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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In Südkorea blieben die Börsen wegen der Regionalwahlen geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (18.52 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.479,56 +0,11% -0,70%
Stoxx50 3.078,72 +0,16% -3,12%
DAX 12.890,58 +0,38% -0,21%
FTSE 7.703,71 -0,00% +0,56%
CAC 5.452,73 -0,01% +2,64%
DJIA 25.312,06 -0,03% +2,40%
S&P-500 2.787,98 +0,04% +4,28%
Nasdaq-Comp. 7.731,12 +0,35% +11,99%
Nasdaq-100 7.246,10 +0,51% +13,28%
Nikkei-225 22.966,38 +0,38% +0,88%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 159,93% +8


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 66,56 66,36 +0,3% 0,20 +11,4%
Brent/ICE 76,37 75,88 +0,6% 0,49 +17,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.298,18 1.295,91 +0,2% +2,27 -0,4%
Silber (Spot) 16,98 16,86 +0,7% +0,12 +0,3%
Platin (Spot) 900,60 899,00 +0,2% +1,60 -3,1%
Kupfer-Future 3,26 3,25 +0,2% +0,01 -2,2%


Brent legt etwas stärker zu und holt damit relative Verluste vom Vortag im Vergleich zu WTI wieder auf. Für die Aufwärtsbewegung sorgen die neuesten US-Lagerberstandsdaten. Demnach sind sowohl die Öl- wie auch die Benzinvorräte in der Vorwoche deutlich gesunken. Tendenziell stützend wirkt daneben, dass die weltweite Ölnachfrage nach Einschätzung der IEA im nächsten Jahr robust bleiben wird.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Im Vorfeld der US-Zinsentscheidung am Abend zeigen sich US-Aktien in einer Seitwärtsbewegung mit einem positiven Unterton. Die Indizes an der Technologiebörse Nasdaq hängen die übrigen Indizes wie schon am Vortag ab. Angetrieben werden sie von Gewinnen im Mediensektor, dessen Subindex mit einem Plus von über 2 Prozent klar an der Spitze liegt, gefolgt von den Halbleiteraktien. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die Fed gilt als ausgemachte Sache. Nach den US-Verbraucherpreisdaten am Vortag haben etwas stärker als gedacht gestiegenen Erzeugerpreise die Zinserhöhungserwartung noch verfestigt. Weiter unklar ist, ob es bei den offiziell drei avisierten Zinserhöhungen im laufenden Jahr bleibt. Am Aktienmarkt ist die Übernahme von Time Warner durch AT&T das zentrale Thema. Ein US-Gericht hat die Transaktion nun genehmigt. Die Entscheidung schürt Spekulationen auf weitere Zusammenschlüsse in der Branche. AT&T verbilligen sich um 4,3 Prozent, Time Warner steigen hingegen um 3,3 Prozent. Mit der Genehmigung der Time-Warner-Übernahme könnte nun der Weg für ein Gebot für 21st Century Fox durch Comcast bereitet sein. Comcast könnte sich nun einen Bieterwettstreit mit Disney liefern, mutmaßen Marktbeobachter. Comcast fallen um 0,2 Prozent, Disney steigen um 3,2 Prozent. 21st Century Fox gewinnen 7,5 Prozent. T-Mobile und Sprint legen jeweils um rund 1,5 Prozent zu.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Keine Daten mehr angekündigt.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die Anleger hielten sich bedeckt vor der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank am Abend. Dazu gesellte sich am Donnerstag die Sitzung der EZB und am Freitag der Große Verfalltag an den internationalen Derivatebörsen. Stark gestiegene US-Erzeugerpreise lieferten ein weiteres Argument für eine US-Leitzinserhöhung. Siemens zieht laut einem Agenturbericht die Trennung von ihrem Geschäft mit Gasturbinen in Erwägung. Das Index-Schwergewicht Siemens schloss 2,4 Prozent fester und stützte so auch den DAX. Ein fulminanter Börsengang des Wirecard-Konkurrenten Adyen an der Euronext in Amsterdam stützte die im TecDAX gelistete Aktie. Die Adyen-Aktien starteten mit 400 Euro gegenüber der Zuteilung von nur 240 Euro je Aktie. Das Papier ging bei 455 Euro aus dem Handel. Wirecard kamen auf ein Plus von 3,7 Prozent. Von starken Geschäftszahlen sprachen Marktteilnehmer beim spanischen Modeanbieter Inditex. Die Aktie schloss mit Aufschlägen von 3,5 Prozent. Lufthansa stellten den größten DAX-Gewinner mit Aufschlägen von 3,3 Prozent. Im Handel wurde unter anderem starke Verkehrszahlen von Fraport verwiesen, Fraport stiegen um 3,4 Prozent. Thyssenkrupp stiegen 1,9 Prozent. Der Konzern verlangt bei der geplanten Fusion seiner europäischen Stahlsparte mit Tata Steel Europe laut einem Medienbericht Zugeständnisse. Der Vergleich zwischen der Glencore-Tochter Katanga Mining und der staatlichen kongolesischen Bergbaugesellschaft Gecamines schickte die Glencore-Aktie um 3,8 Prozent nach oben. Für die Aktie des Flughafenbetreibers Aeroports de Paris (ADP) ging es um 6 Prozent nach oben. Grund waren Privatisierungspläne der französischen Regierung.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:06 Di, 17.19 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1787 +0,35% 1,1746 1,1787 -1,9%
EUR/JPY 130,14 +0,37% 129,93 129,94 -3,8%
EUR/CHF 1,1604 +0,08% 1,1600 1,1600 -0,9%
EUR/GBP 0,8807 +0,27% 0,8792 1,1349 -0,9%
USD/JPY 110,45 +0,06% 110,61 110,24 -2,0%
GBP/USD 1,3382 +0,06% 1,3361 1,3377 -1,0%
Bitcoin
BTC/USD 6.298,81 -4,3% 6.603,25 6.791,97 -53,9%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

