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KORREKTUR: MÄRKTE USA/Wall Street gibt Gewinne wieder ab

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
(In dem um 17.57 Uhr gesendeten Bericht wurden falsche Aktien-Indexstände berichtet. Der zweite Absatz muss korrekt heißen: Der Dow-Jones-Index verliert gegen Mittag 0,3 Prozent auf 28.279 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 0,1 Prozent nach unten, der Nasdaq-Composite gibt um 0,5 Prozent nach.

Es folgt eine korrigierte Fassung.)

MÄRKTE USA/Wall Street gibt Gewinne wieder ab

NEW YORK (Dow Jones)Die Wall Street kann die leichten Startgewinne am Freitag bis zum Mittag Ortszeit nicht halten. Die Investoren werden vor dem Wochenende zurückhaltender, heißt es. So befinden sich Demokraten und Republikaner weiter in zähen Verhandlungen um ein neues Konjunkturpaket. Zuletzt gab es wieder optimistischere Stimmen, dass man einer Vereinbarung näher komme. Doch ob es tatsächlich vor den US-Präsidentschaftswahlen noch eine Einigung geben wird, ist weiterhin offen. Für Impulse dürfte dagegen weiter die laufende Berichtssaison sorgen.

Der Dow-Jones-Index verliert gegen Mittag 0,3 Prozent auf 28.279 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 0,1 Prozent nach unten, der Nasdaq-Composite gibt um 0,5 Prozent nach.

Zudem gibt die global rasant steigende Zahl an Neuinfektionen weiterhin Anlass zur Sorge. Auch in den USA ist deren Zahl mit zuletzt über 70.000 Neuinfektionen an einem Tag auf den höchsten Stand seit Juli geklettert. Seit Beginn der Pandemie gibt es schon rund 8,4 Millionen bestätigte Corona-Fälle in den USA.

Kaum Einfluss dürfte dagegen die letzte US-Fernsehdebatte zwischen dem Demokraten Joe Biden und US-Präsident Donald Trump haben, heißt es. Die beiden Kandidaten hätten ihre unterschiedlichen Standpunkte erneut zum Ausdruck gebracht. Zudem hätten schon rund 47 Millionen Amerikaner ihre Stimme per Briefwahl abgegeben, was den Einfluss der Debatte begrenze.

Bei den Konjunkturdaten standen die Einkaufsmanager für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für den Oktober auf der Agenda. Sie zeigten an, dass die Wirtschaft an Stärke gewinnt, dies konnte den Aktienmarkt aber nicht stützen.


Euro zieht leicht an

Der Euro legt mit unerwartet positiven Industriedaten aus Deutschland zu. Dank der erneut kräftigen Steigerung der Industrie ist die deutsche Wirtschaft im Oktober auf Wachstumskurs geblieben. Die Entwicklung war jedoch zweigeteilt: Während die Industrie boomte, schrumpfte der Servicesektor. Der von IHS Markit erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - verringerte sich ganz leicht. Das Konjunkturbarometer signalisierte aber weiter Wachstum. Der Euro stieg im Anschluss auf ein Tageshoch bei 1,1860 Dollar und notiert aktuell nur knapp unter diesem Niveau.

Die Ölpreise pendeln zum Wochenausklang um die Schlussstände des Vortages. Belastet wird das Sentiment weiterhin von der global rasant steigenden Zahl an Neuinfektionen und in der Folge immer häufiger verhängten Lockdowns. Dies dürfte sich negativ auf die erwartete konjunkturelle Erholung auswirken. Dazu kommt das weiter herrschende Überangebot auf dem Ölmarkt. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fällt um 0,4 Prozent auf 40,49 Dollar, Brent gibt 0,2 Prozent ab auf 42,36 Dollar.

Der Goldpreis gibt im Vorfeld des Wochenendes nach. Der Preis für die Feinunze verliert um 0,3 Prozent auf 1.898 Dollar. Mit der gestiegenen Risikoscheu stoßen die US-Anleihen wieder auf Kaufinteresse. Die Rendite zehnjähriger Titel fällt um 1,6 Basispunkte auf 0,85 Prozent.


