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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE ( 18:45 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.296,22 +1,07% -11,99%
Stoxx50 3.032,59 +0,78% -10,89%
DAX 12.633,71 +1,16% -4,64%
FTSE 6.095,41 +0,76% -19,79%
CAC 4.970,48 +1,01% -16,85%
DJIA 25.866,83 +0,63% -9,36%
S&P-500 3.161,45 +0,30% -2,15%
Nasdaq-Comp. 10.537,24 -0,10% +17,44%
Nasdaq-100 10.742,89 -0,11% +23,01%
Nikkei-225 22.290,81 -1,06% -5,77%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 176,58 +6


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 39,98 39,62 +0,9% 0,36 -31,4%
Brent/ICE 42,90 42,35 +1,3% 0,55 -31,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.795,06 1.803,50 -0,5% -8,45 +18,3%
Silber (Spot) 18,65 18,60 +0,3% +0,05 +4,5%
Platin (Spot) 834,45 841,50 -0,8% -7,05 -13,5%
Kupfer-Future 2,88 2,83 +1,9% +0,05 +2,3%


Mit dem nachlassenden Interesse an "sicheren Häfen" kommt der Goldpreis etwas zurück. Am Ölmarkt pendeln die Preise unterdessen hin und her. Hoffnungen auf eine Wirtschaftserholung stützen die Preise. Andererseits wird demnächst wieder verstärkt libysches Öl auf den Markt kommen, weil das größte Ölterminal des Landes nach einer sechsmonatigen Unterbrechung den Betrieb wieder aufnimmt. Das weckt die Befürchtung eines Überangebots.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die US-Aktienmärkte zeigen sich zum Ende der Handelswoche mit Aufschlägen. Nachdem zuletzt vor allem Technologiewerte gefragt waren, bleiben diese nun jedoch zurück. Die Indizes bewegen sich weiterhin in einem volatilen Marktumfeld. Die Corona-Krise bleibt das alles beherrschende Thema an den internationalen Finanzmärkten und somit auch in den USA. Dort hat die Zahl der Neuinfektionen am Donnerstag erneut ein Rekordniveau erreicht. Die Anleger schieben zum Ende der Woche die Corona-Sorgen jedoch etwas beiseite und setzen auf die globalen Stimulierungsmaßnahmen, um die Weltwirtschaft anzukurbeln. Die Agenda der Konjunkturdaten ist übersichtlich. Veröffentlicht wurden am Freitag nur die Erzeugerpreise aus dem Juni, die entgegen den Erwartungen zurückgingen.

Ein Impfstoff gegen Covid-19 lässt zwar weiter auf sich warten, Fortschritte gibt es aber bei der Entwicklung. So erwartet Biontech, das zusammen mit Pfizer einen Corona-Impfstoff entwickelt, bis Ende des Jahres die Zulassung beantragen zu können. Biontech steigen um 6,4 Prozent, Pfizer rücken 0,9 Prozent vor. Hoffnung gibt es auch, dass sich die durch das Virus hervorgerufene Erkrankung Covid-19 bald besser behandeln lässt. Das Medikament "Remdesivir" von Gilead Science hat sich nach Unternehmensangaben in klinischen Studien bewährt. Die Gilead-Aktie steigt um 2,5 Prozent. Netflix steigen um 4,8 Prozent auf ein Rekordhoch bei 532,38 Dollar, nachdem Jefferies die Kaufempfehlung für die Aktie bekräftigt hat. Im Dow gewinnen Raytheon 1,3 Prozent. Die Analysten von Vertical Research Partners haben die Aktie des Rüstungs- und Luftfahrtunternehmens auf "Buy" von "Hold" hochgestuft. Das Biopharma-Unternehmen Nkarta gibt sein Börsendebüt an der Nasdaq. Der Ausgabekurs für die Aktie lag bei 18 Dollar je Titel. In den Handel startete sie bei 54,75 Dollar und erreichte bei 58,69 Dollar ihr bisheriges Tageshoch. Aktuell steht der Kurs bei 52,75 Dollar.

