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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In Russland blieben die Börsen wegen des Nationalfeiertages geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE ( 18:18 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.386,63 -0,43% +12,83%
Stoxx50 3.137,41 -0,23% +13,67%
DAX 12.115,68 -0,33% +14,74%
FTSE 7.370,44 -0,38% +9,96%
CAC 5.374,92 -0,62% +13,62%
DJIA 25.982,30 -0,25% +11,38%
S&P-500 2.876,54 -0,32% +14,75%
Nasdaq-Comp. 7.780,29 -0,54% +17,26%
Nasdaq-100 7.464,81 -0,65% +17,93%
Nikkei-225 21.129,72 -0,35% +5,57%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 171,43 +5


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 51,89 53,27 -2,6% -1,38 +9,7%
Brent/ICE 61,07 62,29 -2,0% -1,22 +10,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.336,90 1.328,03 +0,7% +8,87 +4,2%
Silber (Spot) 14,84 14,74 +0,7% +0,10 -4,2%
Platin (Spot) 816,00 815,50 +0,1% +0,50 +2,5%
Kupfer-Future 2,65 2,67 -0,9% -0,02 +0,3%


Deutlich unter Druck stehen die Ölpreise. Die US-Rohöllagerbestände haben sich in der Woche zum 7. Juni unerwartet stark ausgeweitet. Sie stiegen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 2,206 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten lediglich einen Anstieg um 0,08 Millionen Barrel vorhergesagt. Am Vorabend hatte bereits das private American Petroleum Institute (API) einen kräftigen Anstieg vermeldet. "Dies verschärft die Sorgen um eine nachlassende Ölnachfrage", sagt Analyst Stephen Brennock von PVM.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die Wall Street setzt ihre negative Vortagestendenz am Mittwoch fort und zeigt sich mit kleineren Abgaben. Die weiterhin bestehenden Unwägbarkeiten in Bezug auf den US-chinesischen Handelsstreit und die Unsicherheit über den weiteren Kurs der US-Notenbank belasten das Sentiment, heißt es. Zwar gab es in der vergangenen Woche Aussagen von Seiten der Fed, die als Hinweis auf eine baldige Zinssenkung gedeutet wurden. Doch nach Ansicht einiger Analysten könnten die Aussagen von den Investoren überinterpretiert worden sein. Daher werde mit Spannung auf die Fed-Sitzung in der kommenden Woche gewartet. Auch bleibt die Unsicherheit, ob es schon bald zu einem Handelsabkommen zwischen den USA und China kommt. Zwar wollen sich US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping auf dem G20-Gipfel Ende Juni treffen. Doch Trump erhöhte die Unsicherheit wieder: "Wir werden einen großen Deal haben oder gar keinen", so Trump zu Reportern. Der Inflationsdruck in den USA blieb im Mai sehr verhalten. Die Verbraucherpreise erhöhten sich nur um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten mit einem solchen Anstieg gerechnet. Dadurch sank die Jahresteuerung auf 1,8 (Vormonat: 2,0) Prozent. Die Federal Reserve peilt eine Inflationsrate von rund 2 Prozent an.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach dem Plus am Vortag ging es an den Aktienmärkten in Europa zur Wochenmitte leicht nach unten. Händler sprachen von kleineren Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally. Dabei verlief der Handel in vergleichsweise ruhigen Bahnen. Am Gesamtmarkt rückte der Handelskonflikt erneut in den Blick. "Wir werden einen großen Deal haben oder gar keinen", so US-Präsident Donald Trump zum Handelsstreit mit China. "Donald Trump versucht, Druck auf China aufzubauen", so Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners. Trump wolle zwar einen Deal, aber nur zu seinen Bedingungen, sagte er. Es sei jedoch zweifelhaft, ob sich China darauf einlasse. Die beginnende globale Wachstumsschwäche ist bereits an den Ölpreisen abzulesen. Der Bereich Öl- und Gas stellte mit einem Abschlag von 2,2 Prozent den größten Verlierer unter den Sektor-Indizes. Belastend wirkte sich aus, dass die offiziellen US-Rohöllagerbestände in der zurückliegenden Woche um 2,2 Millionen Barrel und damit stärker als erwartet gestiegen sind. "Dies verschärft die Sorgen um eine nachlassende Ölnachfrage", sagt Analyst Stephen Brennock von PVM. Axel Springer steht vor der erwarteten Übernahme: Die Beteiligungsgesellschaft KKR bietet den Anteilseignern von Axel Springer 63 Euro je Aktie. Der Kurs stieg um 11,5 Prozent auf 62,45 Euro. "Die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses ist hoch", sagte ein Marktteilnehmer.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:26 h Di, 17:15 % YTD
EUR/USD 1,1314 -0,12% 1,1338 1,1314 -1,3%
EUR/JPY 122,67 -0,25% 122,81 122,83 -2,4%
EUR/CHF 1,1246 +0,04% 1,1235 1,1235 -0,1%
EUR/GBP 0,8911 +0,10% 0,8909 0,8896 -1,0%
USD/JPY 108,43 -0,13% 108,32 108,56 -1,1%
GBP/USD 1,2697 -0,20% 1,2728 1,2719 -0,5%
Bitcoin
BTC/USD 8.188,00 +3,43% 7.966,25 7.807,00 +120,1%


