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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE ( 18:32 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.394,89 +1,33% +13,11%
Stoxx50 3.109,99 +1,06% +12,68%
DAX 11.802,85 +1,30% +11,78%
FTSE 7.203,97 +1,11% +5,90%
CAC 5.435,48 +1,70% +14,90%
DJIA 26.232,48 +1,04% +12,45%
S&P-500 2.924,77 +0,84% +16,67%
Nasdaq-Comp. 8.024,60 +0,96% +20,94%
Nasdaq-100 7.738,09 +0,96% +22,25%
Nikkei-225 20.618,57 -0,28% +3,02%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 178,62 -33


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,03 56,13 -0,2% -0,10 +16,6%
Brent/ICE 60,71 60,03 +1,1% 0,68 +9,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.504,78 1.508,30 -0,2% -3,52 +17,3%
Silber (Spot) 17,15 17,17 -0,1% -0,02 +10,7%
Platin (Spot) 855,51 852,00 +0,4% +3,51 +7,4%
Kupfer-Future 2,59 2,58 +0,3% +0,01 -2,2%


Mit Aufschlägen zeigen sich die Ölpreise. Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 16. August 2019 etwas deutlicher als erwartet verringert. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände noch erhöht. Auch das private American Petroleum Institute (API) hatte am Vorabend einen Lagerabbau gemeldet. Daneben stützt weiter die Hoffnung auf geldpolitische Schritte der Notenbanken, um einen drohenden Wirtschaftsabschwung zu verhindern. Der Goldpreis bewegt sich um die Marke von 1.500 Dollar. Hier könnte das Fed-Protokoll am Abend neue Impulse setze, mutmaßen Händler. Allerdings seien taubenhafte Äußerungen auch schon zu einem großen Teil eingepreist, heißt es.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Eine Kombination aus Konjunkturoptimismus bei gleichzeitig sinkenden Zinsen treibt am Mittwoch die Wall Street. Denn zwei der größten Einzelhandelskonzerne haben überzeugende Geschäftsberichte vorgelegt. Dies wird im Handel angesichts der Bedeutung des privaten Konsums für das US-BIP als Beleg für eine gesunde US-Konjunktur gewertet. Es habe diese große und unmittelbar bevorstehende Rezessionsspekulation gegeben, die den Markt erfasst habe. "Doch die aktuellen Geschäftsberichte zeigen, dass sich der Konsum in einer sehr viel komfortableren Lage als gedacht befindet", sagt Aktienstratege R.J. Grant von KBW. Gestützt wird der Markt auch von der Hoffnung auf eine taubenhafte Tonlage des Protokolls der jüngsten US-Notenbanksitzung, das am Abend veröffentlicht wird. Auch von Fed-Chairman Jerome Powell wird am Freitag auf dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole Ähnliches erwartet. Lowe's hat dank niedrigerer Kosten im zweiten Geschäftsquartal 10 Prozent mehr verdient und dabei die Erwartung der Analysten übertroffen. Die Aktie quittiert dies mit einem Aufschlag von 9,8 Prozent. Auch Target hat in ihrem zweiten Geschäftsquartal besser abgeschnitten als am Markt erwartet. Der Einzelhändler schaut zudem zuversichtlicher in die Zukunft. Die Titel haussieren 19,6 Prozent. Im Schlepptau geht es für Nordstrom um 3,1 Prozent nach oben. Licht und Schatten gibt es bei den Quartalszahlen von Urban Outfitters. Zwar enttäuscht der Umsatz des Modekonzerns, doch der Gewinn übertrifft die Markterwartung. Die Aktie legt um 6,7 Prozent zu. Für die Tesla-Aktie geht es um 1,7 Prozent nach unten, nachdem der Einzelhandelskonzern Walmart Klage gegen den Hersteller von Elektro-Fahrzeugen und Solaranlagen eingereicht hat. Teslas Solarmodule seien für mindestens sieben Brände verantwortlich gewesen, begründet Walmart die Klage.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
20:00 Fed, Protokoll der FOMC-Sitzung vom 30./31. Juli


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Europas Börsen haben sich am Mittwoch von den Vortagesverlusten mehr als erholt. Gestützt wurde die Stimmung durch Zinssenkungsspekulationen. Daneben hoffen die Börsianer auch auf fiskalpolitische Stimuli. Am Abend wird das Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank veröffentlicht, und am Freitag redet US-Notenbankchef Jerome Powell auf dem Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole. "Die Frage ist nicht mehr, ob die US-Notenbank die Zinsen senkt, sondern wie stark", meinte ein Teilnehmer. Auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) wird eine weitere Lockerung der Geldpolitik erwartet. Im Blick standen weiterhin der Brexit und Italien. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bitte des britischen Premierministers Boris Johnson nach einer Neuverhandlung des EU-Austrittsabkommens zurückgewiesen. Sollten in Italien Neuwahlen vermieden werden, könne das an den Märkten positiv ankommen. Der MIB zog mit einem Plus von 1,8 Prozent kräftig an. Erneute Spekulationen, dass die beiden Automobilhersteller Renault und Fiat Chrysler Automobile fusionieren könnten, stützten deren Aktien. Die Renault-Aktie schloss 3,7 Prozent höher, Fiat-Aktien legten um 3,3 Prozent zu. Mit einem Plus von 16,8 Prozent reagierten Pandora auf Ergebnisse für das zweite Quartal. Als "strategisch sinnvoll", stuften die Analysten von Baader Helvea die Übernahme der britischen Fragrance Oils durch Givaudan ein. Die Aktie der Schweizer legte um 0,3 Prozent zu.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 7:58 Di, 17:10 % YTD
EUR/USD 1,1099 -0,00% 1,1096 1,1089 -3,2%
EUR/JPY 118,23 +0,25% 118,17 117,93 -6,0%
EUR/CHF 1,0888 +0,30% 1,0866 1,0861 -3,3%
EUR/GBP 0,9139 +0,17% 0,9134 0,9137 +1,5%
USD/JPY 106,51 +0,25% 106,50 106,33 -2,9%
GBP/USD 1,2151 -0,15% 1,2148 1,2139 -4,8%
USD/CNY 7,0632 +0,04% 7,0559 7,0604 +2,7%
Bitcoin
BTC/USD 10.076,00 -6,57% 10.203,75 10.630,00 +170,9%


