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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan blieben die Börsen wegen des Feiertages "Frühlingsanfang" geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (17.52 Uhr) +++++

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INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.437,48 -0,32% +4,47%
Stoxx50 3.135,39 -0,21% +4,15%
DAX 12.052,90 -0,35% +4,98%
FTSE 7.429,81 +0,07% +4,02%
CAC 5.012,16 -0,34% +3,08%
DJIA 20.943,63 +0,14% +5,98%
S&P-500 2.377,45 -0,03% +6,19%
Nasdaq-Comp. 5.908,02 +0,12% +9,75%
Nasdaq-100 5.417,87 +0,17% +11,40%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 159,73 -6


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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 48,39 48,78 -0,8% -0,39 -12,7%
Brent/ICE 51,74 51,76 -0,0% -0,02 -10,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.233,43 1.230,59 +0,2% +2,84 +7,1%
Silber (Spot) 17,42 17,40 +0,1% +0,02 +9,4%
Platin (Spot) 971,00 965,30 +0,6% +5,70 +7,5%
Kupfer-Future 2,66 2,69 -1,1% -0,03 +5,8%


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+++++ FINANZMARKT USA +++++

Mit der zwischenzeitlichen Erholung der Ölpreise hält auch ein verhaltener Optimismus an der Wall Street am Montag Einzug. Zu groß ist dieser aber nicht, denn die ernüchternden Ergebnisse des G20-Treffens am Wochenende liefern dafür wenig Argumente. Nur mit Mühe konnten sich US-Finanzminister Steven Mnuchin und seine Kollegen der 20 führenden Industrie- und Schwellenlandnationen auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigen. Mit der Forderung nach einem eindeutigen Bekenntnis gegen Protektionismus blitzten die Teilnehmer bei Mnuchin hingegen ab. Damit verstärken sich Sorgen, dass sich die Handelspolitik der USA negativ auf das Wachstum und die Beziehungen zu anderen Ländern auswirken könnte. Für den Nasdaq-Composite ging es zwischenzeitlich erneut auf ein Allzeithoch. Die Ölpreise haben nach einer kurzen Erholungsphase wieder den Rückwärtsgang eingelegt und setzten damit ihre volatile Entwicklung der Vorwoche fort. Auslöser für die kurze Erholung lieferten Berichte, wonach das Erdölkartell Opec weitere Förderkürzungen begrüßte. Die durch das G20-Treffen ausgelösten Wachstumssorgen und die weiter steigende Anzahl aktiver US-Bohranlagen drücken die Preise aber wieder ins Minus. Unter den Einzelaktien legen Apple zu und steigen auf ein Allzeithoch. Die Analysten von Piper Jaffray und Cowen & Co bekräftigten ihre Empfehlungen "Übergewichten". Die fallenden Preise für das "schwarze Gold" drücken auf die Kurse der Ölwerte. Die Aktien von Exxon und Chevron zeigen sich mit Abgaben.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die Börsen in Europa haben zum Wochenstart eine Verschnaufpause eingelegt. Diese könnte noch etwas anhalten, denn wichtige Konjunkturdaten stehen erst in der zweiten Wochenhälfte zur Veröffentlichung an. Die Berichtssaison läuft zudem langsam aus, so dass von dieser Seite die Impulse rarer werden. Tendenziell für Zurückhaltung sorgte das G20-Treffen, das ohne ein gemeinsames Bekenntnis gegen Handelsprotektionismus zuende gegangen ist. Zudem drückte weiter der zur Stärke neigende Euro auf die Stimmung. Angesichts tendenziell weiter nachgebender Ölpreise rangierte der Index der Öl- und Gaswerte mit einem Abschlag von 1,1 Prozent am Ende der Branchenindizes. Die als eher defensiv und weniger zyklisch geltenden Pharma- und Lebensmittelaktien halten sich dagegen besser, ihre Subindizes legten leicht zu. Deutsche Bank gaben um weitere 3,7 Prozent auf 17,19 Euro nach. Am Dienstag startet die Kapitalerhöhung. Für 2 alte können die Anleger eine neue Aktie für 11,65 Euro beziehen, wie das Geldhaus mitgeteilt hat. Talanx gaben nach Bekanntgabe endgültiger Zahlen 3,7 Prozent ab. Dabei dürfte es sich um Gewinnmitnahmen gehandelt haben. Das Papier des Versicherers stieg in den vergangenen sechs Monaten um fast 30 Prozent. Die endgültigen Zahlen selbst enthielten keine Überraschungen genauso wenig wie der bestätigte Ausblick.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:14 Fr, 17:45 % YTD
EUR/USD 1,0738 -0,31% 1,0771 1,0744 +2,1%
EUR/JPY 120,9885 -0,29% 121,3448 121,10 -1,6%
EUR/CHF 1,0719 -0,07% 1,0726 1,0718 +0,1%
EUR/GBP 0,8698 +0,25% 0,8677 1,1528 +2,1%
USD/JPY 112,68 +0,03% 112,66 112,71 -3,6%
GBP/USD 1,2344 -0,56% 1,2413 1,2386 +0,0%


