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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Tags des Respekts vor den alten Menschen geschlossen.

DIENSTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen Herbstanfang geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE ( 18:38 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.160,95 -3,74% -15,60%
Stoxx50 2.892,80 -2,88% -14,99%
DAX 12.542,44 -4,37% -5,33%
FTSE 5.804,29 -3,38% -20,36%
CAC 4.792,04 -3,74% -19,84%
DJIA 26.876,55 -2,82% -5,82%
S&P-500 3.251,97 -2,03% +0,66%
Nasdaq-Comp. 10.671,58 -1,13% +18,94%
Nasdaq-100 10.858,85 -0,71% +24,34%
Nikkei-225 FEIERTAG
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 174,56 +49


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 39,07 41,11 -5,0% -2,04 -31,8%
Brent/ICE 41,41 43,15 -4,0% -1,74 -32,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.902,47 1.950,56 -2,5% -48,09 +25,4%
Silber (Spot) 24,44 26,77 -8,7% -2,33 +36,9%
Platin (Spot) 876,83 934,10 -6,1% -57,28 -9,1%
Kupfer-Future 3,03 3,11 -2,7% -0,08 +7,3%


Mit den gestiegenen Konjunktursorgen geben die Ölpreise deutlich nach. Am Markt besteht zudem die Sorge, dass Libyen wieder an die Märkte zurückkehrt, wodurch sich das globale Öl-Angebot weiter erhöhen würde. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI verliert 5,4 Prozent auf 38,87 Dollar, Brent gibt 4,7 Prozent nach auf 41,13 Dollar. Der Goldpreis kommt mit dem stärkeren Dollar zurück. Die Feinunze verliert 2,6 Prozent auf 1.900 Dollar.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die US-Börsen zeigen sich am Montag im Verlauf mit kräftigen Verlusten. Die Anleger zeigen sich angesichts der weltweit steigenden Corona-Infektionsfälle zunehmend um die globale Konjunktur besorgt. Auch die andauernden Spannungen zwischen Peking und Washington drücken auf das Sentiment. Zudem verunsichert der an Schärfe gewinnende US-Präsidentschaftswahlkampf die Investoren. Eine Einigung auf ein neues staatliches Stimulierungspaket dürfte dadurch erheblich erschwert werden. Oracle gewinnen 1,4 Prozent. US-Präsident Trump hat am Wochenende im Grundsatz einer Vereinbarung zugestimmt, mit der die Videoplattform Tiktok des chinesischen Unternehmens Bytedance mit Oracle und Walmart eine Partnerschaft eingehen will. Die Walmart-Aktie rückt um 0,4 Prozent nach vorne. Nikola knicken um 20 Prozent ein. Der Gründer und Chairman des US-Elektrolastwagenbauers zieht die Konsequenzen aus Betrugsvorwürfen gegen das Unternehmen. Der Verwaltungsrat hat sein Angebot akzeptiert, sich als Executive Chairman und als Mitglied des Gremiums zurückzuziehen. JP Morgan verlieren 4,4 Prozent. Dokumente aus einem Datenleck des US-Finanzministeriums legen Berichten zufolge eine problematische Rolle von Banken bei der Geldwäschebekämpfung offen. Für die Aktien von Citigroup und Goldman Sachs geht es um 3,0 bzw. 3,6 Prozent abwärts.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Der Kursabschwung an den europäischen Aktienmärkten hat sich am Montag stark beschleunigt. Alle Stoxx-Branchenindizes schlossen deutlich im Minus. An der Spitze der Verlierer lagen die Aktien aus der Reisebranche mit einem Minus ihres Sektorenindex von 5,2 Prozent und die Bankaktien, deren Index um 5,7 Prozent einbrach. Auf die Stimmung drückte die Angst vor weiteren regionalen Lockdowns infolge der zweiten Pandemie-Welle, die immer mehr Länder und Regionen belastete. Die Bankenbranche wurde von neuen Berichten zur Geldwäsche belastet. Unter der zweiten Pandemiewelle leidet besonders der Reise- und Luftfahrtsektor. Lufthansa fielen um 9,5 Prozent. Die Lufthansa will die Flotte nun um 150 statt um 100 Flugzeuge verkleinern. Airbus verloren 6,9 Prozent, MTU 8 Prozent und Fraport 5,2 Prozent. In London sackten die Aktien der British-Airways-Mutter IAG um 12 Prozent ab. Prognosesenkungen lasteten schwer auf den Aktienkursen von United Internet und 1&1 Drillisch. United Internet brachen um 24 Prozent ein und 1&1 Drillisch um 28 Prozent. Telefonica Deutschland gaben um 4,2 Prozent nach. Hintergrund sind Preiserhöhungen für die Nutzung der Telefonica-Netzkapazität durch 1&1 Drillisch. Grenke gaben wieder nach und fielen um 7,2 Prozent. Der Leasinganbieter zieht Konsequenzen aus den von dem Short-Seller Viceroy Research vorgebrachten schweren Anschuldigungen und lässt das in der Kritik stehende Franchise-System unabhängig prüfen. Mit Spekulationen über eine schon baldige Kapitalerhöhung ging es für Rolls Royce um 11 Prozent nach unten. Auf der Seite der wenigen Gewinner zogen Tesco um 2,7 Prozent an. Die Aktien profitierte vom boomenden Online-Geschäft des Unternehmens.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:30 Fr, 17:26 % YTD
EUR/USD 1,1734 -0,93% 1,1859 1,1863 +4,6%
EUR/JPY 122,85 -0,79% 123,73 123,83 +0,8%
EUR/CHF 1,0759 -0,24% 1,0794 1,0786 -0,9%
EUR/GBP 0,9171 +0,13% 0,9160 0,9158 +8,4%
USD/JPY 104,71 +0,14% 104,34 104,39 -3,7%
GBP/USD 1,2794 -1,06% 1,2950 1,2954 -3,5%
USD/CNH (Offshore) 6,8060 +0,56% 6,7580 6,7692 -2,3%
Bitcoin
BTC/USD 10.394,76 -4,36% 10.945,01 10.889,96 +44,2%


Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar angesichts der Unsicherheiten am Markt fester. Der Greenback wird damit seinem Ruf als vermeintlich sicherer Währungshafen gerecht. Der Dollarindex steigt um 0,9 Prozent. Der Euro notiert unter der Marke von 1,18 Dollar bei etwa 1,1740. Am Freitagabend hatte er noch bei 1,1863 notiert. Mit Ängsten vor einem Lockdown in Großbritannien steht das Pfund unter Abgabedruck. Zum Dollar gibt es 1,0 Prozent nach auf 1,2798 Dollar.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Verluste haben die asiatischen Märkte am Montag verzeichnet, belastet wurde der Handel von schwachen Vorgaben aus den USA. Derweil zeichnete sich in den USA im Streit um das US-Geschäft der chinesischen Video-Plattform Tiktok eine Lösung ab. US-Präsident Donald Trump hat im Grundsatz einer Vereinbarung zugestimmt, bei dem Tiktok mit Oracle und Walmart eine Partnerschaft eingehen will. Mit einer nachhaltigen Entspannung der US-chinesischen Beziehenung rechnen Teilnehmer damit jedoch nicht. In Hongkong standen HSBC bzw Standard Chartered unter Abgabedruck. Hintergrund waren neue Geldwäschevorwürfe gegen den Bankensektor. Dokumente aus einem Datenleck des US-Finanzministeriums legen Berichten zufolge eine problematische Rolle von Banken bei der Geldwäschebekämpfung offen. HSBC sackten 3,7 Prozent ab, Standard Chartered 3,1 Prozent. Der Kospi in Südkorea weitete seine Verluste im Verlauf aus. Belastend wirkte, dass die Regierung die coronabedingten Beschränkungen um eine weitere Woche verlängern will. SK Hynix stiegen um 1,3 Prozent. Der Halbleiter-Konzern dürfte von der Nachfrage nach PCs profitieren, vermutet Citi Research. Die Analysten empfehlen die Aktie weiter zum Kauf und erhöhen das Kursziel.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Lufthansa verkleinert Flotte weiter und schreibt 1,1 Mrd Euro ab

Die Deutsche Lufthansa will ihre Flotte wegen den Folgen der Corona-Krise noch stärker verkleinern als bisher geplant und hat ein drittes Paket ihres Restrukturierungsprogramms beschlossen. Zudem werden 18 Flugzeuge aus der Planung genommen, darunter alle noch verbliebenen A380. Der Luftverkehr erhole sich deutlich langsamer als noch im Sommer erwartet, begründete der Frankfurter DAX-Konzern die Entscheidungen. Daraus ergeben sich Wertberichtigungen in einer Größenordnung von bis 1,1 Milliarden Euro, die im laufenden dritten Quartal verbucht werden.

Lufthansa verlängert Vorstandsvertrag von Harry Hohmeister

Der für Netzplanung und Vertrieb des Passagiergeschäfts zuständige Vorstand Harry Hohmeister soll bis Ende Juni 2024 im Amt bleiben. Der Aufsichtsrat beschloss auf seiner Sitzung, seinen Vertrag vorzeitig um drei Jahre zu verlängern. "Die große Erfahrung und Kompetenz von Harry Hohmeister sind in diesen Zeiten großer Herausforderungen wichtiger denn je", sagte Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley. Der 56-Jährige genieße "das Vertrauen des Aufsichtsrats, und wir freuen uns, dass er seine erfolgreiche Vorstandsarbeit fortsetzen wird."

Post und Verdi starten dritte Runde der Tarifverhandlungen

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die 140.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post hat am Montag begonnen. Vorgesehen sind zwei Tage, die Deutsche Post will erstmals ein konkretes Angebot vorlegen. Deutsche-Post-Personalvorstand Thomas Ogilvie hatte nach Ende der zweiten Verhandlungsrunde für die dritte Runde ein "unterschriftsreifes Angebot" in Aussicht gestellt.

Siemens Healthineers kooperiert bei Bluttests mit Novartis

Siemens Healthineers wird für den Schweizer Pharmakonzern Novartis spezifische Labortests entwickeln. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten jetzt beide Seiten. In einem ersten Schritt geht es um ein Immunoassay zur Messung des Biomarkers NFL, der bei Multipler Sklerose und anderen neurologischen Krankheiten in der Rückenmarksflüssigkeit oder im Blut nachgewiesen werden kann und bei Verletzungen der Nervenzellen auftritt, wie es in einer Mitteilung des Medizintechnikkonzerns aus Erlangen heißt.

Uniper lädt Interessenten für LNG-Terminal ab Dienstag ein

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 21, 2020 12:41 ET ( 16:41 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 11.556,48 -0,36%
PKT -41,59
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
RWE St. 31,88 +1,56%
Continental 91,28 +1,22%
MTU Aero Engines AG 146,55 +1,14%
HeidelbergCement 49,12 +0,99%
BASF 47,07 +0,95%
Flops
Volkswagen Vz. 125,10 -1,45%
Delivery Hero SE 98,78 -1,47%
SAP 91,49 -1,90%
Deutsche Börse AG 126,35 -2,32%
Merck KGaA 127,15 -4,04%
Nachrichten
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