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Lufthansa: Stürzt die Aktie unter 2018er-Tief?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Luftfahrt-Branche hat derzeit nichts zu lachen. Der britische Touristik-Konzern Thomas Cook -5,000% schlittert Richtung Pleite, Konkurrent TUI -1,61% wird an der Börse ebenfalls abgestraft. Auch die Airlines geraten in den Abwärtssog. Vor knapp drei Wochen sorgte Air France-KLM -5,54% mit schwachen Quartalszahlen für Druck bei den Aktien der Fluggesellschaften.

Als Grund für die jüngste Schwäche sorgten fallende Ticketpreise. Die sind wegen der allgemeinen Ausweitung der Flugangebote in der Branche zu Jahresbeginn unter Druck geraten. Laut Studie ist das vor allem das Billigflug-Angebot trotz der Air-Berlin-Pleite seit dem vergangenen Jahr weiter gewachsen. In einer Woche im Januar waren mit 5.320 Flügen rund 500 Low-Cost-Flüge mehr geplant als ein Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte wurde von der Lufthansa -11,98%-Tochter Eurowings abgeflogen, es folgten die europäischen Marktführer Ryanair und Easyjet. Im Sommer wird noch wesentlich mehr geflogen: In einer Woche im Juli 2018 hatte die DLR 6.750 Billigflüge gezählt.

Zusätzlich sind mit zuletzt steigenden Rohölpreisen auch die Treibstoffkosten gestiegen. Am Markt wurde auf Äußerungen aus Saudi-Arabien und die hohen politischen Spannungen zwischen den USA und Iran verwiesen. Und das magere Euro-Dollar-Wechselkurs-Verhältnis bringt auch Gegenwind.

Anfang dieser Woche gerieten Lufthansa-Aktien weiter unter Druck. Der irische Billigflieger Ryanair -4,44% hatte die Anleger mit seiner Jahresbilanz enttäuscht und blickte wegen des starken Wettbewerbs in der Branche auch nur einen sehr vorsichtigen Ausblick gegeben.

Bis Mittwoch-Nachmittag nun rauschten die Lufthansa-Papiere -11,98% bis auf 17,44 Euro nach unten – der letzte Platz unter den Dax-Werten. Allein in den vergangenen fünf Wochen hat die Aktie 23 Prozent verloren. Am 18. April hatte Lufthansa noch bei 22,70 Euro ein Zwischenhoch markiert.

Nun kommt das Jahres-Tief aus 2018 bei 17,05 Euro wieder in Reichweite (siehe Chart unten). Sollte es nachhaltig unterschritten werden, müsste unter charttechnischen Gesichtspunkten mit weiteren Verlusten gerechnet werden. Die nächste Unterstützung läge dann erst bei 16 Euro, wo die Lufthansa-Aktie im März 2016 ein Zwischenhoch markierte.  

(mmr mit Material von dpa-AFX)

12-Monats-Chart Lufthansa (in Euro, Xetra)

Hinweis: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.

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