Am Devisenmarkt macht der Dollar gegenüber dem Euro etwas Boden gut. Die Gemeinschaftswährung notiert bei 1,1312 Dollar, nach einem Tageshoch bei 1,1343 Dollar. Das Pfund Sterling wertet zu Dollar und Euro etwas auf, was Marktbeobachter mit Aussagen von Boris Johnson in Zusammenhang bringen, der als Favorit für die Nachfolge von Theresa May als Chef der Konservativen Partei und damit auch im Amt des Premierministers gilt. Der Brexit-Hardliner sagte nun, ein Brexit ohne Ausstiegsabkommen sei nicht sein Ziel, gleichwohl müsse sich Großbritannien darauf vorbereiten.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben sich am Mittwoch in einer Art Verschnaufpause nach den vorangegangenen Gewinnen etwas leichter gezeigt. Mit Ausnahme von Hongkong fielen die Bewegungen dabei eher moderat aus, wobei im späten Geschäft noch etwas Verkaufsstimmung aufgekommen war. In Hongkong belasteten neuerliche Massenproteste gegen ein umstrittenes Auslieferungsgesetz. Zehntausende Demonstranten blockierten wichtige Verkehrsadern und Regierungsgebäude. Die zweite parlamentarische Lesung des umstrittenen Gesetzes wurde deswegen verschoben. Das geplante Gesetz soll Auslieferungen auch an das chinesische Festland ermöglichen. Stärker verkauft wurden vor diesem Hintergrund Immobilienaktien. An den übrigen Plätzen folgten die Anleger den wenig inspirierenden US-Vorgaben. Die Indizes an der Wall Street hatten ihre Gewinnserie am Dienstag mit kleinen Verlusten beendet. Für etwas Verunsicherung sorgte zudem US-Präsident Donald Trump mit seiner Botschaft, im Zweifel auf einen Deal mit China im Handelsstreit zu verzichten, sollte China nicht auf bereits vereinbarte Positionen zurückkehren. Weiter hofft der Markt aber darauf, dass es am Ende des Monats beim G20-Gipfel in Japan bei einem Treffen Trumps mit Chinas Präsident Xi Jinping zu einer Einigung kommen könnte. In Sydney konnten die kräftigen Vortagesgewinne verteidigt werden. Seoul tendierte knapp behauptet und in Schanghai kam der Composite-Index nach dem Kursfeuerwerk vom Dienstag um rund ein halbes Prozent zurück. Neue Preisdaten aus China fielen im Rahmen der Erwartungen aus und sorgten ihrerseits für keine Impulse. In Tokio verlor die Softbank-Aktie 2,4 Prozent. In den USA gibt es offenbar Gegenwind für die geplante Milliardenfusion von T-Mobile US und der Softbank-Tochter Sprint.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Volkswagen beteiligt sich "zunächst" mit 20 Prozent an Northvolt

Volkswagen treibt seine Pläne für eine Batteriezellfertigung voran und beteiligt sich direkt am Partner Northvolt. "Zunächst" übernehme der Autokonzern laut Mitteilung einen Anteil von rund 20 Prozent an dem schwedischen Batteriehersteller. VW rücke mit einem Vertreter in den Aufsichtsrat der Northvolt AB. Wie viel der Wolfsburger Konzern für den Anteil konkret zahlt, ist unklar.

Aurubis wirft Vorstandschef raus und stoppt Investitionsprojekt

Der Kupferkonzern Aurubis macht sowohl personell als auch bei einem Investitionsprojekt einen abrupten Schnitt. Wie das MDAX-Unternehmen mitteilte, hat der Aufsichtsrat den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schachler einstimmig mit sofortiger Wirkung freigestellt. Zudem stoppten Vorstand und Aufsichtsrat ein internes Investitionsprojekt des Konzerns und nehmen dafür Zusatzbelastungen im laufenden dritten Quartal ins Kauf.

JP Morgan ernennt neuen M&A-Chef für Deutschland

JP Morgan hat auf der Suche nach einem neuen Leiter des Bereichs Fusionen und Übernahmen (M&A) in Deutschland beim Rivalen Goldman Sachs gewildert und holt einen ehemaligen Mitarbeiter zurück. Patrik Czornik soll dazu beitragen, das Investmentbanking-Geschäft des US-Geldhauses hierzulande weiter auszubauen. Die Ernennung hat JP Morgan in einem Memo mitgeteilt.

Lidl plant mehr als 40 neue Filialen in und um London

Der Discounter Lidl will im Großraum London weiter kräftig expandieren. In den kommenden fünf Jahren seien in und um die britische Hauptstadt 40 neue Filialen geplant, teilte Lidl am Mittwoch mit - darunter auch eine in der beliebten Londoner Einkaufsstraße Tottenham Court Road. Lidl Großbritannien baut derzeit zudem ein neues Hauptquartier südwestlich von London, wo 800 Menschen arbeiten sollen.

Ford ruft 1,2 Millionen Explorer zurück - Kosten bei 180 Mio Dollar

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 12, 2019 12:20 ET ( 16:20 GMT)

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