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+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Kleinere Bewegungen in unterschiedliche Richtungen haben die asiatischen Märkte am Montag verzeichnet. Hauptthema war das G20-Treffen der Finanzminister, das den Graben zwischen den USA und den übrigen Ländern beim Thema Freihandel nicht überbrücken konnte. Vorsicht habe das Geschehen bestimmt und etliche Akteure verharrten am Seitenrand. Die chinesischen Börsen in Schanghai und Hongkong verzeichneten Gewinne, während es in Südkorea, Australien und Neuseeland abwärts ging. Deutliche Verluste von 1,6 Prozent standen in Neuseeland auf dem Kurszettel. Hauptgrund war eine Gewinnwarnung des größten Baukonzerns des Landes: Die Aktien von Fletcher Building stürzten um über 12 Prozent ab, nachdem das Unternehmen Verluste bei mehreren Projekten zu verzeichnen hatte. Das Jahresergebnis könne um 20 Prozent unter dem des Vorjahres liegen, teilte das Unternehmen mit. Sorge bereitete die chinesische Autobranche, denn die schwache Entwicklung im aktuellen Monat März und die hohen Kaufanreize der Händler dürften die Profitabilität begrenzen. In Hongkong fielen Brillance China um 2 Prozent und BYD um 0,7 Prozent.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Goldman Sachs und Hedgefonds steigen bei isländischer Arion Bank ein

Mehr als acht Jahre nach der Finanzkrise kaufen sich ausländische Unternehmen in eine isländische Bank ein. Die US-Investmentbank Goldman Sachs und mehrere Hedgefonds kauften Anteile an der Arion Bank, wie diese mitteilte. Island war durch die Verwicklung seiner Banken schwer von der Finanzkrise betroffen. Arion wurde erst Ende 2009 gegründet und gehört der Kaupthing-Gruppe. Die Bank Kaupthing war in der Finanzkrise bankrott gegangen und verstaatlicht worden.

Hannover Rück erwirbt Lloyd's Syndikat

Die Hannover Rück SE will ihren Zugang zum internationalen und zum Geschäft des Londoner Markts stärken und erwirbt dazu die britische Argenta Holdings plc. Zu ihr gehören neben den Gesellschaften Argenta Syndicate Management, Argenta Private Capital auch anteilig das Lloyd's Syndikat, Argenta "Syndicate 2121". Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart, wie Hannover Rück mitteilte.

VW Truck & Bus will Gewinn 2017 steigern

Die Volkswagen Truck & Bus GmbH mit ihren Marken wie MAN oder Scania setzt in den nächsten Monaten auf die Expansion mit digitalen Diensten. Bessere Geschäfte in Europa und China und eine leichte Erholung in Brasilien sollen zudem den Gewinn 2017 antreiben, sagten Unternehmensvertreter.

Gewerkschaft Ufo vereinbart Schlichtung mit Eurowings und Germanwings

Der Lufthansa-Konzern hat mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo den Eintritt in die Schlichtung für seine Töchter Eurowings und Germanwings vereinbart. Ufo teilte mit, nach langen Verhandlungen und mit Hilfe eines Mediators habe sich die Gewerkschaft auf die weitere Vorgehensweise in dem seit Jahren schwelenden Tarifkonflikt geeinigt. Es werde in beiden Betrieben, Germanwings und Eurowings, die Schlichtung eingeleitet.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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DJG/ros

END) Dow Jones Newswires

March 20, 2017 13:01 ET (17:01 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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