Neben einer Verstärkung der Marktbreite und des Volumens ist hierbei sicherlich auch ein lukrativer Markt erschlossen worden und weiter im Aufbau. US-Banken wie Goldman Sachs planen sogar eigene Abteilungen für den Handel von Kryptowährungen, wie das Handelsblatt zum Jahresende 2017 berichtete.

 

Ob die SEC diesem neuerlichen und von hochrangiger Stelle eingereichten Antrag zustimmt und die Zulassung von Bitcoin-ETFs zulässt, können wir nicht beurteilen. Doch wir werden für Sie am Thema bleiben und dann entsprechende Produkte natürlich auch vorstellen und wenn möglich deren Kurse auf finanztreff.de abbilden.

 

Wenn Sie mehr zum Thema Bitcoin und Kryptowährungen erfahren wollen, senden Sie dies gerne als Nutzerfeedback an ccc@finanztreff.de

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team von finanztreff.de

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