DAX ®13.012,24+0,13%TecDAX ®2.510,69-0,13%S&P FUTURE2.557,60+0,03%Nasdaq 100 Future6.124,25+0,01%
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

FREITAG: In Schanghai blieb die Börse wegen des Mittherbstfestes geschlossen. In Südkorea blieben die Börsen aufgrund des Koreanischen Erntedankfests geschlossen.

MONTAG: In den USA bleibt aufgrund des Columbus Day der Anleihehandel geschlossen. In Japan findet aufgrund des Tags der Gesundheit und des Sports kein Handel statt. In Südkorea bleibt die Börse wegen des Tags des koreanischen Alphabets geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (18.15 Uhr) +++++

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INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.603,32 -0,28% +9,51%
Stoxx50 3.189,97 -0,30% +5,96%
DAX 12.955,94 -0,09% +12,85%
FTSE 7.522,87 +0,20% +5,32%
CAC 5.359,90 -0,36% +10,23%
DJIA 22.740,93 -0,15% +15,07%
S&P-500 2.544,49 -0,30% +13,65%
Nasdaq-Comp. 6.577,45 -0,12% +22,19%
Nasdaq-100 6.053,34 -0,06% +24,46%
Nikkei-225 20.690,71 +0,30% +8,25%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 161,17 -18

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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 49,27 50,79 -3,0% -1,52 -13,6%
Brent/ICE 55,48 57 -2,7% -1,52 -5,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.274,19 1.268,27 +0,5% +5,92 +10,7%
Silber (Spot) 16,82 16,60 +1,3% +0,22 +5,6%
Platin (Spot) 913,85 914,00 -0,0% -0,15 +1,1%
Kupfer-Future 3,02 3,05 -0,7% -0,02 +19,8%

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+++++ FINANZMARKT USA +++++

Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für September ist überraschend schwach ausgefallen. Erstmals seit sieben Jahren sind Stellen verloren gegangen. Die Wirbelstürme in Texas und Florida hatten damit noch größere Folgen für den Jobmarkt als angenommen. Zugleich legten aber die Stundenlöhne kräftig zu, während die Arbeitslosenquote sank. Der Aktienmarkt zeigt sich wenig beeindruckt. Prinzipiell ist der Arbeitsmarkt weiter in einer guten Verfassung, eine weitere Zinserhöhung im Dezember fast komplett eingepreist. Im Vorfeld des verlängerten Wochenendes mit dem "Columbus Day" am Montag, an dem an den Anleihenmärkten kein Handel stattfindet, könnten die Anleger nach der jüngsten Rekordjagd zudem auch vereinzelt Gewinne bei Aktien mitnehmen. Immerhin hatte der S&P-500 am Vortag bereits das sechste Schlussrekordhoch in Folge erzielt - die längste Serie seit 20 Jahren. Für Costco Wholesale geht es um 6,1 Prozent nach unten - und dies, obwohl Umsatz und Ergebnis im vierten Geschäftsquartal überraschend deutlich gestiegen sind. Einen Ausblick gab das Unternehmen jedoch nicht. Die Analysten von Morgan Stanley haben die Aktie zudem auf "Equalweight" von "Overweight" nach unten genommen. Die Aktie von Morgan Stanley hat im frühen Geschäft die Marke von 50 Dollar übersprungen - erstmals seit 2008, vor der Finanzkrise. Seit Jahresbeginn haben die Papiere um 19 Prozent zugelegt. Die Bankenwerte profitieren seit einiger Zeit von den steigenden Zinsen in den USA, einer erwarteten Steuerreform und der Aussicht auf eine Deregulierung des Sektors. Vor diesem Hintergrund haben auch die Aktien von JP Morgan, Wells Fargo und Goldman Sachs ihre im Zuge der Finanzkrise erlittenen Verluste wieder aufgeholt. Lediglich Bank of America und die Citigroup liegen weiter im "roten Bereich".