An den meisten Börsen ist es nach unten gegangen. Das Treffen von US-Präsident Trump mit dem nordkoreanischen Diktator Kim war abgehakt. Die Blicke richteten sich nun auf die anstehenden Notenbanksitzungen von Fed, EZB und Bank of Japan, von denen wichtige geldpolitische Entscheidungen erwartet werden. Auf den chinesischen Aktienmärkten lastete die Entscheidung der People's Bank of China, die Vorschriften für bestimmte ausländische Investoren weiter zu lockern. Diese sogenannten qualifizierten Anleger sollen künftig monatlich unbegrenzte Mittel aus China abziehen können. Daher gab es Befürchtungen, dass Ausländer einen etwaigen Ausverkauf an den chinesischen Börsen befeuern könnten. In Hongkong brachen ZTE am ersten Handelstag nach einer zweimonatigen Aussetzung rund 35 Prozent ein. Der Handel war eingestellt worden, nachdem die USA dem chinesischen Unternehmen vorgeworfen hatten, Sanktionen gegen den Iran unterlaufen zu haben. Daraufhin mussten US-Zulieferer die Zusammenarbeit mit ZTE beenden. Schwache Absatzzahlen von BMW drückzen den Kurs des chinesischen Partnerunternehmens Brilliance um 4 Prozent. Käufer warteten auf das Inkrafttreten von Zollsenkungen, hieß es. Chinesische Hersteller dürften die Konkurrenz dieser billigeren Importe zu spüren bekommen. BAIC verloren 3,3 Prozent und Guangzhou Auto 3,8 Prozent. Das Kursplus von rund 21 Prozent der APA-Aktie konnte den Markt nicht Sydney nicht stützen. CK Infrastructure hatte über 9 Milliarden US-Dollar für den australischen Pipeline-Betreiber geboten. In Tokio stützten Exportwerte, nachdem der Yen zum Dollar nochmals etwas nachgegeben hatte. Softbank profitierten mit einem Plus von 2,8 Prozent davon, dass ein US-Gericht die Übernahme von Time Warner durch AT&T genehmigt hatte. Der Gerichtsentscheid befeuerte Hoffnungen, dass nun auch der Zusammenschluss von T-Mobile US mit der mehrheitlich zu Softbank gehörenden Sprint zustande kommt.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Siemens sieht sich vor Fusion mit Alstom in starker Position

