DAX ®12.550,09-0,09%TecDAX ®2.393,87-0,21%S&P FUTURE2.505,20+0,02%Nasdaq 100 Future5.996,50-0,01%
finanztreff.de

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires

===
===
===
+++++ AKTIENMÄRKTE (18.20 Uhr) +++++

===
INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.523,14 +0,30% +7,07%
Stoxx50 3.108,43 +0,14% +3,25%
DAX 12.553,57 +0,23% +9,34%
FTSE 7.379,70 -0,28% +3,32%
CAC 5.217,59 +0,16% +7,31%
DJIA 22.121,28 +0,01% +11,94%
S&P-500 2.495,57 -0,04% +11,47%
Nasdaq-Comp. 6.450,36 -0,06% +19,83%
Nasdaq-100 5.991,14 -0,08% +23,18%
Nikkei-225 19.865,82 +0,45% +3,93%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 161,79 -13

===
+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

===
ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 48,99 48,23 +1,6% 0,76 -14,1%
Brent/ICE 54,84 54,27 +1,1% 0,57 -6,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.321,92 1.331,94 -0,8% -10,02 +14,8%
Silber (Spot) 17,70 17,90 -1,1% -0,19 +11,2%
Platin (Spot) 978,65 989,00 -1,0% -10,35 +8,3%
Kupfer-Future 2,96 3,02 -1,7% -0,05 +17,5%

===
+++++ FINANZMARKT USA +++++

Nachdem die großen US-Aktienindizes am Dienstag auf Rekordhochs geschlossen haben, kommt es am Mittwoch zu kleineren Gewinnmitnahmen an der Wall Street. Die Vereinten Nationen (UN) haben neue Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen, worauf das Land ankündigte, sein Rüstungsprogramm voranzutreiben. Das dämpfe etwas die Stimmung, heißt es. Die vorbörslich veröffentlichten Erzeugerpreise wiesen für August einen etwas geringeren Anstieg auf als erwartet, lassen den Markt aber weitgehend kalt. Anleger warten auf die wichtigeren Verbraucherpreise am Mittwoch. Der Dollar rückt trotz der schwächeren Erzeugerpreisdaten deutlich vor, so dass der Euro wieder unter 1,19 gefallen ist. Am Anleihemarkt zeigen sich die Notierungen knapp behauptet. Zehnjährige US-Anleihen rentieren um 1 Basispunkt höher bei 2,18 Prozent. Der Goldpreis gibt weiter nach. Das Edelmetall hatte bereits an den vergangenen beiden Tagen kräftig Federn gelassen, weil Anleger sich aus sogenannten sicheren Häfen zurückzogen. Die Ölpreise erholen sich unterdessen weiter, obwohl die US-Regierung einen deutlichen Anstieg ihrer Rohölvorräte gemeldet hat. Dieser kam aber nicht ganz überraschend, weil viele Raffinerien wegen Sturm "Harvey" zeitweise geschlossen waren und weiter Öl gefördert wurde, das nicht verarbeitet werden konnte. Überdies hat nach der Opec nun auch die Internationale Energieagentur für August einen Rückgang des weltweiten Ölangebots gemeldet. Apple-Aktien leiden erneut unter der mit Enttäuschung aufgenommenen Vorstellung des neuen iPhone und geben um weitere 1,2 Prozent nach. Amazon steigen um 0,4 Prozent auf 986 Dollar, nachdem die Analysten von Loop Capital die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 1.200 Dollar aufgenommen haben. Nordstrom springt um 5,9 Prozent nach oben. Laut einem Bericht von CNBC plant das Unternehmen die Übernahme durch die Private-Equity-Gesellschaft Leonard Green & Partners und den anschließenden Rückzug von der Börse.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Gut behauptet - Der schwächere Euro stützte die europäischen Börsen am Nachmittag etwas. Ansonsten war es aber nach den kräftigen Aufschlägen der Vortage ruhig. Bankenwerte verbuchten im Schnitt Kursgewinne von 0,3 Prozent, nachdem sich JP Morgan in einer Studie positiv zur Branche und speziell zu den italienischen Banken geäußert hatte. Intesa Sanpaolo stiegen um 0,7 Prozent und Mediobanca um 0,6 Prozent. Im MDAX gewannen Covestro 3,7 Prozent, nachdem die Muttergesellschaft Bayer ihre Beteiligung an der Kunststoffsparte weiter reduziert und ihren Anteil von 40,9 auf 31,5 Prozent reduziert hatte. Durch den Verkauf erhöht sich der Freefloat, womit Indexfonds Covestro künftig höher gewichten müssen. Bayer zeigten sich gut behauptet. Tagesgewinner im DAX waren Merck mit plus 2 Prozent. Sie wurden von der Berenberg Bank auf "Buy" hochgestuft. Gewinnmitnahmen drückten Eon um 1,5 und RWE um 1,3 Prozent. Die Aktie des Apple-Zulieferers Dialog fiel um 1,6 Prozent, nachdem die Produktpräsentation des iPhone-Herstellers am Dienstagabend mit Enttäuschung aufgenommen worden war. Nach den konjunkturbullischen Aussagen von EZB-Chef Draghi schichteten Anleger in die entsprechenden Aktien um. Unter anderem stiegen Siemens um 1,2 Prozent. Die deutschen Automobilaktien Daimler, Volkswagen und BMW verbuchten Gewinne von 0,6 bis 0,7 Prozent. "Die Stimmung profitiert weiterhin von der IAA", sagte ein Händler.