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

An den europäischen Börsen wurden die Investoren vor dem Wochenende etwas vorsichtiger. Händler berichteten von kleineren Gewinnmitnahmen, die Kaufbereitschaft war dagegen zurückhaltend. Unter den Anlegern herrschte weiterhin Ungewissheit, ob sich der Konflikt zwischen Spanien und der Provinz Katalonien entspannt oder die Lage über das Wochenende eskalieren wird. Der DAX kletterte in der Spitze auf ein Rekordhoch bei 12.994 Zählern. Dieses liegt nur knapp unter der "big figure" von 13.000 Punkten. Die Hurrikans in Texas und Florida wirbelten den US-Arbeitsmarkt kräftig durcheinander, im September gingen erstmals seit sieben Jahren wieder Stellen verloren. Zugleich legten allerdings die Stundenlöhne kräftig zu und die Arbeitslosenquote sank. Bayer hat eine Phase-III-Studie zur Behandlung bestimmter Schlaganfallpatienten mit Xarelto wegen Erfolglosigkeit abgebrochen, was an der Börse zunächst negativ gewertet wurde. Trotz des Rückschlags hält Bayer aber an ihrer Umsatzprognose für das Bestsellermedikament fest. Für die Aktie ging es um 0,5 Prozent nach oben. Die Commerzbank-Aktie schloss 0,6 Prozent im Minus. Händler verwiesen auf Aussagen der Bundesregierung, wonach ein Verkauf der Bundesbeteiligung derzeit nicht in Frage komme. Dem irischen Baustoffkonzern CRH droht bei einem geplanten Zukauf in den USA ein Bietergefecht. Die Aktie zeigte sich in London mit einem Abschlag von 1,3 Prozent schwach. Easyjet büßten nach einem Zwischenbericht 1,6 Prozent ein. Der britische Billigflieger erreichte zwar das obere Ende der angepeilten Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2016/17, Analysten zeigen sich aber besorgt über den Ausblick. Renault legten um 0,5 Prozent zu, nachdem der Automobilkonzern einen Strategieplan für die kommenden Jahre vorgelegt hat. Daimler profitierten von neuen Absatzzahlen des Automobilkonzerns. Der Konzern sprach von einem Rekordquartal. Die Titel stiegen um 0,4 Prozent, der Automobilsektor schloss unverändert.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN zuletzt +/- % Fr., 8:09h Do, 17.17 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1730 +0,27% 1,1699 1,1708 +11,5%
EUR/JPY 132,25 +0,04% 132,19 131,94 +7,6%
EUR/CHF 1,1477 +0,14% 1,1462 1,1461 +7,2%
EUR/GBP 0,8987 +0,50% 0,8942 1,1210 +5,4%
USD/JPY 112,75 -0,20% 112,98 112,69 -3,6%
GBP/USD 1,3052 -0,24% 1,3084 1,3126 +5,8%

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+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Mit Rückenwind von der Wall Street, wo die Kurse am Donnerstag erneut Rekordstände erreicht hatten, ist es am Freitag auch an den Börsen in Ostasien und Australien nach oben gegangen. Während die Börsen in Schanghai und Seoul feiertagsbedingt geschlossen waren, stiegen die Leitindizes in Tokio und Hongkong auf Mehrjahreshochs. Die Märkte in der Region profitierten vom festeren Dollar. Der Greenback legte auf breiter Front zu, nachdem sich mehrere US-Notenbanker für eine Zinserhöhung im Dezember ausgesprochen hatten. Überdies sind die US-Anleger derzeit zuversichtlich: Davon zeugte das "Angstbarometer" VIX. Der Volatilitätsindex schloss am Donnerstag auf einem Rekordtief. Anders als sonst hielten sich die Investoren vor der für Freitag angekündigten Veröffentlichung der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für September nicht sonderlich zurück. Die Zahlen dürften durch die jüngsten heftigen Stürme in den USA verzerrt und daher nicht wirklich aussagekräftig sein. Der Nikkei-225-Index näherte sich Niveaus, auf denen er sich zuletzt 1996 bewegt hatte. Gestützt wurden die Kurse von der etwas schwächeren japanischen Landeswährung. Der Hang-Seng-Index stieg derweil im späten Handel auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. Seit Jahresbeginn hat der HSI um 29 Prozent zugelegt und gehört damit zu den besten Performern. Auch die Börsen in Neuseeland und auf den Philippinen bewegten sich auf neuen Rekordhochs. Am Freitag führte indessen die rohstofflastige australische Börse die Märkte der Region an. Der S&P/ASX-200 gewann 1 Prozent, nachdem sich die Preise für verschiedene Rohstoffe wieder erholt hatten.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

BMW plant Bau eines Montagewerks in Russland

Der Autobauer BMW plant den Bau eines Montagewerks in Russland. Einem Bericht der russischen Zeitung Wedomosti zufolge geht es um Investitionen im dreistelligen Millionenbereich in eine Fabrik in der Exklave Kaliningrad. Das Werk werde den gesamten Produktionsprozess umfassen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Verhandlungskreise. BMW selbst erklärte, Kaliningrad sei tatsächlich ein angestrebter Ort für eine Fabrik.

SAP-Treasurer hat nur begrenzte Anlageoptionen für liquide Mittel

Die Negativzinsen in der Eurozone und ein relativ enges Investment-Reglement lassen dem Treasurer von SAP nur begrenzte Anlagemöglichkeiten bei den liquiden Mitteln des Softwarekonzerns. Teile der bei Banken geparkten Gelder und einige der kurzfristigen Geldmarktanlagen in Europa führten zu Negativrenditen, räumte Steffen Diel ein, der Head of Global Treasury, in einem Interview mit dem CFO Journal.

Tui setzt bei Wachstumskurs auf Griechenland

Der Touristikkonzern Tui setzt bei seinem künftigen Wachstum stark auf Griechenland. Das Land steht direkt nach Spanien an der Spitze der beliebtesten Urlaubsländer bei Tui-Kunden und die Nachfrage war zuletzt stark gestiegen. Im vergangenen Sommer buchten 2,5 Millionen Urlauber ihre Griechenland-Reise bei Unternehmen des Konzerns, das waren rund 10 Prozent als im Jahr zuvor, wie die Tui Group mitteilte.