Intel enttäuscht mit Quartalszahlen

Bei den Einzelwerten geht es für die Intel-Aktie um gut 11 Prozent abwärts. Der Chipkonzern hatte im dritten Quartal mit Umsatz und Gewinn massiv enttäuscht. Der Gewinn sank um 28 Prozent auf 4,3 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz fiel um fast 5 Prozent auf 18,3 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie belief sich auf 1,02 Dollar. Analysten hatten im Factset-Konsens mit 1,11 Dollar gerechnet.

Der Kreditkartenkonzern American Express hat im dritten Quartal weniger verdient als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und die Markterwartungen verfehlt. Die Einnahmen nach Abzug der Zinsaufwendungen waren trotz eines Einbruchs jedoch höher als erwartet. Für die Aktie geht es um 2,7 Prozent nach unten.

Dagegen verbessern sich Gilead Sciences um 1,5 Prozent. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das Medikament Veklury (Remdesivir) zur Behandlung von Covid-19-Patienten zugelassen. Das antivirale Medikament hatte bereits Anfang Mai eine Notfallgenehmigung erhalten. Die Mattel-Aktie erhöht sich um 13,2 Prozent. Die Drittquartalszahlen des Spielzeugherstellers hatten die Markterwartungen deutlich übertroffen.

Für die Curevac-Aktie geht es um 2,3 Prozent aufwärts. Das Biopharma-Unternehmen hat in seinen präklinischen Studien mit dem Impfstoffkandidaten CVnCoV gegen Covid-19 positive Daten gewonnen. Der Impfstoffkandidat wird derzeit in klinischen Studien der Phase 1 und Phase 2a untersucht.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 28.278,94 -0,30 -84,72 -0,91
S&P-500 3.449,64 -0,11 -3,85 6,77
Nasdaq-Comp. 11.450,60 -0,48 -55,41 27,62
Nasdaq-100 11.585,74 -0,66 -77,17 32,67

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,16 -1,6 0,17 -104,5
5 Jahre 0,38 -0,5 0,38 -154,8
7 Jahre 0,61 -0,5 0,61 -164,1
10 Jahre 0,85 -1,6 0,86 -159,6
30 Jahre 1,66 -1,7 1,68 -140,3

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 08:49 Uhr Do, 17:04 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1845 +0,20% 1,1798 1,1826 +5,6%
EUR/JPY 124,11 +0,12% 123,57 123,92 +1,8%
EUR/CHF 1,0728 +0,02% 1,0709 1,0726 -1,2%
EUR/GBP 0,9082 +0,49% 0,9036 0,9032 +7,3%
USD/JPY 104,79 -0,06% 104,74 104,80 -3,7%
GBP/USD 1,3041 -0,31% 1,3057 1,3092 -1,6%
USD/CNH (Offshore) 6,6684 -0,02% 6,6753 6,6717 -4,3%
Bitcoin
BTC/USD 12.933,51 -1,68% 12.909,51 12.943,25 +79,4%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 40,49 40,64 -0,4% -0,15 -28,3%
Brent/ICE 42,36 42,46 -0,2% -0,10 -30,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.897,66 1.904,10 -0,3% -6,44 +25,1%
Silber (Spot) 24,57 24,78 -0,8% -0,20 +37,7%
Platin (Spot) 914,85 885,38 +3,3% +29,48 -5,2%
Kupfer-Future 3,13 3,15 -0,5% -0,02 +10,8%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/kla/ros

END) Dow Jones Newswires

October 23, 2020 12:06 ET ( 16:06 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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Weitere Wertpapiere...
Gilead Sciences 49,94 -1,44%
EUR -0,73
Intel Corporation 41,86 +1,28%
EUR +0,53
Mattel Inc. 12,61 -0,97%
EUR -0,12
Dow Jones Industrial Average ( 29.969,52 +0,29%
PKT +85,73
NASDAQ 100 12.467,13 +0,09%
PKT +10,72
S&P 500 I 3.672,45 +0,08%
PKT +3,10
NASDAQ Composite 12.377,18 +0,23%
PKT +27,82
BTC/CHF 17.179,0700 -1,04%
CHF -180,7200
BTC/EUR 15.878,6700 -1,03%
EUR -165,0100
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