Auch am Devisenmarkt wird mit Spannung auf das Fed-Protokoll und das Notenbankertreffen in Jackson Hole gewartet. Nach Ansicht der Commerzbank dürfte die Powell-Rede den größten Einfluss haben. Im Juli habe Powell noch betont, dass die Zinssenkung nicht unbedingt der Beginn eines Zinssenkungszyklus sei. Vielleicht präsentiere er sich nun schon etwas vorsichtiger und lasse taubenhafte Töne anklingen. Dann würde sich der Markt in seinen Zinssenkungserwartungen bestätigt sehen. Für den Euro bleiben auch die Entwicklungen in Italien wichtig, nachdem am Vortag die Regierungskoalition gescheitert war. Das Euro-Dollarpaar bewegt sich bislang aber kaum.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Negative Vorgaben der Wall Street haben zur Wochenmitte die Börsen in Asien und Australien belastet. Allerdings schürten die vielen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten auch Hoffnungen, dass die Notenbanken weiterhin großzügig billiges Geld zur Verfügung stellen werden. Das verhinderte, dass größerer Verkaufsdruck aufkam. In den USA hatte Präsident Donald Trump am Dienstag Rezessionsängste befeuert, indem er eingestand, dass die Strafzölle auf chinesische Güter der US-Wirtschaft schaden könnten. Allerdings beharrte er darauf, dass diese harte Haltung gegen China notwendig sei und sich langfristig auszahlen werde. Die Anleger hielten sich auch in Erwartung des Protokolls der jüngsten Sitzung der US-Notenbank zurück. Zudem steht das jährliche Notenbanker-Treffen in Jackson Hole an. Dort wird sich am Freitag US-Notenbankchef Jerome Powell äußern. Sie könnte Erkenntnisse über den weiteren Zinskurs der Fed liefern. In Tokio gab der Nikkei-225-Index anfangs deutlicher nachgegeben, weil die Furcht vor einer Rezession den als Fluchtwährung beliebten Yen kurzzeitig hatte aufwerten lassen. Zuletzt fiel er aber wieder zurück auf das Niveau vom Vortag. Geely gaben zunächst nach, nachdem der Autobauer bei der Vorlage von Geschäftszahlen einen niedrigeren Nettogewinn gemeldet hatte. Später holten die Titel die Verluste jedoch vollständig auf und lagen zwischenzeitlich auch stärker im Plus. Zuletzt notierten sie 0,4 Prozent höher.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Eon begibt grüne Anleihen über 1,5 Milliarden Euro

Der Energieversorger Eon hat zwei grüne Unternehmensanleihen über insgesamt 1,5 Milliarden Euro begeben. Die Investorennachfrage für beide Tranchen sei sehr hoch gewesen, so dass sich Eon über beide Laufzeiten sehr attraktive Zinskonditionen habe sichern können, teilte das Unternehmen mit. Grüne Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, deren Emissionserlös zur Finanzierung nachhaltiger Infrastruktur- und Energieeffizienzprojekte dient.

Lufthansa-Chef Spohr fordert Absenkung der Luftverkehrssteuer

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat eine Entlastung bei der Luftverkehrssteuer gefordert. "Absenken", rief er in einer Diskussion zum Thema bei der ersten Nationalen Luftfahrtkonferenz in Leipzig. Die Branche stehe im internationalen Wettbewerb, "und der eine muss es zahlen, der andere nicht", so Spohr. Diese Ungleichheit sei eine große Belastung.

Bertrandt verdient im 3. Quartal weniger und senkt Prognose

Der Ingenieurdienstleister Bertrandt hat im dritten Geschäftsquartal weniger verdient und seine Jahresprognose gesenkt. Angesichts der zunehmenden konjunkturellen Eintrübung und branchenspezifischer Herausforderungen im Automotive-Bereich hätten Hersteller und Zulieferer Sparprogramme angekündigt. "Diese können zu kurzfristigen Projektverschiebungen führen und sich somit auf die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 auswirken", teilte das im SDAX notierte Unternehmen mit.

Flixbus expandiert in die Türkei

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 21, 2019 12:38 ET ( 16:38 GMT)

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