Marke Volkswagen verbucht kräftiges Absatzplus im September

Der Volkswagen-Konzern hat die Auslieferungen seiner Kernmarke im September deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden von der Marke Volkswagen 593.700 Einheiten an die Kunden übergeben, 8,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten des Jahres betrug das Absatzplus 2,7 Prozent auf 4,49 Millionen Autos.

Bieterfrist für Techniksparte von Air Berlin abermals verlängert

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 06, 2017 12:16 ET (16:16 GMT)

Der Verkauf der Techniksparte der insolventen Air Berlin wird sich länger als geplant hinziehen. Die Bieterfrist wurde bis in die 42. Kalenderwoche, die vom 16. bis zum 20. Oktober läuft, verlängert, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte.

Bilfinger erbringt weiter Service für Statoil-Offshoreanlagen

Bilfinger soll für weitere 13 Jahre Wartungs- und Servicearbeiten für Öl- und Gas-Anlagen von Statoil vor der norwegischen Küste leisten. Die Rahmenvereinbarung mit dem Energiekonzern, die bisherige Verträge zusammenführt und verlängert, habe ein Gesamtauftragsvolumen von 400 Millionen Euro, teilte der Mannheimer Industriedienstleister mit. Es handele sich um den größten Auftrag der norwegischen Tochtergesellschaft.

Porsche fordert von Audi 200 Mio Euro Schadensersatz - Zeitung

Im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal im Volkswagen-Konzern hat Porsche einem Zeitungsbericht zufolge eine Schadensersatzforderung an Audi gestellt. Die Stuttgarter verlangen 200 Millionen Euro von Audi, wie die Bild-Zeitung schreibt. Bei dem Streit geht es um Dieselmotoren für den Porsche Cayenne, die Audi entwickelt und an Porsche geliefert hat.

Schaeffler etabliert dritte Sparte und ernennt neuen Vorstand

Der Autozulieferer Schaeffler organisiert seine Sparten neu: Wie das Unternehmen mitteilte, wird der Bereich Automotive Aftermarket ab dem 1. Januar 2018 zu einem eigenständigen Vorstandsressort und einer dritten Unternehmenssparte erhoben. Der Aufsichtsrat hat dementsprechend den Automotive-Aftermarket-Chef Michael Söding in den Vorstand berufen.

Uniper setzt gegen Fortum-Einstieg auf finnische Öffentlichkeit

Der Energieversorger Uniper will mit Hilfe der finnischen Öffentlichkeit die Übernahme durch den staatlichen Konkurrenten Fortum doch noch verhindern. "Warum fragt Finnland nicht, warum Fortum ein zweimal so großes Unternehmen kaufen will, das nicht zu ihrer Strategie passt?", fragte Uniper-Chef Klaus Schäfer im Interview mit der großen finnischen Zeitung Helsingin Sanomat.

Wacker Neuson vertreibt Mobilbagger über Zeppelin Baumaschinen

Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson verkauft zwei kompakte Mobilbagger künftig auch über das Vertriebsunternehmen Zeppelin Baumaschinen. Die Geräte im Segment von 6 bis 10 Tonnen werden ab 2018 von Zeppelin unter den Typenbezeichnungen ZM70 und ZM110 über seine 35 Niederlassungen in Deutschland angeboten, wie Wacker Neuson mitteilte.

Ermittlungen gegen Airbus wegen Korruption in München vor Abschluss

Die seit Jahren andauernden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I gegen Airbus wegen möglicher Schmiergeldzahlungen stehen kurz vor dem Abschluss. "Wir entscheiden demnächst", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, Hildegard Bäumler-Hösl, zu einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel über eine unmittelbar bevorstehende Anklageerhebung. Es sei zutreffend, dass das bereits seit 2012 laufende Verfahren kurz vor dem Abschluss stehe.

Sekthersteller Freixenet erwägt Wegzug aus Katalonien

Der spanische Sekthersteller Freixenet könnte aus einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung Kataloniens Konsequenzen ziehen. In einem solchen Fall könnte das Unternehmen die Region verlassen, sagte Freixenet-Präsident Jose Luis Bonet im spanischen Radio.

Kellogg kauft Hersteller von Proteinriegeln für 600 Mio Dollar

Der Frühstücksflocken-Konzern Kellogg baut sein Geschäft durch eine Übernahme aus. Das Unternehmen kauft RXBAR, einen Anbieter von Proteinriegeln, für 600 Millionen US-Dollar. Kellogg hat schon seit Jahren mit rückläufigen Erlösen bei seinen Standard-Produkten wie Frosties oder Pop-Tarts zu kämpfen.

Nissan drohen Strafen wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen

Dem japanischen Autobauer Nissan stehen möglicherweise Strafen wegen der Verletzung von Sicherheitsvorschriften in seinen japanischen Werken ins Haus. Der Autohersteller hat formell fast alle Fahrzeuge zurückgerufen, die er in den vergangenen drei Jahren in Japan verkauft hat.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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DJG/ros

END) Dow Jones Newswires

October 06, 2017 12:16 ET (16:16 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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