Am Anleihemarkt gibt die Rendite zehnjähriger US-Anleihen bei leicht steigenden Notierungen 0,3 Basispunkt nach auf 0,60 Prozent.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die europäischen Aktienmärkte sind im Plus aus dem Handel gegangen. Übergeordnet war weiterhin die Corona-Pandemie das bestimmende Thema. Hier verunsicherten zum einen die rekordhohen Infektionszahlen aus Amerika, zum anderen meldeten aber Pharmaunternehmen wie Gilead und Biontech Fortschritte bei der Entwicklung von Medikamenten bzw Impfstoffen gegen das Virus. Daneben wurde auf die schnelle wirtschaftliche Erholung auch dank der Geldpolitik der Notenbanken und der Fiskalpolitik gesetzt. Gleichzeitig rückte die nahende Berichtssaison in den Fokus. So sprangen die Titel des Bierbrauers Carlsberg um 6,4 Prozent nach oben. Hier ging der Umsatz zum einen weniger deutlich als befürchtet zurück, zum anderen ist der Gewinn im ersten Halbjahr für die Analysten der Citi "signifikant" höher als erwartet ausgefallen. Qiagen gewannen 2,8 Prozent dank starker Geschäftszahlen vom Vorabend. Vorläufige Zahlen der BASF (+0,9 Prozent) waren nicht so schlecht wie befürchtet. Die Handelsplattform Tradegate überzeugte mit starken Umsatzzuwächsen. Gewinnmitnahmen drückten die Aktien jedoch um 3,5 Prozent. Freundlich zeigten sich die Technologie-Aktien in Europa, deren Subindex in Europa um 0,7 Prozent zulegte. Sowohl der Nasdaq-Composite als auch der Nasdaq-100-Index hatten sich am Vorabend gegen den schwachen US-Gesamtmarkt gestemmt und neue Rekorde markiert. Mit bis zu 1,3 Prozent Plus reagierten ASMI und ASML auf erhöhte Kursziele von JP Morgan und Morgan Stanley. Angeführt wurde das Feld der Gewinner von den Bankenwerten, die im Schnitt 2,4 Prozent zulegten. Dicht darauf folgte der Automobilsektor mit ähnlich starken Kursgewinnen. Das zweite Quartal war für die europäischen Automobilhersteller katastrophal, doch die Analysten der UBS sehen Licht am Horizont, einhergehend mit einer Neubewertung. Für die UBS-Experten gehört VW zu den Top-Picks in dem Sektor, das Votum lautet Kaufen mit einem Kursziel von 180 Euro. VW legten um 3,2 Prozent zu.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:12 h Do, 17:25 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1299 +0,13% 1,1269 1,1297 +0,8%
EUR/JPY 120,75 -0,22% 120,47 121,16 -1,0%
EUR/CHF 1,0628 +0,13% 1,0617 1,0618 -2,1%
EUR/GBP 0,8950 -0,02% 0,8956 0,8961 +5,8%
USD/JPY 106,87 -0,34% 106,90 107,26 -1,8%
GBP/USD 1,2625 +0,15% 1,2582 1,2609 -4,7%
USD/CNH (Offshore) 7,0137 +0,22% 7,0104 6,9920 +0,7%
Bitcoin
BTC/USD 9.209,26 -0,44% 9.146,26 9.183,01 +27,7%


Am Devisenmarkt tendiert der Dollar etwas schwächer. Der Dollar-Index gibt 0,2 Prozent nach. Der Euro erobert die Marke von 1,13 Dollar zurück. Mittelfristig könnte die Gemeinschaftswährung zum Hort der Stabilität werden, meint die Commerzbank. Die Experten halten es für wahrscheinlich, dass in den kommenden Monaten unter der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands ein Kompromiss zum EU-Wiederaufbauplan gefunden wird. Dann wäre die "innere Zerrissenheit" in der EU für den Markt kein Thema mehr und damit auch kein Belastungsfaktor für den Euro. Die vielen Unterstützungsmaßnahmen der Regierungen in Europa für ihre Volkswirtschaften sollten zudem nach und nach greifen und das Vertrauen der Investoren in den Euro festigen.

Demgegenüber dürften es in den kommenden Wochen und Monaten die Vereinigten Staaten sein, die im Präsidentschaftswahlkampf innerlich immer zerrissener erschienen. Dazu geselle sich ein (augenscheinlich unkontrollierbarer) Verlauf der Coronapandemie in den USA mit ihren gravierenden wirtschaftlichen Folgen. Und schlussendlich sei der Zinsvorteil des Dollar gegenüber dem Euro nur noch marginal und damit kein großes Argument mehr zugunsten des Greenback.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Am Ende einer starken Woche mit Kursaufschlägen neigten die Anleger an den asiatischen Plätzen zu Gewinnmitnahmen. Als Begründung diente wieder einmal die Dynamik der Corona-Pandemie, die besonders in den USA steigende Neuinfiziertenzahlen aufweist. Der Tokioter Markt zeigte sich gespalten: Verlusten bei Immobilien- und Finanzwerten standen steigende Kurse bei Technologie- und Pharmatiteln gegenüber. Fast Retailing verloren 3,4 Prozent, nachdem der Bekleidungs-Einzelhändler im dritten Geschäftsquartal einen Verlust ausgewiesen hatte. Softbank zeigten mit minus 0,4 Prozent relative Stärke. Der Technologie-Investor komme mit seinem Verkaufsprogramm voran, urteilt Nomura, die die Aktie zum Kauf empfiehlt. Zudem profitiere das Unternehmen mit seinem 25-Prozent-Anteil von dem gestiegen Alibaba-Kurs. In Schanghai traten staatsnahe Fonds als Verkäufer auf. Zu Wochenbeginn noch hatte ein Artikel in einer regierungsnahen Zeitung für massive Käufe gesorgt. Die Zurückhaltung war auch durch die kommende Woche anstehenden wichtigen Konjunkturdaten bedingt, dann wird nämlich unter anderem das Bruttoinlandsprodukt zum zweiten Quartal publiziert. Die Experten von UOB erwarten hier noch ein Plus von 3,5 Prozent. Daneben bleiben die gespannten Beziehungen zu den USA ein Thema, das jederzeit wieder in den Vordergrund rücken könnte. Am Hongkonger Markt drückten vor allem Technologie- und Versicherungsaktien den Leitindex. Besonders die unlängst gut gelaufenen Technologieaktien wurden nun abverkauft. Sunny Optical verloren 4,1 Prozent, AAC Technologies 2 Prozent und Tencent 1,8 Prozent. KGI Securities vermutet, dass der Markt zwar konsolidieren dürfte, auf kurze Sicht aber widerstandsfähig sein werde. In Südkorea drehte der Kospi nach anfänglichen Gewinnen ins Minus, belastet von Verlusten bei Stahlwerten, Banken und Fluglinien. Ein Lichtblick waren Kursaufschläge bei einigen

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

July 10, 2020 12:45 ET ( 16:45 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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