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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Hongkong blieben die Börsen wegen des Chung Yeung Festivals geschlossen.

MONTAG: In Österreich ruhte der Handel wegen des Nationalfeiertags.

+++++ AKTIENMÄRKTE ( 18:15 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.105,25 -2,93% -17,09%
Stoxx50 2.813,04 -1,90% -17,34%
DAX 12.177,18 -3,71% -8,09%
FTSE 5.792,01 -1,17% -22,30%
CAC 4.816,12 -1,90% -19,44%
DJIA 27.500,56 -2,95% -3,64%
S&P-500 3.380,48 -2,45% +4,63%
Nasdaq-Comp. 11.283,62 -2,29% +25,76%
Nasdaq-100 11.426,15 -2,28% +30,84%
Nikkei-225 23.494,34 -0,09% -0,69%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 175,39% -3


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 38,61 39,85 -3,1% -1,24 -31,6%
Brent/ICE 40,39 41,77 -3,3% -1,38 -34,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.904,70 1.893,36 +0,6% +11,35 +25,5%
Silber (Spot) 24,40 24,25 +0,6% +0,15 +36,7%
Platin (Spot) 878,63 906,20 -3,0% -27,58 -9,0%
Kupfer-Future 3,08 3,12 -1,3% -0,04 +9,2%


Die Ölpreise bewegen sich auf Dreiwochentiefs. Die erneute Abriegelung ganzer Volkswirtschaften in der Corona-Pandemie oder auch in Teilen dürfte die Nachfrage massiv drücken, heißt es im Handel. Ein Waffenstillstand in Libyen dürfte zudem zu steigenden Förderquoten dort führen. Analysten rechnen mit einer Angebotssteigerung von rund 500.000 Fass täglich innerhalb der kommenden vier Wochen.

Der Goldpreis legt mit den düsteren Konjunkturaussichten trotz steigender Dollarkurse zu.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Drohende Lockdown-Maßnahmen und schwindende Hoffnungen auf ein Konjunkturpaket in den USA drücken die Wall Street tief ins Rote. Auch an den europäischen Börsen standen die Indizes unter gehörigem Abgabedruck. Die neue Coronawelle scheint in Teilen Europas außer Kontrolle zu geraten. Vor allem in Spanien, Frankreich und Italien drohen flächendeckende Abriegelungsschritte zur Eindämmung der Pandemie. Diese würden die Konjunktur in Europa abwürgen und dürften auch in den USA den Prozess der ökonomischen Erholung mindestens verlangsamen. Doch auch aus den USA selbst kommen beunruhigende Informationen: Anderthalb Wochen vor der Präsidentschaftswahl ist im Land ein neuer Rekordwert bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das angesichts dieser Meldungslage dringend benötigte Konjunkturpaket in den USA kommt weiterhin nicht voran. Die Hasbro-Aktie saust um 9,6 Prozent abwärts. Zwar hat der Spielwarenkonzern starke Drittquartalszahlen vorgelegt. Doch wegen der anhaltenden Corona-Pandemie zeigen sich Anleger skeptisch für die weiteren Aussichten. Im Lauf des Jahres litt Hasbro unter Ladenschließungen, Problemen mit der Lieferkette und verzögerten Filmstarts. Tourismuswerte gehören erneut zu den stark abverkauften Titeln, so fallen die Kreuzfahrtgesellschaften Carnival und Royal Caribbean um bis zu knapp 10 Prozent. United Airlines verlieren 6,5 Prozent und Marriott International 5,9 Prozent. Die Oracle-Aktie leidet unter dem schwachen Ausblick des deutschen Wettbewerbers SAP, dessen Aktie rund 20 Prozent abstürzt. Oracle verlieren im Schlepptau 5 Prozent.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Mögliche vorgezogene Termine - auf Basis des Vorjahres geschätzt:

- DE/Commerzbank AG, Ergebnis 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Keine Daten mehr angekündigt.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Fundamental kam Druck gleich von mehreren Seiten: Der Ausbruch der zweiten Coronawelle und die sich ausweitenden Lockdowns belasteten die Stimmung. Die wirtschaftlichen Sorgen machten sich in einem schwachen Ifo-Geschäftsklimaindex bemerkbar. Derweil deutete der Chicago-Fed-National Activity Index eine Verlangsamung der US-Wirtschaft an. Der DAX litt zusätzlich unter einem enttäuschenden Ausblick von SAP. Der Chefvolkswirt des Bankhauses Lampe, Alexander Krüger, äußerte sich enttäuscht vom Rückgang des Ifo-Indexes im Oktober. Am Devisenmarkt fiel die türkische Lira zum Dollar auf ein neues Rekordtief. Neben einer zaghaft agierenden Notenbank, die trotz beharrlich hoher Inflationsraten deutlichere Zinserhöhungen schuldig bleibt, drückten die Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland und neuerdings auch der Streit der Türkei mit Frankreich. Türkische Aktien fielen um fast 4 Prozent. Einen Kurseinbruch von 21,9 Prozent erlitten SAP. Damit rissen sie auch den Technologiesektor nach unten, der mit 7,4 Prozent Minus die schwächste Branche in Europa stellte. Das Streichen der mittelfristigen Gewinnprognose sorgte für Entsetzen unter Anlegern. Astrazeneca gewannen 1,7 Prozent. Der Konzern nahm seine Impfstoffentwicklung wieder auf. Auch Bayer lagen mit plus 0,3 Prozent gut. Der Konzern will für 4 Milliarden Dollar Asklepios BioPharmaceutical kaufen.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 08:33 Uhr Fr, 17:32 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1823 -0,17% 1,1836 1,1841 +5,4%
EUR/JPY 123,96 -0,03% 124,11 124,06 +1,7%
EUR/CHF 1,0721 +0,03% 1,0712 1,0726 -1,3%
EUR/GBP 0,9076 -0,04% 0,9105 0,9077 +7,2%
USD/JPY 104,83 +0,12% 104,88 104,78 -3,6%
GBP/USD 1,3027 -0,13% 1,3000 1,3043 -1,7%
USD/CNH (Offshore) 6,7028 +0,57% 6,6825 6,6682 -3,8%
Bitcoin
BTC/USD 12.919,00 -0,79% 13.055,75 12.948,25 +79,2%