Die Zugsparte von Siemens sieht sich vor der Ausgliederung aus dem Mutterkonzern und der geplanten Fusion mit dem französischen Zughersteller Alstom in einer starken Position. Die Sparte mache seit vier Jahren stabile Profite und arbeite erfolgreich an großen Zukunftsprojekten, sagten die Spartenchefs Michael Peter und Sabrina Soussan am Mittwoch in Krefeld. Als wichtigste Neuerung stellten sie den neuen Hochgeschwindigkeitszug "Velaro Novo" vor.

Siemens erwägt Trennung vom Gasturbinengeschäft - Agentur

Die Siemens AG zieht einem Agenturbericht zufolge die Trennung von ihrem Geschäft mit Gasturbinen in Erwägung. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet, spielt Siemens die strategischen Optionen für das schwächelnde Geschäft durch. Ein Siemens-Sprecher sagte auf Anfrage von Dow Jones Newswires, man kommentiere grundsätzliche keine Marktspekulationen. Siemens schaue sich alle Möglichkeiten an, auch die Kombination mit einem Rivalen, so Bloomberg. Es gebe keine finale Entscheidung. Es sei auch möglich, dass Siemens das Geschäft behält.

Volkswagen muss in Deutschland 1 Mrd Euro Bußgeld zahlen

Nach der Milliardenstrafe in den USA wird der Volkswagen-Konzern nun auch in Deutschland zur Verantwortung für den Dieselskandal gezogen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig erließ einen Bußgeldbescheid von 1 Milliarde Euro gegen Volkswagen, wie der DAX-Konzern mitteilte. Volkswagen akzeptiert das Bußgeld und sieht darin ein Bekenntnis zu seiner Verantwortung.

Gea verkauft Produktionsstandort in Frankreich

Der Anlagenbauer Gea treibt den Umbau seines Produktionsnetzwerkes voran. Wie der MDAX-Konzern mitteilte, hat er für den französischen Standort Chateau-Thierry ein bindendes Angebot vom Industriekonzern Altifort erhalten und steigt in exklusive Verhandlungen mit den Franzosen ein. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht geplant, 100 Mitarbeiter werden bei Abschluss der Transaktion den Arbeitgeber wechseln.

Grenke erhöht Kapital im Schnellverfahren um bis zu 200 Mio EUR

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 13, 2018 13:00 ET ( 17:00 GMT)

Die Grenke AG wird zur Sicherung des weiteren Wachstums und zur Internationalisierung das Kapital um bis zu 200 Millionen Euro erhöhen, wie das Baden-Badener Leasingunternehmen mitteilte. Unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre soll über eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen das Grundkapital um rund 4,3 Prozent erhöht werden, basierend auf den Xetra-Schlusskurs von 105 Euro vom 12. Juni.

Home24 legt IPO-Preis auf 23 EUR je Aktie fest

Die Home24 SE wird ihre Aktien im Rahmen des IPO für 23 Euro je Aktie verkaufen und damit im oberen Bereich der Preisspanne von 19,50 bis 24,50 Euro. Der Berliner Online-Möbelhändler aus dem Rocket-Internet-Universum kommt damit auf eine Marktkapitalisierung von 600 Millionen Euro.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

END) Dow Jones Newswires

June 13, 2018 13:00 ET ( 17:00 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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