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Lufthansa lässt Gewerkschaftsstatus von Ufo gerichtlich prüfen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Im Tarifstreit mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo lässt die Deutsche Lufthansa den Status der Gewerkschaft durch das Hessische Landesarbeitsgericht überprüfen. Am Freitag sei bei dem Gericht beantragt worden, den Gewerkschaftsstatus der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (Ufo) rechtsverbindlich feststellen zu lassen, teilte der Airline-Konzern mit. Ziel des Antrags sei die Wiederherstellung einer verlässlichen Tarifpartnerschaft.

Die Tarifverhandlungen liegen seit Monaten auf Eis. Die Deutsche Lufthansa lehnt Gespräche ab, weil Ufo aus ihrer Sicht zurzeit keinen satzungsgemäß aufgestellten und damit vertretungsberechtigen Vorstand habe. Die Gewerkschaft sei nicht in der Lage, ihre Rolle als Tarifpartner auszufüllen, bekräftigte der Konzern am Freitag.

Das Amtsgericht Darmstadt hatte die Nachbenennung von Ufo-Vorständen Anfang des Monats zwar für rechtmäßig erklärt und angekündigt, diese ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Gegen diese Entscheidung haben aber ehemalige Beiräte der Gewerkschaft Beschwerde eingelegt, über die das Gericht nun entscheiden muss. Bis zur abschließenden Klärung können keine Tarifverhandlungen geführt werden.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/sha/jhe

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August 16, 2019 08:01 ET ( 12:01 GMT)

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