Der WSJ-Dollarindex steigt um 0,2 Prozent an. Der Greenback präsentiert sich in ganzer Breite stark, weil er angesichts der zunehmend außer Kontrolle zu geraten scheinenden Corona-Pandemie als sicherer Hafen gesucht ist. Der Euro bekommt zudem etwas Gegenwind von einem unerwartet schwachen Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die weltweit weiter steigenden Corona-Infektionszahlen und damit verbundenen Teil-Lockdowns sorgten ebenso für Zurückhaltung wie die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl und das weiter nicht zustande kommende finanzielle Hilfspaket in den USA. Der Nikkei wurde etwas gestützt von einem leicht nachgebenden Yen. Schanghai und Seoul wiesen die größten Minuszeichen auf. In Hongkong wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt. In Schanghai setzte sich der jüngste Abwärtstrend zwar fort, Marktbeobachter gehen aber davon aus, dass der Druck nach unten zumindest abebben wird, weil die politische Führung des Landes gerade die Prioritäten des nächsten Fünfjahresplans bespreche. In Seoul richteten sich viele Blicke auf das Samsung-Konglomerat, nachdem der Vorsitzende des Elektronikriesen Samsung Electronics, Lee Kun Hee, im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Die Samsung-Aktie schloss 0,3 Prozent im Plus. Samsung C&T machten jedoch einen Satz um 13,5 Prozent nach oben. Bei dem Unternehmen handelt es sich um die de-facto-Holding, die von Lee Jae Yong kontrolliert wird. Samsung Life Insurance legten um 3,8 Prozent zu. Marktteilnehmer sprachen von Erwartungen höherer Dividenden, weil dies dem Erben Lee Jae Yong helfen würde, die auf ihn nun zukommende Erbschaftssteuer zu bezahlen. In Sydney schossen Coca-Cola Amatil um 16,3 Prozent nach oben. Der Abfüller hat ein Übernahmeangebot von Coca-Cola European Partners erhalten. Murata Manufacturing verbesserten sich in Tokio um 2,4 Prozent und bewegten sich im Bereich eines 20-Jahreshochs, nachdem der Hersteller elektronischer Bauteile seinen Gewinnausblick für das erste Halbjahr seines Geschäftsjahres angehoben hatte. In Schanghai verloren Kweichow Moutai 4,2 Prozent. Der Spirituosenhersteller hatte mit seinen Geschäftszahlen trotz einer Gewinnsteigerung die Erwartungen verfehlt. Gesucht waren in Schanghai dagegen Aktien von Unternehmen, die von der Einführung eines digitalen Yuan profitieren würden.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Label-Erweiterung für Bayer-Blockbuster Xarelto in USA beantragt

Patienten mit einer Störung der arteriellen Durchblutung ihrer Beine sollen auch in den USA nach einem operativen Eingriff zur Wiederherstellung der Gefäße mit dem Bayer-Blutverdünner Xarelto behandelt werden dürfen. Einen Zulassungsantrag für eine entsprechende Indikationserweiterung stellte jetzt der US-Partner Janssen bei der zuständigen Gesundheitsbehörde FDA.

Lufthansa-Vorstand kündigt notdürftigen "Wintermodus" und strikteren Sparkurs an

Der Lufthansa-Vorstand um Konzernchef Carsten Spohr hat die Belegschaft der krisengeplagten Fluggesellschaft auf einen harten Winter mit weiteren Einsparungen eingestellt. Die Lufthansa-Airlines starteten angesichts steigender Infektionszahlen und Reisehemmnisse "unter schwierigsten Bedingungen" in den Winterflugbetrieb und könnten - anders als erhofft - nur "maximal ein Viertel ihrer Vorjahreskapazität" anbieten, heißt es in einem Brief an die Beschäftigten, der AFP am Montag vorlag.

Post-Tochter DHL Express sieht Volumenplus zum Jahresende über 50%

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 26, 2020 13:35 ET ( 17:35 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 13.291,16 -0,33%
PKT -44,52
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
Deutsche Wohnen SE 42,04 +2,54%
Delivery Hero SE 101,25 +2,27%
Deutsche Börse AG 139,30 +1,64%
Vonovia SE 57,48 +1,63%
BASF 61,33 +0,67%
Flops
HeidelbergCement 59,54 -1,59%
MTU Aero Engines AG 199,65 -2,32%
Continental 114,20 -2,35%
Bayer AG 48,27 -2,50%
Volkswagen Vz. 141,34 -3,14%
Nachrichten
22:15 NACHBÖRSE/XDAX +0,1% auf 13.306 Pkt - Hohe Umsätze L/E-DAX Index EUR (Total Return) 13.331,58 -0,03%
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