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Lufthansa-Aktie: Aufatmen?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Privatbank Berenberg hat Lufthansa von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 17 auf 18 Euro angehoben. Die negative Stimmung nähere sich ihrem Tiefpunkt, schrieb Analyst Adrian Yanoshik in einer aktuellen Studie. Er rät angesichts einer erwarteten Verbesserung der Gewinnentwicklung im zweiten Halbjahr zum Kauf.

Inhaber von Lufthansa-Aktien -7,95% konnten daraufhin am Mittwoch durchatmen. Mit einem Plus von zeitweise fast zwei Prozent auf 14,27 Euro standen sie an der Spitze der Tagesgewinner im DAX.  

An den ersten beiden Handelstagen der Woche hatten die Lufthansa-Papiere wegen der Furcht vor einer schnellen Ausbreitung des Coronavirus und einer damit einhergehenden Abschwächung der Reiseaktivität noch kräftig eingebüßt. Am Dienstag waren sie vorübergehend auf den tiefsten Stand seit August 2019 abgerutscht, hatten sich anschließend aber berappelt und mit einem Kursaufschlag von eineinhalb Prozent den Handel beendet.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Lufthansa -7,95% indes auf "Sell" gelassen - mit einem Kursziel von 13,90 Euro. Analystin Venetia Baden-Powell kappte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie ihre operativen Ergebnisschätzungen bis 2023 im Schnitt um sechs Prozent. Als Gründe führte sie eine Belastung durch Kerosinpreis-Absicherungsgeschäfte und das CoronaVirus an.

Auch charttechnisch ist die Lufthansa noch nicht aus dem Schneider. Der langfristige Abwärtstrend ist intakt. Zudem wird wohl demnächst die 50-Tage-Linie wieder die 200-Tage-Linie von oben schneiden (siehe Chart). Das spricht dann oft für weiter fallende Notierungen - siehe etwa die Entwicklung in den Frühjahren 2018 und 2019. (mmr mit Material von dpa-AFX)

Drei-Jahres-Chart Lufthansa (in Euro)

Update: Die Lufthansa hat am Nachmittag mitgeteilt, auf Flüge von und nach China bis auf weiteres zu verzichten. Europas größte Fluggesellschaft mit ihren Töchtern Swiss und Austrian folgt damit ihrem Konkurrenten British Airways und anderen Fluggesellschaften, wie das Unternehmen erste Pressemeldungen bestätigte.

Konkurrent British Airways hat wegen des neuartigen Coronavirus bereits am Morgen die Direktflüge zwischen Großbritannien und dem chinesischen Festland eingestellt. Damit folge sie verschärften Reisewarnungen des britischen Außenministeriums. "Die Sicherheit unserer Kunden und unserer Besatzung hat immer Priorität", hieß es weiter. Die Airline bietet sonst täglich Flüge von London-Heathrow nach Peking und Shanghai an. Nicht betroffen sind Flüge nach Hongkong.

Gecancelt haben auch die Fluggesellschaften United und Cathay Pacific ihre China-Flüge. Thai Airways fliegt derweil vorerst weiterhin Ziele in China an. Zurückkehrende Flugzeuge werden in Bangkok allerdings aufwändig desinfiziert, berichtet der Spiegel in einem Video(mmr mit Material von dpa-AFX)




Desinfizierung eines Thai-Airways-Flugzeugs (Quelle: Spiegel-Video)
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