+++++ DEVISEN +++++

===
DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:33 Uhr Di, 17.15 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1892 -0,76% 1,1983 1,1956 +13,1%
EUR/JPY 131,58 -0,27% 131,94 131,47 +7,0%
EUR/CHF 1,1471 -0,33% 1,1509 1,1455 +7,1%
EUR/GBP 0,9000 -0,02% 0,9002 1,1098 +5,6%
USD/JPY 110,65 +0,50% 110,11 109,98 -5,3%
GBP/USD 1,3213 -0,74% 1,3312 1,3268 +7,1%

===
+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Am Mittwoch hat sich an den Börsen in Ostasien keine einheitliche Tendenz durchgesetzt, trotz positiver US-Vorgaben. Während es in Tokio mit dem schwachen Yen weiter aufwärts ging, schloss der Aktienmarkt in Taiwan im Minus, belastet von den deutlichen Kursverlusten bei den Apple-Zulieferern. Die Aufwertung von Dollar und Euro zum Yen trieb vor allem japanische Exportwerte nach oben. Yamaha und Panasonic legten um jeweils 4 Prozent zu. Nach der Produktpräsentation von Apple am Vortag zeigten sich die Aktien der Zulieferer in Asien mit teils kräftigen Abgaben. Das iPhone X soll erst ab dem 3. November erhältlich sein, lange nach dem Ende des Geschäftsjahres von Apple am 30. September. Üblicherweise bringt der Konzern alle neuen iPhone-Modelle im September auf den Markt, was den Zahlen kurz vor Ende des Geschäftsjahres noch mal einen kräftigen Schub verleiht. Es sei zudem zu früh, um Prognosen über den Absatz der neuen Modelle zu machen, so ein Teilnehmer. Auch seien die Preise teils kräftig erhöht worden. Largan Precision fielen in Taiwan um 3,8 Prozent, Hon Hai Precision gaben um 1,3 Prozent nach und TMSC um 0,5 Prozent. Toshiba schlossen unverändert, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, die Investmentgruppe um Bain Capital und Apple habe eine vorläufige Vereinbarung zum Kauf des Chip-Geschäfts getroffen. Aufschläge verzeichneten dagegen die Bankenwerte dank steigender Anleiherenditen. In Australien ging es für Westpac um 0,2 Prozent nach oben und in Tokio stiegen Mitsubishi UFJ um 1,5 Prozent. Der Goldpreis zeigte sich in Asien weiter auf dem reduzierten Niveau des Vortages. Wenig Bewegung auch bei den Ölpreisen, die ihre Vortagesgewinne weitgehend behaupteten.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Vorstandsmitglied Reinhard Clemens verlässt die Deutsche Telekom

Reinhard Clemens, im Vorstand der Deutschen Telekom für T-Systems zuständig, verlässt den DAX-Konzern. Sein Vertrag wird mit Wirkung zum 1. Januar 2018 beendet. Ein Nachfolger wurde zwar bereits bestellt, auf Wunsch von dessen aktuellem Arbeitgeber wird der Name des neuen Vorstandsmitglieds aber erst in Kürze bekannt gegeben.

Etliche Postbank-Filialen wegen Betriebsversammlung der Mitarbeiter geschlossen

Bundesweit sind am Mittwoch etliche Filialen der Postbank wegen Betriebsversammlungen der Mitarbeiter vorübergehend geschlossen geblieben. Einem Verdi-Sprecher zufolge blieben bundesweit rund 900 Filialen zeitweilig zu, das entsprach 90 Prozent der Niederlassungen.

Hella kooperiert mit Breezometer im Bereich Luftqualität in Autos

Hella verstärkt sich im Bereich Luftqualität in Autos mit einer Kooperation. Der Autozulieferer hat eine strategische Partnerschaft mit der israelischen Breezometer unterzeichnet, sagte Hella-Chef Rolf Breidenbach während der Automesse IAA in Frankfurt.

Tui sagt nach "Irma" Reisen auf die Florida Keys ab

Tui schickt bis Ende Oktober keine Urlauber mehr auf die Florida Keys. Wegen der von Hurrikan Irma verursachten Schäden an Hotels und Infrastruktur könnten die gebuchten Leistungen derzeit nicht erbracht werden, teilte der Reiseveranstalter mit. In Miami, das weniger stark von Irma betroffen war als befürchtet, bessere sich die Situation.

Generali stößt niederländische Tochter für 143 Millionen Euro ab

Der italienische Versicherungskonzern Generali trennt sich von seiner niederländischen Tochtergesellschaft. Die Generali Nederland NV geht für 143 Millionen Euro an den niederländischen Versicherer ASR Nederland, wie die Muttergesellschaft mitteilte.

===
===
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
===
DJG/cln

END) Dow Jones Newswires

September 13, 2017 12:21 ET (16:21 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Werbung

Passende Hebelprodukte von

WKN Bezeichnung Hebel
DM00DU DAX ® WaveUnlimited L 11643.8641 (DBK) 13,522
DM431S DAX ® Wave S 13425 2018/03 (DBK) 13,551

DAX ®

Xetra 12.550,09 -0,09%
PKT 14:27:24 -11,70

zum Kursportrait
Werbung
Werbung
Werbung
Baufinanzierung bei der Degussa Bank |Das ATB Tagesgeldkonto - Transparenz für Ihr Geld |Bid & Ask Newsletter kostenlos lesen!
Jetzt Wünsche erfüllen mit dem PrivatKredit der Degussa Bank.
Werbung

Werbung
schliessen
Börse Stuttgart Anlegerclubschliessen

The rise of Tiger and Dragon:
Die besten Aktien aus China!

Erfahren Sie im neuen Anlegermagazin, bei welchen chinesischen Aktien vielversprechende Zukunftsaussichten bestehen und warum.

Jetzt kostenlos Mitglied werden
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Anfang Oktober will Katalonien darüber abstimmern, ob die spanische Region unabhängig werden soll. Glauben Sie, dass es Katalonien ohne die EU schaffen könnte?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen